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    <title>7c2f41d9876d4c0c854016c65b5854d0</title>
    <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de</link>
    <description>In lockerer Folge werden aktuelle Themen aus dem Bereich Zahnpflege, Mundgesundheit, Kinderzahnheilkunde, Zahnerhaltung und Prophylaxe behandelt.</description>
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    <item>
      <title>Zahnzwischenraumpflege: Warum und womit?</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/zahnzwischenraumpflege-warum-und-womit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Wie ist der aktuelle Stand der Empfehlungen zur Interdentalraumpflege?
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Interdentalbürsten
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sind studienbelegt das effektivste mechanische Hilfsmittel für die Reinigung der Zahnzwischenräume. Sie werden insbesondere
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            bei vergrößerten Zahnzwischenräumen
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            empfohlen. Diese finden sich insbesondere dann, wenn bereits ein Zahnfleischschwund eingetreten ist oder bei lückig stehenden Zähnen sowie um Implantate. Diese Bürsten verursachen auch bei jahrelangem Gebrauch keine Schäden und reduzieren nachweislich die Bakterienbeläge und den Entzündungsindex.  Implantatträger profitieren von ihrem Einsatz besonders.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Neuere Designformen ("Circum-Interdentalbürsten") mit unterschiedlich langen Borsten sollen einen besseren Kontakt mit den konvexen Zahnoberflächen ermöglichen. Ob diese Vorteile aber auch messbar bessere klinische Ergebnisse erbringen, ist noch nicht belegt.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unterschiedliche Arten von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Zahnseide
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (ungewachst, gewachst, gewebt, montiert) sind inbesondere
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            bei engeren Zahnzwischenräumen
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            das Mittel der Wahl, also bei Menschen mit gesundem Zahnhalteapparat, aber auch bei  engstehenden Zähnen (insbersondere bei "Kulissenstellung"). Sie unterscheiden sich nicht in Bezug auf ihre Effektivität. Ausschlaggebend sind hier die Geschicklichkeit und die Vorlieben des Anwenders.  Zahnseide mit einer Einfädelhilfe ("Superfloss") kann in besonderen Situationen (Zahnersatz mit Stegen, Brückenkonstruktionen) sinnvoll sein, erfordert aber ein hohes Maß an Geschicklichkeit und einen höheren Zeiteinsatz als "gewöhnliche" Zahnseide.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Interdental-Gummipicks
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bestehen aus einem Kern aus mittelhartem Kunststoff und einer strukturierten weichen Gummiauflage. Sie werden für
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            engere bis mittlere Zwischenräume
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            enpfohlen, wenn die Anwendung von Interdentalbürsten erschwert ist (der Draht kratzt) oder den Anwendern unangenehm ist. Die von der Spitze an zunehmende Dicke ermöglich die Reinigung unterschiedlich großer Zwischenräume. Da diese Hilfsmittel eine relativ neue Entwicklung sind,  gibt es derzeit noch keine wissenschaftlichen Langzeituntersuchungen zu ihrer Effektivität.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lesen Sie hierzu auch unser Kapitel: "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zahnseide und Co.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 18:32:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Zuckersteuer - Bevormundung oder Verantwortung durch den Staat?</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/die-zuckersteuer-bevormundung-oder-verantwortung-durch-den-staat</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein Artikel aus den "Zahnärztlichen Mitteilungen" aus diesem Dezember. Wir zitieren ihn und glauben, das er eine gute Anregung für eigenen Überlegungen darstellt. Wir teilem den Standpunkt der Autoren Prof. Dr. Johan Wölber und Prof. Dr. Florian Bruns aus Dresden - an der Besteuerung hoch zuckerhaltiger Nahrungsmittel sollte sich etwas ändern.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ernährung des modernen Menschen hat sich seit der Sesshaftwerdung und insbesondere seit der industriellen Revolution radikal von unseren biologischen Grundlagen entfernt. Unser Stoffwechsel und das mit uns evolvierte Mikrobiom sind nicht an die heutige, hochverarbeitete und zuckerreiche Kost angepasst [Alt et al., 2022]. Die Folge ist eine dramatische Zunahme nichtübertragbarer Krankheiten (NCDs) – von Adipositas und Diabetes über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Karies, Parodontitis, Gingivitis, den häufigsten Krankheiten der Menschheit [Marcenes et al., 2013; Murray et al., 2013; Woelber et al., 2023; Huang et al., 2023].
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Diese Epidemie ist nicht die Summe individueller Fehlentscheidungen, sondern das Ergebnis einer fehlgeleiteten Ernährungsumwelt.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Markt steuert unser Essverhalten stärker als jeder innere Kompass. Werbung, Preisgestaltung und Verfügbarkeit fördern vor allem den Konsum jener industriell hergestellten Produkte, die hohe Gewinnmargen versprechen – und hohe Gesundheitskosten verursachen. Damit wird das Prinzip der freien Entscheidung zur Illusion. Wer tagtäglich gezuckerte Produkte in jeder Werbepause, an jeder Supermarktkasse und in jeder Schulkantine präsentiert bekommt, entscheidet nicht wirklich frei. Noch dazu gilt für Süßigkeiten seit 1990 ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           ermäßigter Umsatzsteuersatz von sieben Prozent
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , womit die entsprechenden Produkte künstlich verbilligt werden. Diese staatliche Subventionierung ist gesundheitspolitisch und ernährungsmedizinisch höchst fragwürdig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleichzeitig gerät das solidarisch finanzierte Gesundheitssystem an seine Grenzen. Krankheiten, die vermeidbar wären, verschlingen Milliarden an Gesundheitskosten [Watt et al., 2019]. Mehr Prävention ist auch volkswirtschaftlich ein Gebot der Stunde und darf sich daher nicht auf Appelle und Informationskampagnen beschränken. Aufklärung ist wichtig, aber sie erreicht vor allem jene, die ohnehin gesundheitsbewusst leben. Verhältnispräventive Maßnahmen wie Steuern oder Werbebeschränkungen wirken hingegen auch dort, wo individuelle Ansprache an ihre Grenzen stößt [Heilmann &amp;amp; Ziller, 2021].
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Argument, eine Zuckersteuer beschneide die persönliche Freiheit, ist populär – aber falsch. Eine Steuer verbietet nichts, sie lenkt. Sie schafft Anreize, gesündere Entscheidungen zu treffen, ohne sie vorzuschreiben. Erinnert sei auch daran, dass es
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           bis 1993 eine Zuckersteuer in Deutschland
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gab. Und Werbeverbote wiederum richten sich nicht gegen die Bevölkerung, sondern gegen die Industrie, die aus Abhängigkeit Kapital schlägt. Denn Zucker wirkt nachweislich gewöhnungsfördernd, wenn nicht gar abhängig machend [DiNicolantonio et al., 2018]. Wer abhängig ist, entscheidet nicht autonom.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Erfolg vergleichbarer Maßnahmen ist belegt: Die drastische Reduktion des Rauchens in den letzten Jahrzehnten verdanken wir nicht freiwilliger Einsicht, sondern konsequenter Regulierung – Besteuerung, Werbeverboten, Aufklärung. Kaum jemand würde heute behaupten, er vermisse die Zigarettenwerbung oder wolle wieder mehr mit Tabakrauch in Kontakt kommen. Warum also handeln wir beim Zucker so zögerlich? Während andere Länder längst Erfolge durch Lenkungsmaßnahmen verbuchen [Du et al., 2018], verharrt die Bundespolitik im Diskurs über vermeintliche Bevormundung. Dabei wäre eine Zuckersteuer ein Schritt hin zu echter Freiheit – der Freiheit von krankmachenden Strukturen, von manipulativer Werbung, von ökonomischen Zwängen, die Gesundheit zur Ware machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Gesellschaft, die ihre Bürgerinnen und Bürger schützt, betreibt keine Verbots-, sondern
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Verantwortungspolitik
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Die Zuckersteuer ist kein Eingriff in die Freiheit – sie ist ihr Schutzmechanismus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 13:48:19 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Süßstoff Neotam - der nächste Problemfall?</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/suessstoff-neotam-der-naechste-problemfall</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Zuckern, Zuckeraustauschstoffen und Süßstoffen haben wir in unserem Blog "Sinnvoller Umgang mit Süßungsmitteln" bereits berichtet. Darin ist auch die problematische Bewertung des Zuckeraustauschstoffes "Erythrit" nach neuen Studienergebnissen erwähnt worden. Sie finden ihn hier im Blogbereich, wenn Sie "show more" anklicken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln können grundsätzlich problematisch sein, weil unser Körper und seine natürliche Bakterienausstattung  möglicherweise nicht in der Lage sind, sie zu tolerieren, schadlos auszuscheiden  oder schadlos zu verstoffwechseln. Einige dieser Stoffe kommen auch natürlich in Pflanzen vor (z. B.: die Zuckeralkohole), werden aber in höheren Mengen der Nahrung zugesetzt. Andere (insbesondere die synthetischen Süßstoffe) kommen in der Natur (vermutlich) nicht vor. Schon bei der Zulassung von neuen Stoffen müssen diese also entsprechend untersucht werden. Allerdings werden diese Stoffe auch nach der Zulassung  weiterhin erforscht. Eine dieser Studien hat sich nun mit einem  "Newcomer" unter den Süßstoffen befasst: Es geht um den relativ neuen synthetischen Süßstoff Neotam.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Süßstoff
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Neotam
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist seit 2009 unter der Nummer E961 in der EU zugelassen. Seine Süßkraft beträgt das 7000-13.000fache einer vergleichbaren Menge Haushaltszucker (Saccharose). Er wird als Süßstoff und Geschmacksverstärker in Limonaden, Kaugummis und Bonbons verwendet. Da er keine Auswirkungen auf den Insulin- und Blutzuckerspiegel hat, ist er grundsätzlich für Diabetiker geeignet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die neue Studie (s. u.) hat die Diskussion über Neotam neu angefacht. In dieser "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           in-vitro-Studie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " (nicht an Lebewesen) wurde gezeigt, das Neotam Darmzellen direkt und indirekt über eine Veränderung der Bakterien schädigen kann. Allerdings ist dies keine Beobachtung am Menschen, sondern ein Vorgang quasi "im Reagenzglas", bei dem isolierte Zellen und zwei  Bakterienstämme 24 Stunden lang dem Süßstoff Neotam ausgesetzt wurden. Diese lange Verweildauer ist im Menschen eher unrealistisch, sofern süßstoffhaltige Speisen nicht permanent konsumiert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ergebnisse der Studie können ein Hinweis darauf sein, das dieser Süßstoff das Darmepithel direkt oder durch Veränderung von Darmbakterien schädigen könnte. Schäden an den Epithelzellen der Darmwand führen zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmwand, wodurch wiederum Stoffe aus dem Darm "ungefiltert" in den Körper eindringen und Entzündungen auslösen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Studie kann eingesehen werden:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnut.2024.1366409/full
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Von seiten der Lebensmittelindustrie wird darauf verwiesen, dass das Studiendesign keine Aussagen über die tatsächlichen Verhältnisse zulässt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Informationen zu Neotam vom Lebensmittelchemischen Institut des Bundesverbandes der deutschen Süßwarenindustrie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           https://www.lci-koeln.de/deutsch/veroeffentlichungen/lci-focus/neue-suessstoffe-im-fokus-
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ist es sinnvoll,  verschiedene Süßstoffe zu kombinieren, um die Einzelmengen gering zu halten?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In manchen Produkten werden verschiedene Süßstoffe kombiniert, um den Geschmack "abzurunden" bzw. einen störenden Eigengeschmack einzelner Süßstoffe, der bei höherer Dosierung auftritt, zu vermeiden. Ob Mischungen kleiner Süßstoffdosen verträglicher als höhere Dosen eines einzelnen Süßstoffes sind, ist derzeit unklar. Das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bundesinstitut für Risikobewertung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            kann zur Problematik des kombinierten Konsums verschiedener Süßstoffe derzeit keine klaren Aussagen machen, da die Datenlage derzeit noch sehr dünn ist. Es kann derzeit nicht abgeschätzt werden, ob der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           gleichzeitige Konsum verschiedener Süßstoffe
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zu einer Addition bedenklicher Wirkungen führt. Aus diesem Grund kann nicht empfohlen werden, hohe Gesamtmengen an Süßstoff unter Nutzung kleinerer Mengen verschiedener Süßstoffe zu konsumieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           https://www.bfr.bund.de/cm/343/fuehren-mischungen-mehrerer-suessungsmittel-zu-gesundheitlichen-risiken-fuer-den-menschen.pdf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Welche Empfehlungen kann man derzeit zu Süßstoffen aussprechen?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Grundsätzlich sollten wir versuchen, unsere Geschmacksnerven auf "weniger süß" zu trainieren. Unser Körper, dessen genetische Ausstattung viel älter als unsere heutigen Ernährungsgewohnheiten ist, braucht eigentlich keinen (Haushalts-) Zucker. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt unter 25 g Zucker am Tag. Das sind nur etwa 8 bis 9 Zuckerwürfel! Also: Nach einem Glas Cola (200 ml = 7 Zuckerwürfel) wäre Schluss. Hierbei wird oft vergessen, wie viel versteckte Zucker in Konserven und Fertiglebensmitteln stecken. Allein durch diese Produkte überschreiten wir in der Regel die 25-Gramm-Grenze deutlich, der derzeitige durchschnittliche Verbrauch liegt in Deutschland bei ca. 100 Gramm Zucker.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Es kann sinnvoll sein, Zuckeraustauschstoffe oder Süßstoffe in sehr begrenzten Mengen als
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Zusatz für Kaugummi oder zuckerfreie Hustenbonbons
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             einzusetzen, weil diese dann "
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zahngesund
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            " sind. Es ist bei der geringen Verbrauchsmenge völlig unproblematisch, in diesen Produkten Süßstoff einzusetzen.  Allerdings bietet sich hier auch der Zuckeraustauschstoff Xylit (Birkenzucker) an, der unbedenklich ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Keinesfalls sollten diese Stoffe dazu verwendet werden, in großem Maße gesüßten Speisen zu sich zu nehmen. Insbesondere sollten gesüßte Getränke, egal ob zucker- oder süßstoffhaltig, vermieden werden. Das Argument, "Light-Getränke mit Süßstoffmischungen" würden Kalorien einsparen, würde nur für Menschen gelten, die bisher zuckerhaltige Getränke in großer Menge konsumieren und die sich in einer Entwöhnungsphase befinden.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die problematischen Eigenschaften des Neotam (Veränderung der Darmflora, mögliche Auswirkungen auf das Hungergefühl, möglicher Einfluss auf die Darmzellen) gelten auch für eine Reihe anderer Süßstoffe.  Süßstoffe sollten also nicht Bestandteil einer dauerhaften Diät sein und nur in wenigen Ausnahmefällen konsumiert werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 13:36:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.zahnarzt-flechsig.de/suessstoff-neotam-der-naechste-problemfall</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Neue Richtlinien für Füllungen im Seitenzahnbereich ab 01.01.2025</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/neue-richtlinien-fuer-fuellungen-im-seitenzahnbereich-ab-01-01-2025</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Warum mussten die Behandlungsrichtlinien verändert werden?
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nachdem die EU ein europaweites Produktionsverbot für quecksilberhaltige Produkte zum Beginn des Jahres 2025 erlassen hat, sahen sich die Vertreter von Zahnärzteschaft und Krankenkassen genötigt, die Versorgung mit Füllungsmaterialien im Seitenzahnbereich neu zu regeln. Der "gemeinsame Bewertungsauschuss" hat am 2. Oktober 2024 nach wissenschaftlicher Beratung und in Abstimmung mit dem Bundesgesundheitsministerium die Änderung der entsprechenden Gebührenpositionen  13 a-h des einheitlichen Bewertungsmaßstabs für zahnärztliche Leistungen (gemäß § 87 Abs. 2 und 2h SGB V) beschlossen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu den Hintergründen des Amalgamverbotes durch die EU lesen Sie bitte unseren Blogbeitrag "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           EU-weiter Amalgam-Ausstieg ab 2025
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " vom April 2024.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ziel der Neuregelung war es zu definieren, welche Füllungsmaterialien für gesetzlich Versicherte ab dem 01.01.2025 als "Kassenleistung" zur Verfügung stehen. Diese Regelung sind für Zahnärzte mit "Kassenzulassung" verbindlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Was gilt nun im Einzelnen?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Frontzahnfüllungen
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            werden wie bisher aus "Kunststoff" in Standardtechnik ausgeführt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Amalgamfüllungen dürfen nicht mehr gelegt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die "Ausnahme-Indikation" für hochwertige Kunststofffüllungen im Seitenzahnbereich für Schwangere und stillende Personen sowie Kinder wird gestrichen!   Die entsprechend honorierten Positionen 13e - 13h entfallen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Seitenzahnbereich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             sind für alle Patienten nun "
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            selbstadhäsive Füllungsmaterialien
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            " vorgesehen. Dies sind verschiedene Arten von Glasionomerzementen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn Patienten im Seitenzahnbereich eine höherwertige Versorgung wünschen, können Sie im Rahmen der Mehrkostenregelung auch mit Keramikfüllungen versorgt werden. Sie müssen die Mehrkosten allerdings selber tragen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Bei sehr ausgedehnten Defekten kommen wie bisher die Versorgung mit einer Teilkrone oder Krone in Betracht. Auch hierbei gibt Unterschiede in der Ausführung: Die Standardversorgung ist eine Teilkrone aus Metall, ästhetisch höherwertig ist eine vollkeramische Teilkrone. Ähnlich verhält es sich mit Kronen.                                                                                                       
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Was sind die Unterschiede zwischen Zementfüllungen und Keramikfüllungen?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zementfüllungen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bestehen aus mineralischen Glaspartikeln und Polyacylsäure, die miteinander zu einem festen Zement reagieren. Moderne Varianten haben zudem noch eine verstärkende Kunststoffmatrix. Sie werden mit einer einfachen Technik, d. h. ohne spezielle Klebetechnik in den Zahn eingebracht. Sie haben eine helle, aber nicht komplett zahnähnliche Farbe und sind mechanisch nicht so haltbar wie andere Materialien.  Es muss also damit gerechnet werden, dass diese Füllungen öfter erneuert werden müssen. Sehr große Defekte lassen sich mit diesen Materialien nicht versorgen. Kassenleistung ist in diesen Fällen eine  Teilkrone aus einer silbrig-schimmernden Chrom-Kobalt-Molybdän-Legierung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zementfüllungen sind Bestandteil der kassenärztlichen Versorgung und daher immer für den Patienten kostenfrei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Keramikfüllungen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (auch Kompositfüllungen genannt) bestehen zu ca. 80% aus keramischen Füllkörpern, die in einer Kunststoffmatrix eingelagert sind und zunächst eine Marzipan-ähnliche Konsistenz haben. Nachdem der Zahn mit einer speziellen Klebetechnik vorbehandelt wurde, wird dieses Material in kleinen Portionen eingebracht und diese Portionen dann separat lichtgehärtet. Durch die Lichthärtung verbinden sich die Elemente der Kunststoffmatrix zu einem stabilen Netzwerk, in dem die hochfesten feinen Keramikpartikel eingelagert sind. Diese Technik ist deutlich zeitaufwändiger und techniksensitiver als die einer Zementfüllung. Die aus der Verbindung von Material, Klebetechnik und Lichthärtung hervorgegangenen Füllungen zeichnen sich durch folgende Vorteile aus:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie sind hoch ästhetisch, da individuell zahnfarben und transluzent.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie sind in sich sehr stabil und abriebfest und bewahren ihre Form jahrelang.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie sind deutlich bruchfester als Zementfüllungen, es können auch größere Defekte versorgt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie können die verbliebene Zahnsubstanz durch die Verklebung stabilisieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie schonen die eigene Zahnsubstanz, da sie seltener als Zementfüllungen erneuert werden müssen und oft die Anfertigung einer Teilkrone oder Krone überflüssig machen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wenn Keramikfüllungen besser sind, warum zahlt sie die Krankenkasse dann nicht?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Gesetzgeber in Gestalt des Bundesgesundheitsministeriums versucht die Kostensteigerung im Gesundheitswesen zu begrenzen. Eine generelle Freigabe der bisherigen Positionen 13e bis h (=&amp;gt; der bisherigen Kassen-Keramikfüllungen für einen stark eingeschränkten Personenkreis) für alle Versicherten wäre aus Sicht des Ministeriums nicht finanzierbar gewesen. Der gemeinsame Bewertungsausschuss wurde angewiesen, eine möglichst kostenneutrale Umsetzung der EU-Richtline zu beschließen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Versicherten selbst sind nun in die Pflicht genommen, nach Beratung durch Ihren Behandler zu entscheiden, welche Versorgung für Sie die richtige ist. Die Kosten für Keramikfüllungen sind je nach Füllungsgröße gestaffelt und liegen in unserer Praxis zwischen 30 und 100.-€. Große Keramikfüllungen sind somit günstiger als eine Teilkrone aus Metall. Entsteht durch einen hohen Behandlungsbedarf eine größere Kostenbelastung, können auch Ratenzahlungen vereinbart werden.  Individuell zu prüfen ist, ob Zahnzusatzversicherungen eventuell die Kosten für eine höherwertige Füllungstechnik übernehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Getreu dem Motto unserer Praxis ist die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Prophylaxe natürlich die beste Form der Versorgung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Durch die Kombination aus gesunder Ernährung, guter häuslicher Mundhygiene, Fluoridanwendung und professioneller Zahnreinigung können wir dazu beitragen, dass weniger und kleinere Defekte entstehen und die eigenen Zähne lange erhalten bleiben!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ihre Praxis für Zahnerhaltung
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Dr. Gudrun Flechsig und Dr. Tilman Flechsig
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 30 Dec 2024 12:50:57 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Energy-Drinks und Zahngesundheit</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/energy-drinks-und-zahngesundheit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist in "Energy-Drinks" eigentlich drin?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Reine Energie natürlich, das sieht man doch am  roten Stier! Im Ernst: Sogenannte "Energy-Drinks" sind eigentlich Limonaden und bestehen aus zuckerhaltigem Wasser mit Kohlensäure und Geschmacksstoffen. Und anders als bei  klassischer Cola kommen neben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Koffein
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            noch weitere Inhaltsstoffe wie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Taurin
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Inosit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Glucuronolacton
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sowie Vitamine hinzu. Diese Mischungen sollen die Leistungsfähigkeit des Körpers bzw. die geistige Leistungsfähigkeit steigern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber geht die Wirkung dieser Zubereitungen über die Wirkung von Kaffee mit Zucker oder ausreichend Schlaf und Frühstück hinaus? Die Studienlage zeigt sich uneinheitlich, es sind keine oder lediglich schwache leistungssteigernde Effekte nachweisbar, die auch mit einer Tasse Kaffee erzielt werden können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wichtig ist darüber hinaus auch der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           psychologische Effekt auf den Konsumenten
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Durch das jahrelange Sponsoring von sportlichen Großveranstaltungen ist es insbesondere der marktführenden Firma gelungen, eine so innige gedankliche Verbindung des Produktes zu konzentrierter Sportlichkeit, Kraft und Ausdauer herzustellen, dass die Konsumenten zumindest über eine gesteigerte Selbstmotivation verfügen dürften.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Koffein
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist die weltweit am meisten konsumierte psychoaktive Substanz. Dieses Alkaloid kommt natürlich in Kaffee, Tee, Mate-Limonaden, Guarana und sogar ein wenig im Kakao vor. Es ist ein Stimulanz (wirkt anregend auf die Psyche), erhöht die Atemfrequenz und  wirkt bronchienerweiternd sowie harntreibend. Höhere Dosen regen auch den Kreislauf an und stimulieren zusätzlich das Bewegungszentrum des Gehirns. Das Schlafbedürfnis wird herabgesetzt. Eine Tasse Kaffee (200 ml) enthält je nach Zubereitung zwischen 50 und 120 mg Koffein. Koffein hat eine leistungssteigernde Wirkung im Sport, es stand sogar bis 2004 in höherer Dosierung auf der Dopingliste des olympischen Komitees.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Energydrinks ist ungefähr soviel Koffein enthalten wie in einer Tasse Kaffee  (250 ml-Dose =&amp;gt; 80 mg Koffein)
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , was ungefähr ein Drittel mehr als dem in Cola enthaltenen Koffeingehalt entspricht. Der Koffeingehalt ist also nicht ungewöhnlich hoch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Taurin
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist ein natürlicher Stoff, der vom menschlichen Körper selbst gebildet wird und an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt ist. Er ist ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           starkes Antioxidans
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und hat somit auch eine Schutzfunktion. Es kommt natürlich in tierischen Lebensmitteln (Muskelfleisch) vor und unterstützt auch die Kontraktionsfähigkeit des Herzmuskels. Taurin verstärkt die Wirkung von Koffein. In einer Dose "Energy-Drink" befinden sich 1000 mg Taurin.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Inosit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ist ein Stoff, der vom menschlichen Körper selbst gebildet wird (ein sechswertiger Zuckeralkohol) und der als sogenannter sekundärer Signalstoff insbesondere im Gehirn vorkommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Glucuronolacton
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist der dritte"magische" Zusatzstoff des Getränkes.  Eine "Zuckersäure", die ebenfalls natürlich im Gewebe vorkommt und Bestandteil des Bindegewebes ist. In Lebensmitteln kommt sie in höherer Konzentration im Wein vor. Auch sie hat antioxidative Eigenschaften.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Allen diesen Getränken ist  gemeinsam, dass sie einen sehr hohen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Gesamtsäuregehalt  und einen niedrigen pH
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            aufweisen. Das Getränk des Marktführers hat einen  Säuregehalt von 6,9 Gramm pro Liter und einen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           pH-Wert von 3,3 (neutral ist ein pH von 7).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das bedeutet, dass diese Getränke in der Lage sind, Mineralien aus dem Zahnschmelz zu lösen. Wenn diese Getränke auch noch über die Zeit verteilt in kleinen Schlucken getrunken werden, um dem Körper während körperlicher Betätigung "Energie" zuzuführen, wird die Zahnoberfläche geradezu planmäßig geschädigt.  Das ca. 15% der Bevölkerung in Mitteleuropa an Zahnerosionen, also Säureschäden des Gebisses leiden, sollte zu denken geben. Mit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           11% Zuckeranteil
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist zudem noch dafür gesorgt, dass auch die Kariesbakterien im Mund immer genug zu fressen haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Richtig ist, dass auch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           klassische Limonaden
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            einen hohen Säure- und Zuckeranteil haben und nicht zahnfreundlich sind. Allerdings enthalten sie nicht so hohe Säurekonzentrationen und werden (hoffentlich) nicht über einen längeren Zeitraum in kleinen Schlucken konsumiert. Das der zuckerhaltige Getränke zu einem raschen Anstieg der Blutzuckerspiegels (gefühlter Kraftgewinn) mit nachfolgender Insulinausschüttung, plötzlichem Absturz des Blutzuckerspiegels und nachfolgendem Heißhunger führen, ist vielen Menschen inzwischen bekannt. Wenn dieser gefühlte "Kraftabfall" mit einigen Schlucken des zuckerhaltigen Getränkes behoben wird, ist der "
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Teufelskreis des Zuckers
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            " perfekt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           : Füllen Sie Ihre Energiespeicher mit geeigneter Nahrung auf und trinken Sie während des Sports bevorzugt Getränke mit einem pH von höher als 4, oder idealerweise pH- neutrale Getränke wie - Wasser! Misstrauen Sie einem gefühlten Kraft- oder Fitnesszuwachs, der auf der Wirkung von Koffein oder anderen anregenden Substanzen beruht. Für Kinder sind diese Getränke in keinem Fall geeignet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bleiben Sie fit und gesund!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 24 Nov 2024 19:21:37 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.zahnarzt-flechsig.de/energy-drinks-und-zahngesundheit</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title>EU-weiter Amalgam-Ausstieg ab 2025</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/eu-weiter-amalgam-ausstieg-ab-2025</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendet unsere Praxis noch Amalgam?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben in unserer Praxis die Verwendung von Amalgam schon vor über 25 Jahren komplett eingestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei Kindern und Jugendlichen haben wir es nie verwendet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Jahr 2018 hat die EU die Verwendung des Materials bei Schwangeren und Kindern unter 15 Jahren verboten. Nur für diesen kleineren Personenkreis übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die höheren Kosten einer Kompositefüllung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir bieten in unserer Praxis sowohl kostenfrei als auch kostenpflichtige Alternativen zum Amalgam an. Alle Patienten werden vor der Behandlung über eventuell anfallende Kosten bei der Versorgung mit höherwertigen Materialien informiert. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Konsequenzen ein EU-Amalgamverbot für die zukünftige Kostenübernahme von Kompositefüllungen ("
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kunststofffüllungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ") durch die Krankenkassen haben wird, können wir derzeit noch nicht abschätzen. Für das Jahr 2024  ändert sich erst einmal nichts.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist Amalgam überhaupt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Miteinander verschmolzene Mischungen von verschiedenen Metallen werden "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Legierung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            " genannt. Legierungen haben andere und zumeist für den Menschen vorteilhaftere Eigenschaften als die Ursprungsmetalle. Sie verbinden sich dauerhaft und zerfallen auch unter Belastung nicht wieder in ihre Bestandteile. Der "Klassiker" unter den Legierungen ist die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bronze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , eine Legierung aus Kupfer und Zinn. Die Härte dieser Legierung übertrifft die Härte von elementarem Kupfer oder Zinn bei weitem und stellte einen Meilenstein in der Metallverarbeitung dar (=&amp;gt; "Bronzezeit").
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine ebenfalls bedeutsame Innovation war die Entdeckung der "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Amalgame
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ", der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Legierungen des Quecksilbers
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Dieser in der Zahnmedizin jahrzehntelang dominierende Füllungswerkstoff für den Seitenzahnbereich ist eine Metalllegierung, die bei Raumtemperatur durch das Zusammenmischen eines flüssigen Metalls (=&amp;gt;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quecksilber
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) mit feinen Spänen einer Silberlegierung (=&amp;gt; sog.  "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Feilung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ") entsteht. Diese besteht im Wesentlichen aus Silber, Zinn und Kupfer.  Das Besondere an dieser Technik ist, dass für die Reaktion dieser Metalle zu einer festen Legierung (dem "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Amalgam
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ") kein Erhitzen erforderlich ist, die "Verschmelzung" also bei Körpertemperatur abläuft. Es entsteht eine außerordentlich belastbare Füllung von zunächst silbriger, später durch Ablagerung von Zinnoxid eher dunkelgrauer Farbe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diese genial einfache
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Methode des "Metallgießens" bei Mundtemperatur
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            funktioniert allerdings nur unter Verwendung von Quecksilber, welches ungefähr die Hälfe des fertigen Werkstoffes ausmacht. Würde man Silber-, Zinn- und Kupferspäne alleine zusammenmischen, passiert bei Mundtemperatur gar nichts, die Metalle würden dann nicht miteinander reagieren oder zu einer Legierung verschmelzen. In einer mittelgroßen Amalgamfüllung stecken ca. 0,6 Gramm Quecksilber. Dieses ist in der Legierung fest gebunden und wäscht sich nicht einfach aus, wie vielfach vermutet wird. Eine gut gelegte Amalgamfüllung ist auch nach 20 Jahren weder verschwunden noch sichtbar geschrumpft! Durch die hochentwickelte Messtechnik zum Nachweis von Metallen kann allerdings gezeigt werden, dass
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ionisches Quecksilber (Hg2+)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            aus Amalgam in Spuren durch Korrosionsvorgänge und Abrieb freigesetzt wird, was Anlass zu vielfältigen Befürchtungen gab und gibt. Ionisches Quecksilber aus Amalgamfüllungen wird vom Körper zum Glück nur schlecht aufgenommen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein größeres Gefahrenpotential geht von der Verdampfung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           von flüssigem, elementarem Quecksilber
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            aus. Aus diesem Grund wurde der Verkauf von klassischen Quecksilberthermometern wegen der Gefahr des Zerbrechens mit Freisetzung von Quecksilberdämpfen in der EU  2007 verboten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine langfristige Gefahr ist die Anreicherung von Quecksilber in der Natur und die dortige Entstehung von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           organischen Quecksilberverbindungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wie Methylquecksilber, welche über die Nahrung (insbesondere Fischereierzeugnisse) von Menschen aufgenommen und dann vom Körper in hohem Maße resorbiert wird. Dies kann zu ernsten Erkrankungen (=&amp;gt; Minamata-Krankheit) führen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als Konsequenz wurde in Deutschland schon Anfang der 1990er Jahre der Einbau spezieller
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Amalgam-Abscheider
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            in allen Zahnarztpraxen in Deutschland Pflicht, um die Einleitung von amalgamhaltigen Abwässern in die Umwelt zu vermeiden. Alle Amalgamreste sowie gezogene Zähne mit Amalgamfüllungen werden als Sondermüll von spezialisierten Firmen entsorgt. Dies ist selbstverständlich auch für Praxen Pflicht, die wie unsere Praxis schon seit Jahrzehnten kein Amalgam mehr verwenden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes soll nun EU-weit die gesamtem industrielle Verwendung von Quecksilber beendet werden (s. u.).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/IMG_9216+-+Kopie.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Vorteile des Werkstoffes Amalgam in der "Zahnheilkunde des letzten Jahrtausends"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit ungefähr 200 Jahren verwenden Zahnärzte Amalgam zur Reparatur von kariösen Defekten der Zähne. Das Material zeichnet sich durch seinen günstigen Anschaffungspreis, seine robust-einfache Verarbeitung und seine guten Erfolgsquoten gegenüber allen anderen zahnärztlichen Werkstoffen aus. Deshalb fand es rasch Verbreitung über die ganze Welt und wurde zur Grundlage der "Zahnerhaltung" für breite Bevölkerungsschichten. Alle Zähne im Seitenzahnbereich, die noch keine Krone benötigten, wurden mit Amalgam versorgt. In Deutschland war und ist dieses Material die "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Regelversorgung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " für kleine und mittlere Defekte im Seitenzahnbereich bei gesetzlich versicherten Patienten. Die Krankenkassen bezahlten deshalb auch "nur" die Kosten für eine Amalgamfüllung und nicht für damaligen teureren Alternativen, namentlich die Einlagefüllungen aus Gold.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anfang der 1990er Jahre wurden die ersten ernstzunehmenden Alternativen zum Amalgam, die modernen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glasionomerzemente
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Komposite
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Mischungen aus Keramikpartikeln und Kunststoffen) vorgestellt. Insbesondere letztere erfordern eine andere und aufwendigere Verarbeitung als Amalgam. Die Trockenlegung des Arbeitsgebietes, die schrittweise Formgebung und die Erzeugung eines beständigen Haftverbundes zum Zahn sind bei diesen Materialien neue Herausforderungen für die Zahnärzte. Die Herstellung größerer Füllungen aus Komposite dauert deutlich länger als eine gleich große Amalgamfüllung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es dauerte eine Reihe von Jahren, bis die neu entwickelten Materialien und Techniken dem "bewährten" Füllstoff Amalgam ebenbürtig waren und die entsprechenden Langzeitstudien der Universitäten abgeschlossen waren. In dieser Zeit tobte gerade in Deutschland ein von den Medien hochgradig angeheizter "Amalgamkrieg" zwischen Befürwortern und Gegnern dieses Werkstoffes. Obwohl alle wissenschaftlichen Studien die generelle Unbedenklichkeit des Materials bestätigten, schoss in Deutschland die Zahl der "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Amalgamallergiker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " oder "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Amalgamvergifteten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " in Millionenhöhe. Im europäischen Ausland blieben diese Phänomene  interessanterweise weitgehend unbekannt. Unstreitig ist, dass aus Amalgamfüllungen Spuren von Quecksilber entweichen und vom Körper aufgenommen und auch wieder ausgeschieden werden. Allerdings scheint der Körper mit diesen geringen Belastungen sehr gut klarzukommen. Dennoch ist eine Vermeidung von derartigen Belastungen grundsätzlich wünschenswert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In Deutschland beträgt der Anteil der neu gelegten Amalgamfüllungen an den gesamten Füllungen im Jahr 2022 nach Schätzungen noch etwa
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2,4%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Insgesamt ist der Trend seit Jahren rückläufig. Auch im europäischen Ausland ist die Situation ähnlich. Aufgrund der Möglichkeit, das Material auch unter strak erschwerten Bedingungen (Feuchtigkeit) zu verarbeiten, hat es allerdings noch eine Bedeutung bei der Behandlung von Menschen mit spezifischen Bedürfnissen. Deshalb ist ein absolutes Verbot unter Fachleuten nicht unumstritten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Mitte der neunziger Jahre zeigte sich durch die technischen Fortschritte bei der Entwicklung neuer Füllmaterialien für unsere Praxis:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Bessere ist der Feind des Guten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Vorteile der neuen Technologie der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Verbundtechnik von Zahn und Kunststoff
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Adhäsivtechnik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) ermöglichen mehr Substanzschonung bei der Füllungsgestaltung, mehr Stabilisierung der Restzahnsubstanz durch die Verklebung und eine bis dahin nicht für möglich gehaltene Ästhetik ("weiße Füllungen"). Dies war der Grund für den kompletten Umstieg unserer Praxis auf die neuen Technologien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum soll Amalgam in der EU verboten werden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Grund für die Bestrebungen der EU, die Verwendung von Amalgam und auch weiterere quecksilberhaltiger Produkte komplett zu verbieten, ist nicht etwa eine direkte Gesundheitsgefährdung durch Amalgamfüllungen, sondern Überlegungen zum Umweltschutz und der Schutz vor Belastungen durch Schwermettallen aus der Nahrung.  2013 wurde in der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Minamata-Konvention
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           durch die Vereinten Nationen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            beschlossen, die durch Menschen verursachten Quecksilberbelastungen der Umwelt zu reduzieren. Diese Konvention ist seit 2017 völkerechtlich bindend und wird demzufolge nun von der EU rechtlich umgesetzt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quecksilber und seine Verbindungen waren früher und sind auch noch heute in vielen  Produkten enthalten. Viele Menschen erinnern sich noch an das rote Hautdesinfektionsmittel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Mercurochrom"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , das sie als Kind von den Eltern auf  Schürfwunden aufgepinselt bekamen. Es enthielt den quecksilberhaltigen und desinfizierend wirkenden Farbstoff
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Merbromin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Inzwischen ist dieser Wirkstoff im Präparat durch das ungefährliche Povidon-Jod ersetzt worden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bekannte quecksilberhaltige Produkte sind Leuchtstofflampen ("Energiesparlampen"),  Batterie-Knopfzellen und rote Farbpigmente (=&amp;gt; Zinnoberrot HgS). Alle diese  Produkte müssen deshalb schon heute gesondert entsorgt werden und dürfen nicht in die Restmülltonne.  Besonders absurd ist, wenn Quecksilber in kleingewerblichen Bergbaubetrieben zum Binden und leichteren Aussieben von Gold auch heute noch in großen Mengen in die Umwelt gelangt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           https://nachrichten.idw-online.de/2023/11/07/goldabbau-setzt-giftiges-quecksilber-und-enorme-mengen-kohlendioxid-frei
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die grundsätzliche Problematik bei der Herstellung und Inverkehrbringung quecksilberhalltiger Produkte ist die Gefahr der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           allgemeinen Verteilung dieses Schwermetalls in der Umwelt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Einmal dort ausgebracht und in biologische Kreisläufe gelangt, lässt es sich kaum wieder einsammeln. Da die Quecksilberbelastung in der Umwelt somit ansteigt, besteht die Befürchtung, dass in Zukunft Schwellenwerte überschritten werden könnten, was zu gesundheitlichen Gefahren führen könnte. Dies gilt selbstverständlich für alle potentiell gesundheitsgefährdenden Stoffe, die nicht bioliogisch abgebaut werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Problem wird dadurch verschärft, das sich Schwermetalle über die Nahrungskette in 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pflanzen, tierischen Organismen oder auch dem Menschen anreichern 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und sich die Belastung hierdurch nochmals deutlich erhöhen könnte. Wer regelmäßig große Mengen an bestimmten Meeresfischen zu sich nimmt, nimmt möglicherweise schon heute mehr Quecksilber auf als wünschenswert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           https://www.bfr.bund.de/cm/343/pressemitteilung_efsa_quecksilber_in_lebensmitteln.pdf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deshalb ist der Ausstieg aus der Quecksilberverarbeitung grundsätzlich sinnvoll. Dies bedeutet als Nebeneffekt vermutlich das "Aus" für die Amalgamfüllung, wenn nicht politisch entschieden wird, hier eine Ausnahmeregelung zu treffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sollten jetzt alle bestehenden Amalgamfüllungen entfernt werden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie schon erwähnt, hat sich an der Einschätzung der Sicherheit von Amalgamfüllungen für den einzelnen Patienten nichts geändert. Wer jetzt noch intakte Amalgamfüllungen hat, kann diese auch weiterhin belassen. Da die Verwendung von Amalgam in Deutschland kontinuierlich zurückgeht, löst sich das Problem irgendwann von selbst. Dass möglicherweise ab 2025 überhaupt keine Füllungen mehr dazukommen, beschleunigt den Ausstieg noch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In unserer Praxis entfernen wir nur schadhafte Amalgamfüllungen und ersetzen diese dann durch modernere Materialien.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fazit: Wir sollten dem Werkstoff "Amalgam" ein herzliches "Danke schön!" nachrufen, denn er hat viele Jahrzehnte gute Dienste geleistet und Millionen von Zähnen kostengünstig gerettet. All diese Zähne zu überkronen wäre um ein Vielfaches teurer gewesen und hätte niemals im Rahmen einer solidarischen "gesetzlichen" Versicherung geleistet werden können. Egal ob Amalgam in der EU komplett verboten wird oder nicht, wird seine Verwendung in Zukunft kaum noch eine Rolle spielen, denn es stehen heutzutage bewährte Alternativen zur Verfügung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 22 Apr 2024 15:05:26 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Warum verwenden wir immer noch Plastikbecher in der Praxis?</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/warum-verwenden-sie-immer-noch-plastikbecher-in-der-praxis</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie geht Umweltschutz in der Praxis?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Idee Nr. 1: Wiederverwendbare Becher aus hochwertigem Kunststoff (Resopal)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es gibt sehr bruchsichere und schöne Becher aus "Resopal"-Kunststoff, die prinzipiell für den Einsatz in einer Zahnarztpraxis gut geeignet wären. Die Sache hat aber einen Haken: Jeder Gegenstand, der in unserer Behandlung zu Anwendung kommt, insbesondere wenn er den Patienten berührt, ist ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Medizinprodukt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und unterliegt somit strengen Anforderungen in Bezug auf die Hygiene. Wird er ein zweites Mal verwendet, muss er nach festen Richtlinien
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           aufbereitet
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           werden (=&amp;gt; "wiederverwendbares Medizinprodukt"). Hierfür wird er Gegenstand seiner Risikogruppe gemäß klassifiziert, im Falle des Bechers in die Gruppe "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           semikritisch A
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ", weil er in Kontakt mit der Schleimhaut des Patienten kommt. Wir dürfen den Becher nicht einfach mit Schwamm und Spülmittel säubern, wie wir es zu Hause mit einer Teetasse tun würden. Auch ist es nicht möglich, diese Becher in einer handelsüblichen Spülmaschine zu reinigen. Für die Medizinprodukte der Klasse "semikritisch B" ist eine maschinelle Aufbereitung in einem "Thermodesinfektor" vorgeschrieben. Das ist ein Reinigungs- und Desinfektionsgerät (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           RDG
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ), welches über eine generelle Zulassung, jährliche Inspektion und jährliche Validierung einer Spezialfirma verfügt. Dieses Gerät ist im Prinzip eine Spülmaschine, benutzt aber aggressivere Chemikalien und höhere Temperaturen als diese. Das kostet viel Energie und Chemie und verbraucht die entsprechenden Ressourcen. Bei der großen Zahl an Bechern, die wir am Tag benötigen, ist mindesten ein zusätzlicher Durchlauf des Gerätes erforderlich. Außerdem müssen die Mitarbeiter die Becher sammeln, lagern, transportieren und das "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           RDG
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            " ein- bzw. ausräumen. Für alle diese Tätigkeiten gibt es exakte behördliche Vorschriften, die mittels schriftlicher Arbeitsanweisung durchgeführt und im Rahmen eines Qualitätsmanagementsystems auch kontrolliert und dokumentiert werden müssen. Bei den steigenden Personal-, Energie- und Materialkosten ist das um ein vielfaches teurer als die entsprechenden Becher als Einmalartikel zu kaufen.  Zudem verbraucht der aufwendige Aufbereitungsvorgang mehr Energie, als zur Herstellung der Becher erforderlich ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit: Eine sehr sympathische Idee, aber leider weder umweltschonend noch praktikabel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Idee Nr. 2: Einmalbecher aus Pappe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Einmalbechern aus Pappe. Diese kosten zwar fast das Doppelte wie Plastikbecher, sind aber mit 3 Cent pro Becher durchaus erschwinglich. Und Papier wird ja bekanntlich recycelt, die Idee klingt also umweltfreundlich. Allerdings kamen mir gleich leichte Zweifel: Bestehen diese Becher wirklich nur aus Pappe? Warum weichen sie dann nicht durch, wenn sie voller Wasser sind?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Des Rätsels Lösung: Diese Becher sind auf der Innenseite mit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           LDPE
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , einem weichen Polyethylen-Kunststoff beschichtet. Es handelt sich also um einen "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hybridwerkstoff
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ", bei dessen Recycling erst die Papierfasern von dem Barrierematerial entfernt werden  müsste. Diese Becher müssen sortenrein und vom normalen Papier getrennt gesammelt werden. Nur: Wo steht die nächste auf diese Becher spezialisierte Recyclinganlage? Große Schnellrestaurant-Ketten können natürlich ihren Abfall entsprechend trennen und das Recycling selbst organisieren. Unsere Praxis müsste diese Becher aber genauso wie Plastikbecher in der gelben Tonne entsorgen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt auch Pappbecher mit Beschichtungen aus Polylactiden (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           PLA).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Polylactide sind Kunststoffe, die zur Gruppe der Polyester gehören und theoretisch biologisch abbaubar sind. Allerdings geschieht dies außerhalb spezieller Kompostieranlagen in der Natur nur sehr langsam. Auch wird der Abbauprozess durch weitere Copolymere oft behindert. Auch bei diesen Bechern gilt: Wenn wir sie nicht getrennt sammeln und einer speziellen Aufbereitung bzw. Kompostieranlage zuführen (die es in unserer Gegend nicht gibt), haben wir nur eine weitere Quelle für Mikroplastik geschaffen. Verbrennen (=&amp;gt; "thermisch verwerten") kann man diese Becher natürlich wie jeden Plastikbecher auch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine dritte Methode der Beschichtung von Pappbechern ist die Verwendung von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           PFAS
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ). Diese sind Industriechemikalien, die seit Mitte des 20. Jahrhunderts hergestellt und aufgrund ihrer besonderen technischen Eigenschaften (wasser-, fett- und schmutzabweisend) in vielen industriellen Prozessen und Verbraucherprodukten eingesetzt werden. Sie finden sich nicht nur in Textilien, Antihaft-Pfannen, Elektronikgeräten und Kosmetika, sondern werden auch zur Oberflächenbehandlung von Metallen, Kunststoffen und Papier (also Trinkbechern) verwendet, teilt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in einer aktuellen Stellungnahme mit.  Besonders problematisch ist, dass sie in der Natur praktisch überhaupt nicht abbaubar sind und deshalb auch als "Ewigkeitschemikalien" betzeichnet werden müssen. Sie können sich in der Natur wie auch in Organismen anreichern und sind beim Ereichen höherer Konzentrationen möglicherweise gesundheitsschädlich. Allein dies ist ein guter Grund, sie möglichst zurückhaltend und nur für langlebige Produkte einzusetzen, sicher aber nicht für einen Einmalbecher in einer Zahnarztpraxis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine besondere Eigenschaft der PFAS ist, dass sie sowohl wasser- als auch ölabweisend sind. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen rät zu folgendem Test: Wenn Wasser und auch Öl auf einer Papier- oder Pappoberfläche dauerhaft einen runden Tropfen bildet und nicht einsickert, handelt es sich vermutlich um eine PFAS-Beschichtung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weil es keine spezielle Kennzeichnungspflicht für die Art der Beschichtung gibt, können wir bei den Angeboten für  Pappbecher nicht nachvollziehen, womit sie nun eigentlich beschichtet sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit: Beschichtete Pappbecher sind eine ökologische Mogelpackung. Sie bieten keine Vorteile gegenüber den Kunststoffbechern. Der Müll bleibt, nur ist er komplizierter aufzubereiten als bei Monomaterialien. Die biologische Abbaubarkeit ist genau so schlecht wie bei Kunststoffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Idee Nr. 3: Jeder Patient bringt sich seinen eigenen Becher mit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Idee finde ich am charmantesten. So wie wir unseren "Coffee-to-go-Becher" aus stabilem Material zum Bäcker oder Imbiss unseres Vertrauen bringen können, könnte man ihn oder jeden anderen Becher (am besten aus unzerbrechlichem Material) auch beim Zahnarzt benutzen. Diesen Becher bräuchte niemand aufwendig aufzubereiten und die Müllberge wüchsen langsamer!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich glaube zwar nicht, dass sich diese Idee schnell durchsetzen wird, aber wenn Sie mögen: Wir füllen gerne Ihren Becher und vermeiden so Plastikabfall in der Praxis.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fazit: Wer seinen eigenen Becher mitbringt, schont die Umwelt am meisten!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 19 Apr 2024 08:14:18 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Wenn Zähne "abschmelzen"  - Abrasion, Attrition und Biokorosion -</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor nicht allzu langer Zeit waren Karies ("
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zahnfäule
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ") und lockere Zähne durch Parodontitis ("
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zahnfleischschwund
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ") die Hauptursachen für den Verlust von Zahnsubstanz und Zähnen. Erfreulicherweise hat sich das geändert: Durch die verbesserte Mundhygiene bleiben mehr und mehr Menschen weitgehend kariesfrei und das Zahnfleisch und der Zahnhalteapparat werden gesund erhalten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den letzten zwei Jahrzehnten rücken andere Schadensformen an den Zähnen mehr und mehr in den Vordergrund. Es sind Substanzverluste an den Oberflächen der Zähne, die durch mechanische ("Zähneknirschen", beschleunigter Zahnabrieb) oder chemische (Säureschäden) Einflüsse zu massiven Formveränderungen der Zähne, zum Absinken der Bisshöhe oder zum Freiliegen von empfindlichen Zahnarealen führen. Nach dem kompletten Verlust des schützenden Schmelzmantels liegt dann das Zahninnere, das Dentin frei, was zudem zu stark schmerzempfindlichen Zähnen führen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlicher Oberflächenverlust (= Physiologische Demastikation)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jedes Gebiss unterliegt normalerweise einem kontinuierlichen Abrieb durch die Nahrungsbestandteile und die jeweilige Gegenbezahnung bzw. durch den Einfluss von natürlichen Säuren aus der Nahrung. So haben 20jährige in nur drei Prozent der Fälle einen stark sichtbaren Abriebsverlust (Abrieb bis in das mittlere Dentindrittel), wohingegen 70jährige diesen zu 17 Prozent aufweisen. Über 80% der 70jährigen haben zwar gealterte, aber grundsätzlich intakte Zahnoberflächen. Im Normalfall müssten unsere Zähne vom Abrieb her für ein ganzes Leben halten, weil wir in 10 Jahren nur etwa 0,3 mm an Zahnschmelz verlieren. Da der Schmelzmantel der Zähne im Bereich der Kaufläche ca. 1,5 mm dick ist, sollten wir die ersten 50 Jahre der Zahnnutzung ohne Freilegung von Dentin schaffen. Dies gilt umso mehr, als wir in unseren "modernen Zeiten" die Zähne nicht mehr als Werkzeug nutzen oder auf Steinen gemahlenes Mehl zu uns nehmen müssen. Das Mehl mit dem Sandzusatz wirkte in früheren Zeiten zu Brot gebacken wie Schmirgelpapier. Gebisse von Menschen, die vor mehr als 250 Jahren lebten, zeigen einen deutlich höheren Substanzverlust als heutzutage üblich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es ist grundsätzlich sehr wichtig, krankhafte Substanzverluste schon in einem frühen Stadium zu entdecken, um massive Schäden und hohe Folgekosten für aufwendige Zahnrekonstruktionen zu vermeiden. Insbesondere kann sich der Abrieb verstärken, wenn das Dentin ("Zahnbein") an der Zahnoberfläche durch den vollständigen Verlust des Zahnschmelzes frei zu liegen beginnt, weil Dentin fünf mal weicher als Zahnschmelz ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was sind die Ursachen für einen beschleunigten Verlust von oberflächlicher Zahnsubstanz, der nicht durch Karies verursacht sind ? Wir unterscheiden hier zwei Schadensmechanismen, die im schlimmsten Fall kombiniert auftreten können:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1) Erosive Defekte (=&amp;gt;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Biokorosion"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           )
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diese Defekte sind
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Säureschäden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , die durch aggressive Nahrungsmittel wie saure Softdrinks (pH 2,6) oder durch den Einfluss der Magensäure (pH 1) bei regelmäßigem Erbrechen oder regelmäßigem "sauren Aufstoßen" ("
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bulimie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " oder "Refluxkrankheit) entstehen. Die Zahnsubstanz wird einfach weggeätzt. Die beliebte "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           braune Zuckerbrause aus den USA
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            " enthält Phosphorsäure mit einem pH von 2,6: Kein Wunder, wenn sich nach dem Genuss die Zahnoberflächen mit der Zunge seltsam stumpf anfühlen - wir haben die Zähne soeben mit Säure übergossen! Weil bei Kontakt mit einer hohen Säurelast  die gesamte oberflächliche Kristallstruktur verloren geht, kann auch die Remineralisation durch den mineralhaltigen Speichel diese verlorene Substanz nicht mehr reparieren, ein winziger Teil der Zahnsubstanz ist dauerhaft verloren. Die betroffenen Zahnoberflächen bekommen ein glattes, seidig glänzendes Aussehen. Besonders saure natürliche Nahrungsmittel sind zum Beispiel Fruchtsäfte, Fruchtsmoothies, Zitrusfrüchte, Sauerkraut oder Essig (pH 2,5). Sie werden in der Regel aber erst dann zum Problem, wenn sie unnatürlich häufig oder in großen Mengen konsumiert werden (Beispiel: andauerndes Lutschen von Zitronenscheiben). Erfahrungsgemäß stellen saure Soft- und Isodrinks ein weitaus größeres Problem dar.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2) Mechanische Defekte (Abrasion, Attrition, Abfraktion)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abrasion
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            von Zähnen werden Zahnoberflächen durch die Einwirkung eines
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schleifmediums
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mechanisch abgetragen. Hier stand in früheren Zeiten vor allem die 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           abrasive Nahrung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            im Vordergrund, die beim Zerkauen eine natürliche Schleifwirkung auf den Zähnen entfaltete. Heutzutage ist eine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           falsche Zahnputztechnik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (kraftvolle horizontales Schrubben) in Kombination mit den Putzkörpern der Zahnpasta eine der Hauptursachen für Substanzverluste auf den Zahnhälsen. Besonders aggressiv sind häufig "Raucherzahnpasten", die eine schnelle Entfernung von Raucherbelägen versprechen, was durch den Einsatz von aggressiven Putzkörpern zum "Zerkratzen" der Zahnoberfläche führt. Eine weitere Ursache können sogenannte "Habits" sein, also
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           schädliche Angewohnheiten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , bei denen regelmäßig unbewusst lang andauernd auf Fremdkörpern (Kugelschreiber, Fingernagel, Büroklammer...) herumgekaut oder gerieben wird. Hier finden sich zum Teil "unerklärliche" Dellen oder Zacken auf den Zahnoberflächen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Attrition
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , einer Sonderform der Abrasion, verstehen wir den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abrieb der Zähne durch direkten Zahnkontakt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , also durch das Zähneknirschen oder Pressen. Bei der normalen Kautätigkeit berühren sich die Zähne nur sehr kurz und trennen sich reflexartig wieder voneinander, die Nahrung wird also fast ohne Zahnkontakt durchgewalkt und zerdrückt. Dabei puffert sie die Zähne gegeneinander, die beim Kauen eben nicht großflächig aufeinanderreiben.  Anders verhält es sich beim
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zähneknirschen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           : Die Zahnoberflächen reiben mit hohem Druck ohne jedes Polster und minutenlang aufeinander. Es kommt zu stereotypen Wiederholungen von Bewegungsmustern, die sich von der Kaubewegung deutlich unterscheiden.  In der Folge kann es zu einem massiven Abrieb und einer Abflachung und Einebnung der Oberflächenkonturen der Zähne kommen, weil jeder Zahn auf ein gleich starkes Gegenüber trifft. Faktoren, die das Knirschen mit den Zähnen verstärken, sind Stress, fehlende körperliche Bewegung und seelische Belastungen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich während der COVID-19-Pandemie die beobachteten Fallzahlen erhöht haben.  Betroffen sind nach derzeitiger Studienlage um die 8% der Bevölkerung. Mit der Zeit kommt es zu einer Verkürzung und unnatürlichen Verstärkung der Kaumuskulatur. Es gibt zwei Formen von Bruxismus: Das Knirschen am Tag ("man muss sich durchbeißen") und das nächtliche Knirschen ("Problemverarbeitung im Schlaf"). Die nächtlichen Aktivitäten können in der Regel nur durch das Tragen einer Schutzschiene in einem Kiefer unschädlich gemacht werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abfraktion
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , dem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausbruch von kleinen oder größeren Zahnsegmenten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            durch eine mechanische Überlastung, löst sich ein ganzes Stück Zahn oder Füllung. Der "Klassiker" ist das Steinchen im Salat oder der Kirschkern im Kuchen. Weil wir nicht mit diesem Fremdkörper rechnen, kauen wir in unserem üblichen Bewegungsmuster und treffen so schlagartig auf das Hindernis. Auch können
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           unvollständige Risse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ("
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Infrakturen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ") im Zahn entstehen, die zu Schmerzen bei Belastung führen. Die Abfraktion ist der häufigste Grund, den Zahnarzt sofort aufzusuchen, sie wird fast immer bemerkt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abrasion, Attrition oder Erosionen  hingegen verlaufen schleichend und werden häufig erst spät vom Patienten bemerkt. Das Hauptsymptom ist die Verkürzung  von Frontzähnen und eine erhöhte Sensibilität von ganzen Zahngruppen auf Kälte, Wärme oder Süßes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Symptome für das Zähneknirschen können übertrainierte Kaumuskeln, die zudem verspannt und verhärtet erscheinen, unspezifische Zahnschmerzen an gesunden Zähnen und Missempfindungen beim Aufwachen sein. Oft berichten die Lebenspartner von nächtlichem Knirschen und hören mahlende und knackende Geräusche, während der Partner schläft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Durch die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kombination dieser Mechanismen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            können sich die entstehenden Zahnschäden beschleunigen. Wenn Zähneknirschen auf saure Softdrinks und falsche Zahnputztechnik trifft, geht die Zahnsubstanz wie im Zeitraffer verloren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fehlerhafte Zahnstellungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (fehlende Schutzokklusion durch fehlende Führung in der Front) können ebenso zu einer Verstärkung des Abriebes im Seitenzahnbereich führen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was tun bei krankhaftem Oberflächenverlusten von Zähnen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunächst gilt es, einen gesteigerten Substanzverlust von dem normalen Abrieb der Zähne zu unterscheiden und insbesondere das Lebensalter zu berücksichtigen. Wird dieser festgestellt, ist die erste und einfachste Maßnahme, den ursächlichen Schadensmechanismus aufzudecken und wenn möglich sofort abzustellen.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Hier können viele Maßnahmen hilfreich sein. Eine richtige Zahnputztechnik und eine geeignete Zahnpasta-Zahnbürsten-Kombination schonen freiliegende Dentinbereiche. Das Zähneputzen direkt nach stark sauren Speisen sollte vermieden werden, um den angelößten Zahnoberfläche Zeit zur "Reparatur" zu geben. Es ist sinnvoll, eine Stunde zu warten, bis der Speichel die Säure neutralisiert und die Zahnoberflächen remineralisiert hat. Eine zahnschonende Ernährung unter Vermeidung von permanenten Säureattacken bringt weitere Sicherheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verloren gegangene Führungsflächen im Frontzahnbereich können minimalinvasiv mit Kunststoff ergänzt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Durch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbstbeobachtung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            können schädliche Gewohnheiten oder das "Tagesknirschen" erkannt abgestellt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ausdauersport und physiotherapeutische Übungen können die verspannte verkürzte Kaumuskulatur lockern helfen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgenutzte Füllungen oder fehlende Zähne im Seitenzahnbereich verhindern eine Verteilung des Kaudrucks und erhöhen so den Druck auf die restliche vorhandene Zahnsubstanz. Deshalb ist bei ausreichend erhaltener Bisshöhe die Stabilisierung der Abstützung des Zahnbogens durch den
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ersatz fehlender Zähne oder verlorener Zahnanteile
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            unabdingbar.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In ausgeprägten Fällen von Substanzverlust und dem Absinken der Bisslage ist eine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           komplette Rekonstruktion der Kauflächen im Seitenzahnbereich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zur Wiederherstellung der verloren gegangenen Bisshöhe erforderlich. Diese Maßnahme macht umfangreiche prothetische Maßnahmen erforderlich, die eine hohe finanzielle Belastung für die Betroffenen mit sich bringen. Aus diesem Grund ist es wichtig, möglichst rechtzeitig einzugreifen und den Biss zu stabilisieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deshalb: Wenn Sie bemerken, dass Sie mit den Zähnen knirschen oder Formveränderungen und Ihrer Zähne bemerken, reagieren Sie früh und beraten Sie sich mit Ihrem behandelnden Zahnarzt über möglichst einfache Lösungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bleiben Sie gesund!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihre Praxis für Zahnerhaltung Dr. Gudrun Flechsig und Dr. Tilman Flechsig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 11 Apr 2024 14:12:28 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.zahnarzt-flechsig.de/abrasion-attrition-und-biokorosion-wenn-zaehne-abschmelzen</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tipps zur Mundhygiene bei Pflegebedürftigkeit</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/mundhygiene-bei-pflegebeduerftigkeit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Erfolge bei der Zahnerhaltung führen zu einem erhöhten Pflegebedarf im Alter - wo finde ich seriöse Informationen rund um die Pflege?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Moderne Zahnerhaltung funktioniert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          . Immer mehr Menschen behalten immer mehr eigene Zähne bis in hohe Lebensalter. Dieser Erfolg wird für Deutschland durch repräsentative Studien bestätigt, zum Beispiel durch die  fünfte Deutsche
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Mundgesundheitsstudie (DMS V) von 2016. 
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mehr eigene Zähne im Mund - das ermöglicht Zahnärzten, in weit höherem Maße als früher Zahnersatz anzufertigen, der fest im Mund verankert ist, also Kronen und Brücken anzufertigen, statt wie früher einen herausnehmbaren Zahnersatz herzustellen. Die Lebensqualität der so versorgten Menschen ist höher, der Kaukomfort und die Kauleistung steigen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieser Trend wird durch den Einsatz von Zahnimplantaten noch verstärkt, weil diese strategische eingesetzten künstlichen Zahnwurzeln die Möglichkeiten der fest sitzenden Verankerung für Zahnersatz nochmals erweitern. Die Gruppe der Menschen, die zahnlos und mit einer Totalprothese versorgt sind, wird kleiner.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese erfreuliche Entwicklung hat allerdings auch eine Schattenseite. Wo früher Totalprothesen mit einer "Kukident"-Reinigungstablette über Nacht im Wasserglas auf dem Nachttisch gereinigt werden konnten, müssen nun auch im hohen Alter die eigenen Zähne im Mund gepflegt werden. Mit steigendem Lebensalter treffen zwei Entwicklungen aufeinander: Zum einen steigt mit höherem Alter die Gefahr für Karies gegenüber dem mittleren Alter an. Freiliegende Zahnhälse, vergrößerte Zahnzwischenräume und abgenutzte Schmelzareale sowie eine geringere Speichelproduktion vergrößern die Anfälligkeit für Karies. Einschränkungen bei der Mundhygiene (Beweglichkeit von Schulter, Arm und Fingern, Sehschärfe etc.) begünstigen die Entstehung schädlicher Bakterienbeläge auf den Zahnoberflächen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In besonderem Maße sind Menschen gefährdet, die pflegebedürftig sind und noch eigene Zähne haben. Hier vergrößert sich der allgemeine Pflegebedarf durch die technisch herausfordernde Pflege der Zähne noch einmal deutlich. Und gerade in diesem Bereich gibt es zur Zeit noch die größten Defizite sowie einen hohen Informationsbedarf. Für Angehörige und Pflegende gibt es seit eine sehr informative Informations- und Lernplattform im Internet:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             https://mund-pflege.net/
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf dieser vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützten Plattform werden eine Vielzahl von Informationen und praktische Tipps gegeben. Die Kapitel sind durchgehend bebildert, frei von Werbung und gut verständlich.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Blick auf diese Seite lohnt sich für jeden!
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 08 Feb 2024 16:03:22 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bakterienreduktion durch antibakterielle photodynamische Therapie - neue Entwicklungen</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/bakterienreduktion-durch-photodynamische-therapie-neue-entwicklungen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Problem des Biofilms
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bakterien sind unsere ständigen Begleiter und gehören zu unserer "normalen" Umwelt. Im Mund werden sie nur dann zum Problem, wenn sie sich über einen längeren Zeitraum zu einem dicken und organisierten Belag entwickelt haben, dem sogenannten "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Biofilm
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ". Dann fangen Sie an, Säure auf unserer Zahnoberfläche zu konzentrieren und damit die Zahnhartsubstanz zu beschädigen, oder Sie greifen die Gewebestrukturen des Zahnhalteapparates an, was zu einer Entzündung und im schlechtesten Fall zu Knochenabbau führt. Der Biofilm ist klebrig und wird durch Essen, Trinken oder einfache Zungenbewegungen nicht entfernt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Probleme lassen sich in der Regel durch die häusliche Mundhygiene vermeiden. Wird der Biofilm mechanisch zerstört, verlieren die nun vereinzelten Bakterien ihre krank machende Wirkung. Einzeln oder in kleinen unorganisierten Ansammlungen sind sie harmlos und gehören zur normalen "Mundflora". Diese unorganisierten Bakterien werden auch "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           planktonische Bakterien
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " genannt, weil sie sich wie das Plankton im Meer frei verteilen und nicht ortsständig sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Leider hat die tägliche Mundhygiene in der Praxis ihre Tücken: Es ist schwierig, den Biofilm vollständig zu entfernen. Die Bakterien organisieren sich permanent neu und machen keine Pause. Es verbleiben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Biofilme in Nischen und "unterputzten" Bereichen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Das sind insbesondere:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            alle auf der Mundinnenseite und weit hinten liegende Bereiche
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die Außenseiten der letzten oberen Zähne
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die Zahnzwischenräume
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die "
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schlagschatten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            " um verschachtelt stehende Zähne
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            der Zahnfleischsaum
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die sogenannten "Resttaschen" nach einer Zahnbetterkrankung ("Parodontitis")
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lösungsansätze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um den Wirkungsgrad der häuslichen Mundhygiene zu verbessern, sind verschiedene Lösungsansätze entwickelt worden:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            verbessertes Zahnbürstendesign
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zahnseide, Zahnzwischenraumbürsten, Zwischenraum-Sticks, Zungenschaber
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            weiterentwickelte Putztechniken (Bass-Technik, Solo-Technik)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            verbesserte Zahnpasten (spezielle Putzkörper, Tenside, Fluoride, antibakteriell wirksame Stoffe u v. m.)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            elektrisch betriebene Zahnbürsten (oszillierend-rotierend, schallbetrieben)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mundspüllösungen mit schützenden oder antibakteriellen Wirkungen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            vollautomatische schallbetriebene Putzsysteme
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             antibakterielle Systeme auf Basis von Farbstoff-Licht-Kombinationen =&amp;gt; antibakterielle photodynamische Therapie (aPDT)
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Insbesondere die letzten drei Lösungsansätze zielen auf die Verbesserung der Mundhygiene bei Menschen ab, die nicht oder nicht mehr in der Lage sind, eine kompetente Mundhygiene zu erlernen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere alternde und zunehmend auch im hohen Alter bezahnte Gesellschaft steuert auf einen enormen Bedarf an unterstützenden Maßnahmen zur Mundhygiene zu
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diese Hilfen können weder von Angehörigen, Pflegepersonal oder medizinischen Dienstleistern in hinreichendem Maße erbracht werden. Es gibt also auch ein allgemeines  Interesse an "vollautomatischen" Reinigungs- oder Putzsystemen. Es handelt sich keineswegs nur um  "Lifestyle"-Produkte für "bequeme Menschen".
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im nachfolgenden wird "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lumoral
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ", ein neues Gerät zur antibakteriellen photodynamische Therapie (aPDT) vorgestellt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Prinzip der antibakteriellen photodynamische Therapie (aPDT)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Grundidee der photodynamischen Desinfektion ist es,  Bakterien durch die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kombination von einem Farbstoff und einem starken Licht betimmter Wellenlänge
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            abzutöten. Hierzu werden die Bakterien im Mund mit einem speziellen Farbstoff angefärbt. Nach der Anfärbung werden die so markierten Zellwände der Bakterien mit einem starken Licht bestrahlt, das von dem Farbstoff besonders gut absorbiert wird. Durch diese Absorption erwärmt sich der Farbstoff und löst eine chemische Reaktion aus, die die Bakterienwand zerstört und die Bakterie abtötet. Das Licht und der Farbstoff sind für die menschlichen Zellen ungefährlich, ihre Wirkung entfalten sie erst in ihrer Kombination.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Zahnheilkunde wird schon lange versucht aggressive Bakterien, die in den Zahnfleischtaschen leben und Körpergewebe zerstören, dauerhaft zu reduzieren. Bedingt durch die besondere Ökologie der Zahnfleischtasche selektieren sich dort mit zunehmender Taschentiefe und Entzündungsgrad des Zahnhalteapparates Eiweiß fressende und Sauerstoff meidende Bakterienspezies. Da sie unterhalb des Zahnfleischsaumes leben, sind sie vor der Mundhygiene recht gut geschützt und können sich so ungehindert vermehren und tiefer in das Gewebe vordringen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bringt man einen flüssigen Farbstoff in die Zahnfleischtaschen sowie die Nischen der Zahnzwischenräume ein und färbt somit die Bakterienwände an, ist es möglich, durch das Gewebe hindurch diese mit einem Laser oder einer Lichtdiode zu bestrahlen, wenn das Weichgewebe hinreichend durchlässig für das Licht ist.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die durch das spezielle Licht bedingte "Anregung" des Farbstoffes führt zu einer chemischen Reaktion mit im Gewebe vorhandenem Sauerstoff, bei der sogenannter "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Singulettsauerstoff
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " freigesetzt wird, der am Ort der Reaktion die Bakterienmembran und damit auch die Bakterie zerstört.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Vorteil des Verfahrens gilt, dass die Wirkung lokal sehr begrenzt ist (0,1 µm) und der Farbstoff selber völlig harmlos ist. Auch das Licht ist für das Gewebe unbedenklich. Die Methode führt zu keinerlei Resistenzbildungen und funktioniert auch bei Bakterien, die bereits gegen eine Reihe von Antibiotika resistent sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           https://de.wikipedia.org/wiki/Antibakterielle_photodynamische_Therapie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6410618/
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anwendungen der antibakteriellen photodynamische Therapie (aPDT) in der Zahnheilkunde
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die ersten Anwendungen der aPDT verwendeten eine Kombination aus einem Laser geringer Leistung (Softlaser) und dem Farbstoff Toluidinblau. Im Rahmen eine Parodontitisbehandlung oder auch im Nachgang einer solchen wurde der Farbstoff in die Zahnfleischtaschen eingebracht und nachfolgend mit einem Softlaser bestrahlt. Hierdurch sollten vorhandene Restkeime abgetötet und der Heilungsprozess des Gewebes gefördert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem Aufkommen leistungsstärkerer Leuchtdioden wurden nachfolgend auch Systeme mit Diodenlicht entwickelt, die einen relativ großen Bereich beleuchten und durch das Gewebe hindurch strahlen sollten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            All diesen Systemen ist gemeinsam, dass die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anwendung in der Zahnarztpraxis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            erfolgt und nach dem Anfärben der Taschen eine Region nach der anderen bestrahlt werden muss. Das erfordert Zeit und verursacht demzufolge auch höhere Kosten. Die Häufigkeit der Anwendung pro Patient beschränkt sich deshalb auf wenige Sitzungen im Jahr.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Erfahrungen mit diesen aPDT-Systemen in unserer Praxis waren eher ernüchternd. Bei sorgfältiger Behandlung und guter häuslicher Mitarbeit des Patienten waren die Ergebnisse mit und ohne aPDT gut. Die Taschendesinfektion zeigte jedoch keine anhaltend besseren Ergebnisse. Eine Erklärung dafür dürfte die dynamische Vermehrung und Verteilung der Bakterien im Mund sein, die erzielte positive Ergebnisse schnell zunichte machen können. Eine noch so gründliche
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           einmalige
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Desinfektion, mit welchem System auch immer, kann bei einer chronischen Erkrankung wie der Parodontitis (=&amp;gt; Zahnfleischentzündung mit Knochenschwund) nicht zu einer stabilen dauerhaften Verbesserung der Mundgesundheit führen. Zudem besteht bei tieferen Taschen immer das Problem eines geringeren Sauerstoffgehaltes im Gewebe, wodurch die Freisetzung von Singulett-Sauerstoff, dem Wirkmedium der aPDT, begrenzt wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           dauerhafte Verbesserungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sind unserer Erfahrung nach die gute mechanische Entfernung des Biofilms in der täglichen Mundhygiene, die regelmäßige professionelle Zahnreinigung der Zahnfleischtaschen und weitere gesundheitsfördernde Maßnahmen (gesunde Ernährung, Rauchstopp) entscheidend. Zur Unterstützung können im Einzelfall tägliche desinfizierende Zusatzmaßnahmen (antibakterielle Zahnpasta, antibakterielle Mundspülungen) sinnvoll sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der regelmäßige Gebrauch dieser Zusatzstoffe muss allerdings immer in seinem Nutzen kritisch abgewogen werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verallgemeinernd lässt sich sagen: Desto regelmäßiger eine positive Intervention erfolgt (idealerweise täglich), desto größer ist ihr Potential bei der Therapie chronischer Erkrankungen. Einmal "Sport treiben" oder einen Tag "fasten" im Vierteljahr hilft ja auch nicht bei chronischem Übergewicht. Aus diesem Grund finde ich das "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lumoral
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "-System mit seiner Möglichkeit zur täglichen Anwendung zumindest in der Theorie schon einmal interessant.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           aPDT zu Hause: Das Lumoral-System
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/Screenshot+2023-10-20+11.27.30.png" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die ersten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ergebnisse der Universität Helsinki
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zeigen die Möglichkeit der Verminderung von Zahnfleischbluten, der Reduktion des Biofilms und Abflachung der Resttaschen bei Patienten mit chronischer Parodontitis, die eine nicht chirurgische Zahnfleischbehandlung erhielten. Allerdings befinden sich die Studien noch in einem frühen Stadium, die Anzahl der Testpersonen ist gering und es sind erst Ergebnisse nach drei- bzw. sechsmonatiger Anwendung veröffentlicht. Dennoch zeigen sich signifikante Verbesserungen  der Befunde gegenüber der Testgruppe ohne aPDT-Anwendung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erfolgsdefinition
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           : Um den Erfolg einer Behandlung zu testen, werden verschiedene Erfolgskriterien definiert und dann im Verlauf der Behandlung gemessen. In der Helsinki-Studie wurde nach einer nicht chirurgischen Reinigung und Glättung der Wurzeloberflächen die Patienten in der Nachsorge beobachtet. Die Testgruppe wendete vor der häuslichen Mundhygiene das Lumoral-System an, die Kontrollgruppe führte nur die häusliche Mundhygiene durch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein wichtiges Ziel der zahnärztlichen Behandlung ist die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abflachung der Taschen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            in unbedenkliche Werte von 3,5 mm oder weniger. Ein weiteres Ziel ist, dass sich bei einer Sondierung des Taschengrundes (= der tiefsten Stelle)  mit einer stumpfen Kugelsonde
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           keine Blutung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (BOP = Bleeding on Probing) zeigt, was ein Zeichen für stabile Gewebeverhältnisse und die Abwesenheit einer Entzündung ist. Nicht alle Patienten können erfolgreich behandelt werden. Ein drittes Ziel ist es, bei einem möglichst großen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anteil der Behandelten eine positive Reaktion
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            auf die Therapie zu erzielen. Das gelang mit dem Lumoral-System deutlich öfter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die untenstehenden Abbildungen (größere Abbildungen am Ende des Artikels) zeigen die Verbesserung des Therapieerfolges durch die zusätzliche Anwendung der aPDT mit dem Lumoral-System.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Firma:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           https://www.lumoral.de/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Lumoral-System bringt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zwei grundsätzliche Neuerungen gegenüber den bisherigen Methoden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , die bezüglich der Wirksamkeit des aPDT-Verfahrens einen Fortschritt darstellen:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Das Verfahren ermöglicht durch die "Rundumbestrahlung" eine ausgesprochen
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            lange Belichtungszeit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            von 10 Minuten, in schweren Fällen auch bis zu 30 Minuten.  Das war bei der Bestrahlung im Zahnarztstuhl so nicht möglich, hier lagen die Bestrahlungszeiten pro Nische im Bereich unter einer Minute.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Das Verfahren ermöglicht durch die ggf. zwei mal tägliche Anwendung zu Hause eine
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            viel höhere Therapiefrequenz
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             als bisherige Verfahren. Hierdurch wird ein täglich aufeinander aufbauender Desinfektionsfortschritt ermöglicht, was mit den bisherigen Verfahren nicht möglich war.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbstbehandlung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " wird wie folgt durchgeführt:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Tablette mit dem Wirkstoff Indocyaningrün wird in 30 ml Wasser aufgelöst.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Mit der Farbstofflösung wird eine Minute intensiv gespült und diese dann ausgespuckt. Im Gegensatz zu Toluidinblau ist die Färbung im Mund eher diskret.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Mundstück wird eingesetzt und eingeschaltet. Es leuchtet 10 Minuten und schaltet sich dann automatisch aus. In besonders schweren Fällen kann die Belichtung auch zwei Mal wiederholt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Danach sollen die Zähne gründlich geputzt werden. Unmittelbar vor der Behandlung sollte nicht geputzt werden, damit Zahnpastarückstände  nicht das Einwirken oder die Bestrahlung des Farbstoffes behindern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit einem Zeitaufwand von 15-20 Minuten muss gerechnet werden: Tablette auflösen, 1 Minute spülen, ausspucken im Bad, 10 Minuten Belichtung, Schiene abspülen und trocknen, Gerät wegräumen und ggf. den Akku laden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In meinem "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbstversuch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " gestaltete sich die Umsetzung der Methode einfach. Die Spüllösung schmeckt leicht nach Pfefferminze und färbt nicht nur Beläge, sondern auch den Zungenrücken grün. Nach dem Aktivieren des Mundstückes ist im Mund eine deutliche Wärmeentwicklung spürbar, die ich aber nicht als unangenehm empfunden habe. Das Handling des Akkus mit der Ladung über USB ist unkompliziert und intuitiv.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für Menschen mit deutlichen gesundheitlichen Einschränkungen ist die Unterstützung durch eine weitere Person zu Hause erforderlich. Das Laden des Akkus an einem USB-Anschluss ist für ältere Menschen sicher nicht selbstverständlich. Grundsätzlich aber ist das Verfahren nicht von der Geschicklichkeit der Hände abhängig. Für die Anwendung der Spüllösung ist es wichtig, das kein unkontrollierter Schluckvorgang oder ein ungenügender Verschluss des Kehldeckels vorliegt. Prinzipiell kann dieses Verfahren die "klassische" Mundhygiene nicht ersetzen, es stellt keine "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           chemische Zahnbürste
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            " dar, sondern ist als
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zusätzliche Maßnahme
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (!) konzipiert. Da vollautomatische Zahnbürsten derzeit noch keine ausreichende Reinigungsleistung erbringen (siehe Blog "Wie gut sind vollautomatische Zahnbürsten?"), bleibt die Vision einer vollautomatisierte Desinfektion und Reinigung für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen derzeit leider noch ein Zukunftstraum.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kosten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            des Systems sind mit etwas über 200.-€ für das Gerät und 30 Farbstofftabletten sowie ca. 95 Cent pro Lumorinse-Tablette im Nachkauf nicht unerheblich, aber vertretbar. Der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zeitaufwand
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           von 15-20  Minuten pro Anwendung muss berücksichtigt werden. Allerdings kann man, da das System mobil ist, in dieser Zeit lesen, fernsehen oder auch andere Tätigkeiten zu Hause ausführen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für den Erfolg der Methode ist die regelmäßige Anwendung nach einem definierten Schema (s. o.) erforderlich. Jede Anwendung stellt einen kleinen Schritt dar, auf den weitere folgen müssen. Das Gerät kann nicht bei einmaliger Anwendung alle Bakterien dauerhaft aus dem Mund "zaubern". Auch heilt eine bestehende Parodontitis (Zahnbetterkrankung) nicht durch die alleinige Anwendung  dieses Systems aus. Es sollte deshalb in Absprache mit dem behandelnden Zahnarzt und im Rahmen einer systematischen zahnärztlichen Behandlung eingesetzt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mein Fazit: Eine interessante Neuerung aus dem hohen Norden. Wenn sich weiterhin positive Studienergebnisse zeigen, wäre dies eine "Wiederbelebung" des aPDT-Verfahrens. Die Methode kann ein wertvoller Baustein der Nachsorge nach einer "Zahnfleischbehandlung" sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Traum von einer komplett vollautomatisierten Zahnpflege und Taschendesinfektion ist derzeit aber noch nicht realisiert, weil vollautomatische Zahnbürstensysteme in geeigneter Qualität noch fehlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (siehe Blog "Wie gut sind vollautomatische Zahnbürsten?", Titel in der Suchfunktion des Blogs eingeben, dann wird der Beitrag angezeigt).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anmerkung zu möglichen Interessenkonflikten: Ich habe das Lumoral-Set als Zahnarzt zum Vorzugspreis von 118,94 € kaufen können. Der Bericht ist ohne Unterstützung oder Absprache mit der Firma Lumoral verfasst worden und spiegelt nur meine Erfahrung bzw. Meinung wieder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lediglich die gekennzeichneten Abbildungen wurden mit Genehmigung der Firma Lumoral verwendet.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/Screenshot+2023-10-20+11.33.12.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/Screenshot+2023-10-20+11.35.44.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 28 Oct 2023 10:13:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.zahnarzt-flechsig.de/bakterienreduktion-durch-photodynamische-therapie-neue-entwicklungen</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/IMG_9012.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/IMG_9010.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Oral-B iO 10 - ein "Personal Trainer" für Mundhygiene</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/die-oral-b-io10-personal-trainer-fuer-mundhygiene</link>
      <description>Testbericht über die neue elektrische Zahnbürste oral-b iO10.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr." Oder doch?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In meinem Beitrag "Überschätzen wir unsere Fähigkeiten beim Zähne bürsten?" habe ich von den Untersuchungen der Universität Gießen zur Mundhygiene berichtet. Es zeigte sich, dass die beobachteten Mängel in der Zahnputztechnik und in der Systematik auch durch einen höheren Zeitaufwand leider nicht zu zu korrigieren sind. Auch mit viel Zeitaufwand und ehrlichem Bemühen schafften die Teilnehmer der Studie keine vollständige Reinigung ihrer Zähne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine grundsätzliche Orientierung beim Bürsten bietet das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konzept des "Putzsegmentes"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Das heißt: Seitenzähne haben eine Außenseite, eine Kaufläche und eine Innenseite, die mit der Bürste ereichbar sind. Frontzähne haben nur eine Außen- und Innenseite, die Schneidekante muss nicht gesondert gereinigt werden. Da es 4 Seitenzahngruppen (oben und unten, rechts und links) und zwei Frontzahngruppen gibt, ergeben sich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           16 zu putzende Segmente
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Achtung: Die Zahnzwischenräume können mit einer Zahnbürste nicht vollständig gereinigt werden und erfordern eine gesonderte Reinigung, die aber in dieser Systematik der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bürsttechnik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            nicht berücksichtigt werden muss. Die Herausforderung für die Bürsttechnik besteht darin, im Rahmen einer
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           festen und vollständigen Systematik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            alle 16 Bereiche abzuarbeiten, ohne dabei Flächen zu vergessen oder doppelt zu bearbeiten. Dies erfordert eine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mindestzeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (3-5 Minuten). Die Benutzung einer Sanduhr zur Zeitkontrolle kann Fehler in der Systematik nicht verhindern. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es ist daher sinnvoll und notwendig, sich schon vor dem Zähneputzen einen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Putzplan
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zurechtzulegen, der alle 16 Segmente erfasst.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elektrische Bürsten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            verbessern grundsätzlich die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            technische Reinigung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           der Zähne, indem sie uns die ermüdenden Rüttelbewegungen abnehmen. Das ermöglicht bessere Reinigungsergebnisse, auch weil die Putzdauer ermüdungsfrei gesteigert werden kann. Das Führen der Borsten zum jeweiligen Zahnfleischsaum ist leicht zu lernen. Auch können einige Bürsten den Druck der Bürste registrieren und somit Putzschäden vermeiden helfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Allerdings stellten sie bisher keine Hilfe beim Erlernen oder der Kontrolle einer erfolgreichen Systematik da. Die beste Bürste nützt wenig, wenn sie 5 Minuten lang auf die selbe Stelle im Mund gedrückt wird. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            An diesem Punkt können
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "intelligente" Zahnbürsten mit einer gekoppelten App auf dem Handy
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die Funktion eines Trainers übernehmen. Ähnlich den Assistenzsystemen beim Autofahren registrieren diese Bürsten die Lage des Bürstenkopfes im Mund und protokollieren einerseits den Putzvorgang, andererseits informieren sie den Nutzer und motivieren ihn im besten Fall zu einer besseren, weil vollständigeren Mundhygiene.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich habe zu diesem Zweck die 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           iO 10
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , das "Flaggschiff" von Oral-B getestet. Diese Bürste verfügt wie alle Bürsten der iO-Serie über ein neues magnetisches Antriebssystem, das im Vergleich zu dem bisherigen mechanischen System etwas leiser ist. Die Bürste ist dennoch  kraftvoll und hat neben der oszillierend-rotierenden Bewegung eine nochmals stärkere Vibration der Borsten.  Die alten Köpfe von Oral-B sind mit diesem System nicht kompatibel und es gibt für diese Bürsten noch keine günstigen "no-Name-Reinigungsköpfe" beim Discounter. Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            iO 10
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           verfügt über mehrere Antriebsprogramme (optimale Reinigung, Sensitiv, Super sensitiv, etc.).  Zur Vollausstattung der Bürste gehören noch eine "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           smarte Ladestation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ", die wie die App den Putzfortschritt anzeigt sowie eine Reisebox mit integrierter zweiter Ladestation. Ziemlicher Luxus, denn nach vier Tagen Kurzurlaub zeigte der Akku bei mir immer noch 73% Kapazität. Die kostenfreie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            iO-App
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wird auf das Handy geladen und ermöglicht die maximale Kontrolle über den Putzvorgang und das Ergebnis.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Selbstversuch erbrachte die Bürste eine hervorragende Reinigungsleistung. Allerdings war das nicht der Grund, warum ich die iO 10 mit der "Vollausstattung" getestet habe. Die spannende Frage für mich war: Kann diese Bürste den Erfolg meiner Bemühungen kontrollieren, meine Technik oder mein System verbessern und mich motivieren, ein vollständigeres Putzergebnis zu erzielen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu diesem Zweck habe ich zwei verschiedene Aufsteckbürsten (s. u.) mit den dazugehörigen Programmen verwendet. Ich habe in verschiedenen Durchgängen "blind", d. h. ohne Kontrolle des Systems, mit Kontrolle über die einfache Anzeige der Ladestation und schließlich mit Kontrolle über die iO-App fürs Handy getestet.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Eignung der Bürste als "Personal Trainer"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Oral-B iO 10-Zahnbürste verfügt über Sensoren, die die Lage der Bürste im Mund und somit die bearbeiteten Flächen erkennt. Über eine App kann der Fortschritt der Reinigung verfolgt werden und die noch nicht ausreichend gereinigten Segmente werden angezeigt. Ähnlich einem Fitnessprogramm können verschiedene Ziele für die Zahnpflege (Zahnfleischgesundheit, Plaquebekämpfung, Zahnaufhellung etc.) festgelegt werden. Der Nutzer erwirbt Medaillen für erfolgreiche Putzvorgänge und wird so zu weiteren Bemühungen motiviert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bürste registriert:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             die Lage des Bürstenkopfes in den
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            16 Putzsegmenten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             (Kau-, Außen- und Innenfläche der 4 Seitenzahnbereiche, Außen- und Innenfläche der Schneidezähne im Ober- und Unterkiefer)
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             den
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anpressdruck
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             auf dem Zahn
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             die
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Putzdauer pro Flächensegment
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             die
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gesamtputzzeit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt folgende Anzeigen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Die
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Druckanzeige
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             im Bürstengriff ist während des Putzens sichtbar und zeigt hell leuchtend zu geringen (blau), richtigen (grün) und zu hohen (rot) Anpressdruck der Bürste. So ist es möglich, den optimalen Putzdruck zu erlernen.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Das
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Display auf dem Bürstengriff
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             zeigt die Putzdauer und vergibt bei Beendigung des Putzens je nach Ergebnis unterschiedliche Smileys. Es bietet also nur die grobe Information: Das war gut, das war zu kurz. etc.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Die
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Ladestation der iO 10
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist als Blickfang konzipiert und zeigt die Putzsegmente vereinfacht als 6 Leuchtbalken an. Die Balken leuchten dunkelblau und werden heller, wenn die Segmente erfolgreich bearbeitet wurden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Die genaueste Anzeige erfolgt auf der App auf dem Handy. Die angezeigten Zähne werden beim Putzen zunehmend heller und leuchten erst weiß, wenn alle Flächen des Segmentes erfolgreich bearbeitet wurden. Die 16 Einzelsegmente (drei für Seitenzähne, zwei für Frontzähne) werden zusätzlich als Punktreihen angezeigt, die nach erfolgreicher Bearbeitung verschwinden. Da Ganze ist wie ein kleines Videospiel gestaltet, bei dem die Punkte (= Bakterien) weg gebürstet werden müssen.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wird die Registrierung des Zähneputzens in der App gestartet, gibt es zwei prinzipielle Möglichkeiten des Vorgehens. Wer schon über eine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           etablierte und vollständige Putzsystematik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            verfügt, kontrolliert nur noch das Verschwinden der kleinen Punktreihen (= Bakterien) in der App und wandert dann zum nächsten Bereich.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Erfahrung im Test
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : Das "Zahnputz-Coaching" funktioniert. Das "Feedback" der Bürste beeinflusst das Putzverhalten zum Besseren (Druck, Vollständigkeit, Gesamtzeit). Da ich ein systematischer Putzer bin, waren meine Ergebnisse beim "blind putzen" (ohne Kontrolle einer Anzeige) schon gut, aber nicht perfekt. Beim Anpressdruck habe ich am Anfang etwas schwankende Ergebnisse, weil ich mit dem Handling der Bürste noch unsicher war.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit Kontrolle der App wurden die Ergebnisse perfekt. Hierfür muss das Handy entsprechend im Sichtbereich aufgestellt werden, zum Beispiel unter dem Badezimmerspiegel. Hierdurch ist die Bewegung im Zimmer etwas eingeschränkt. Etwas freier fühlt es sich an, nur die Anzeige der Ladestation zu benutzen. Auch so lassen sich perfekte Ergebnisse erzielen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Sammeln von Medaillien fürs perfekte Zähneputzen ist für mich nicht so wichtig, weil ich nicht nur mit der Io 10 putze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Einstieg ist diese Funktion aber sicher motivierend. Ich selbst fühle mich durch die Anzeige der "gereinigten Segmente" angespornt, bis zum Erreichen des perfekten Ergebnisses zu putzen. Für Kinder ist die Bürste sicher erst ab dem Schulalter empfehlenswert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : High-Tech hält Einzug ins Badezimmer. Für den hohen Preis (derzeit ca. 350.-€) bekommt der Kunde mit der iO 10 nicht nur eine hochwertige elektrische Zahnbürste mit vielen Extras, sondern auch ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           interaktives Lernsystem
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            für perfektes Zähne bürsten geliefert. Das System informiert und motiviert erfolgreich zur vollständigen Reinigung aller Flächen, der Kunde muss sich aber selbst (!) eine Systematik aneignen. Wie bei allen neuen Geräten im Haushalt ist mit einem gewissen "Erlahmen" der Begeisterung nach den ersten Monaten zu rechnen. Bis dahin sollte sich die Putzsystematik grundlegend verbessert haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wer keine Lust hat, sich von einer "Maschine" etwas "vorschreiben" zu lassen oder überzeugt ist, schon eine vollständige Putzsystematik zu haben, ist mit einer günstigeren Variante der iO-Reihe gut bedient. Die Technologie der Reinigung (Antrieb, Aufsteckbürste) ist bei allen Bürsten der iO-Reihe identisch! Eine iO 3 gibt es derzeit für unter 80.-€. Menschen mit dünnem Zahnfleisch und freiliegenden Zahnhälsen ist die Aufsteckbürste "Sanfte Reinigung" mit dem "Sensitiv"-Putzprogramm zu empfehlen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Informationen unter:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           https://shop.oralb.de/entdecke-oralb-io10.list
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bemerkung zu möglichen Interessenkonflikten: Ich habe die Bürste als Zahnarzt zum Vorzugspreis von 153,51 € kaufen können. Der Bericht ist ohne Unterstützung oder Absprache mit der Firma Oral-B verfasst worden und spiegelt nur meine Erfahrung bzw. Meinung wieder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/IMG_9186-1.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 27 Oct 2023 11:39:06 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.zahnarzt-flechsig.de/die-oral-b-io10-personal-trainer-fuer-mundhygiene</guid>
      <g-custom:tags type="string">iO10,Test,Feedback,Putzsystematik,elektrische Zahnbürste,oral-b</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/ASSET_MMS_95325536.webp">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schilddrüsenunterfunktion und Fluorid</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/schilddruesenunterfunktion-und-fluorid</link>
      <description>In dem Beitrag wird erklärt, dass auch beim Vorliegen einer Schilddrüsen-Unterfunktion (z. B.: Hashimoto-Thyreoditis) die normale Zahnpflege mit fluoridierten Zahnpflegeprodukten problemlos möglich ist.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Ist es problematisch, mit einer fluoridierten Zahncreme zu putzen, wenn gleichzeitig eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegt?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Anlass für diesen Beitrag ist ein Gespräch mit einer Patientin, die die Empfehlung bekam, keine fluoridierte Zahncreme mehr zu verwenden, da sie ja an einer Schilddrüsenunterfunktion leide und das Fluorid aus der Zahnpasta diese Erkrankung verschlechtere. Die Patientin befolgte diesen Rat, leidet seitdem aber an empfindlichen Zahnhälsen, ein Problem, dass sie zuvor mit ihrer gewohnten fluoridhaltigen Zahnpasta gut im Griff hatte. Wie ist das aus zahnärztlicher Sicht zu bewerten? Gibt es einen Konflikt zwischen einer Schilddrüsenerkrankung und moderner Zahnpflege mit Fluoriden?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer die Stichworte "Fluorid" und "Schilddrüse" in das Fenster seines Browsers eingibt, wird auf "naturheilkundlich ausgerichteten Seiten" eine Unzahl von Ratschlägen zur Vermeidung von Fluoridaufnahme bei einer Unterfunktion der Schilddrüse erhalten. Es wird behauptet, dass eine Aufnahme von Fluorid die Erkrankung verschlimmert bzw. überhaupt erst entstehen lässt .  Auf den Informationsseiten von Endokrinologen bzw. Nuklearmedizinern und den entsprechenden Fachgesellschaften, die sich mit Erkrankungen der Schilddrüse befassen, fehlen Hinweise zum Fluorid völlig.  Aus diesem Grund kann es
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            im Internet zu einer
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            verzerrten Wahrnehmung des Lesers
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          kommen, da er im "Netz" nur auf Informationen stößt, die vor Fluorid warnen. Ich  versuche hier eine Einschätzung aus "schulmedizinischer Sicht" zu geben.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Schilddrüse
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          ist eine Drüse, deren Hormone eine zentrale Rolle in der Steuerung des Stoffwechsels einnehmen. Die Schilddrüse benötig für Ihre Funktion das
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Spurenelement Jod
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          . Die Schilddrüsenhormone freies
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           T3
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          (Trijodthyronin) und freies
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           T4
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          (Tetrajodthyronin = Thyroxin) ereichen alle Zellen des Körpers und wirken insgesamt stoffwechselanregend. Diese Hormone haben zudem eine Besonderheit: In ihrem Zentrum befinden sich drei bzw. vierJodatome, die zum Aufbau des Hormons unverzichtbar sind. Jod ist also ein lebenswichtiges Spurenelement. Es wird als Jodid (Salz) aus der Nahrung aufgenommen und in der der Schilddrüse von den sog. "Follikelepithelzellen" aus dem Blutplasma aktiv in die Zelle geschleust.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So wie Jodid das Salz des Elementes Iod ist, ist auch
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Fluorid
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          das Salz des Elementes Fluor. Beide Elemente gehören zur 7. Hauptgruppe des Periodensystems, der
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Halogengrupp
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          e (= Salzbildner) und sind sehr reaktionsfreudig, sodass sie in der Natur nie elementar, sondern nur als Salz oder in komplexen Verbindungen existieren. Der Masse nach geordnet finden sich dort Fluor, Chlor, Brom und Jod. Fluorid ist kein essentielles Spurenelement, der Körper "braucht" es nicht zum Überleben. Die segensreiche kariesreduzierende Wirkung des Fluorides bei Kontakt mit der Zahnoberfläche beruht auf der Herabsetzung der Säurelöslichkeit des Apatitkristalles, also des Zahnmineralgefüges.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             "Verwechselt die Schilddrüse eventuell Fluorid mit Jodid, weil diese so ähnlich sind?"
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Nein. Sie sind nicht ähnlich. Das Jodid wird durch die Follikelzellen der Schilddrüse mit einem speziellen Transportsystem in der Zellmembran aktiv aufgenommen (Natrium-Iodid-Symporter (NIS)) . Nur monovalente Anionen mit einem
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ähnlichen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Ionenvolumen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          wie Iodid (etwa 4×10−23 cm3) konkurrieren mit diesem am Natrium-Iodid-Symporter. Das sind  Bromid, Chlorat, Bromat, Periodat, Perchlorat, Thiocyanat, Selenocyanat, Nitrat und Tetrafluoroborat. Fluorid hat ein anderes Ionenvolumen. Sehen Sie sich die Stellung von Fluorid im Periodensystem an: Es ist dem Jodid relativ unähnlich und passt deshalb nicht in das auf Jod spezialisierte Transportsystem der Schilddrüse. Weil bei der Verdauung von Kohl, Radieschen, Kresse , Süßkartoffeln  und ähnlichen  Nahrungsmitteln im Stoffwechsel Thiocyanate freigesetzt werden, die mit dem Jodid um einen "Platz im Taxi" konkurrieren könnten, sollten Menschen mit einer Schilddrüsenunterfunktion auf eine ausreichende Jodidversorgung achten (jodiertes Speisesalz), damit die Schilddrüse dennoch genug Jod "einsammeln" kann.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             "Aber ist 
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Fluorid nicht sowiso sehr giftig?"
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           "
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei.
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           “
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          Diese dem mittelalterlichen Arzt Paracelsus zugeschriebene Erkenntnis zur
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Dosisabhängigkeit
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          von Wirkungen verschiedenster Substanzen auf den menschlichen Körper ist heute allgemeines Wissen und  bildete in der damaligen Zeit die Grundlage für die Abkehr vom "
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            magischen Denken
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          ". Beim "magischen Denken" wird vermutet, dass die Wirkung eines Stoffes durch seine  "
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Wesenheit
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          " bestimmt ist. Unabhängig von seiner Menge, seiner Konzentration oder der jeweiligen medizinischen Situation soll dieser Stoff eine seiner "
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            ideellen Stofflichkeit
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          " entsprechende einheitliche Wirkung (böse oder heilsam) haben. Überbleibsel dieses Denkens finden sich in der Homöopathie, bei der auch die Übertragung einer "
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           geistartigen
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          " Wirkung oder Information völlig unabhängig von der tatsächlichen Konzentration eines Stoffes vermutet wird. Die Vorstellung, dass ein (magisch aufbereiteter) Tropfen Bier die gleiche Wirkung entfalten könnte  wie der Genuss einer ganzen Kiste Bier, wird heutzutage vermutlich nicht nur "Wissenschaftlern" seltsam vorkommen. Heutzutage wissen wir, dass die Wirkung eines Stoffes dosis- oder konzentrationsabhängig ist.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn also eine Wirkung des Fluorid-Ions im Körper vermutet wird, muss  über
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           real messbare Mengen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          diskutiert werden. In welcher Konzentration hat nun das
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            "Spurenelement" Fluorid
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          eine negative Auswirkung auf den menschlichen Körper? Unstreitig ist, das extrem hohe Dosen an Fluorid (wie überhaupt jedes Salzes) zu Vergiftungserscheinungen (Übelkeit, Erbrechen) führen können. Es handelt sich dabei um ein
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           streng dosisabhängiges Phänomen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          . Eine
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           permanente niederschwellige
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Überdosierung mit Fluorid kann im Kindesalter zu weißen Verfärbungen am Zahnschmelz führen, da die schmelzbildenden Zellen während der Zahnentwicklung gestört werden (=&amp;gt; Fluorose). Die zahnschmelzbildenden Zellen im Kiefer von Kindern sind die für Fluorid empfindlichsten Zellen des menschlichen Körpers. Aus diesem Grunde gibt es
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           in der EU seit der 70er Jahren feste Obergrenzen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          (1500 ppm bzw. 0,15%) für die Fluoridkonzentration in Zahnpasten und noch einmal abgesenkte Werte für Kinderzahnpasten (1000 ppm bzw. 0,1% und kleinere Tubengrößen). Diese Konzentrationen ermöglichen das gefahrlose Verschlucken einer ganzen Tube Zahnpasta! Der  Gebrauch von fluoridierter Zahnpasta ist also für Normalverbraucher zahnmedizinisch sinnvoll und vollkommen gefahrlos.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was aber ist mit Menschen, die an einer Unterfunktion der Schilddrüse leiden? Gibt es hier Erkenntnisse über eine besondere Problematik bei der Verwendung von üblichen Zahnpflegeprodukten?
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Schilddrüsenunterfuktion
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          zeichnet sich durch eine zu geringe Produktion der lebenswichtigen Schilddrüsenhormone aus.  Es kommt insgesamt zu einer Verlangsamung des körpereigenen Stoffwechsels. Typische körperliche Zeichen einer Unterfunktion der Schilddrüse können z. B.  vermehrtes Frieren,  Gewichtszunahme, Müdigkeit, kalte und trockene Haut oder Haarausfall sein.  Die Erkrankung betrifft häufiger Frauen im mittleren Lebensalter. Die häufigste Ursache ist ein fehlgeleitetes Immunsystem, das Antikörper gegen die Zellen der eigenen Schilddrüse produziert und diese so schleichend zerstört. Bei dieser sogenannten
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             "Hashimoto-Thyreoditis" (=&amp;gt; Autoimmunerkrankung) 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          kann die Schilddrüse aufgrund der Schäden im Drüsengewebe nicht mehr genug Hormone bilden. Aus diesem Grunde werden diesen Menschen mit der Gabe von Schilddrüsenhormonen (L-Thyroxin) behandelt. Dabei ist eine genaue Einstellung der Medikation von entscheidender Bedeutung, da auch ein Zuviel an Schilddrüsenhormonen schädlich für den Körper ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           Auch bei
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            chronischem Jodmangel
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          im Körper kann es zu einer Unterfunktion der Schilddrüse kommen, da der zentrale "Baustoff", das Jod, fehlt. Diese Erkrankung war in "Jodmangelgebieten" früher verbreitet und führte zu einer chronischen Vergrößerung der Schilddrüse (Kropf), da sich diese als Reaktion auf den Jodmangel vergrößerte. Mit der Verfügbarkeit von
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           jodiertem Speisesalz
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          hat sich das Problem in Europa erledigt. Grundsätzlich sollten Patienten mit Schilddrüsenunterfunktion auf eine ausreichende Jodversorgung  achten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           Bei zu hoher Iodkonzentration im Körper (
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Jodüberschuss
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          ) begrenzen  zwei verschiedene Mechanismen die Produktion der Schilddrüsenhormone (durch Hemmung der Aufnahme von Jod in die Schilddrüse und Verminderung der Proteinsynthese für die Hormone). Im Normalfall (gesunde Schilddrüse) ist die Hormonproduktion bei ausreichender Iodversorgung also stabil.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Was hat das nun alles mit Fluorid zu tun, wo doch Iod der zentrale Baustoff der Schilddrüsenhormone ist? 
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Eigentlich nichts. Es gibt allerdings
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Tierversuchsstudien
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          , die zeigen, das extrem hohe Fluoriddosen (z. B. das 50fache der Konzentration in fluoridierten Trinkwasser = 50 mg pro Liter) die Schilddrüse und das Gehirn von neugeborenen Ratten schädigen. Es ist also möglich, die Schilddrüse und das Gehirn von  jungen Ratten mit extrem hohen Fluoriddosen zu schädigen. Solche Konzentrationen werden aber niemals durch Ernährung oder den Gebrauch fluoridierter Zahnpflegeprodukte erreicht. Das hat auch keiner der Forscher behauptet. Dass auch im allgemeinen hohe Salzdosen den Körper schädigen, weiß jeder, der schon einmal einen Film über Schiffbrüchige gesehen hat, die Meerwasser trinken. Überlegen Sie, welches Nahrungs- und Genußmittel Sie dauerhaft in der 50fachen "Normalmenge" zu sich nehmen könnten, ohne langfristig Schäden an Ihrem Körper anzurichten. Mir fällt keines ein. Andersherum gedacht: Bloß weil eine krasse Überdosierung auf die Dauer schädlich ist, heißt es noch nicht, dass auch Spuren dieses Nahrungsmittels den gleichen Schaden anrichten. Ein Krümel Schokolade macht nicht dick  und ein Tropfen Wein nicht betrunken.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Keine der relevanten ärztlichen  Fachgesellschaften rät Menschen mit Schilddrüsenunterfunktion von dem Gebrauch fluoridierter Zahnpflegeprodukte ab. Es gibt auch keine Hinweise über negative Auswirkungen eines Konsums fluoridhaltiger Lebensmittel wie Meeresfisch oder Schwarztee. Im Gegenteil, diese Lebensmittel werden wegen ihres Jodgehaltes sogar empfohlen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          hat Richtwerte (s. u.) für eine angemessene tägliche Fluoridzufuhr herausgegeben. Durchschnittlich nehmen Erwachsene in Deutschland 0,4-1,5 mg Fluorid aus der Nahrung zu sich, also weniger als von der DGE empfohlen (Männer 3,8 mg pro Tag, Frauen 3,1 mg pro Tag). Dabei sind folgende mögliche Fluoridquellen zu berücksichtigen:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
             In Deutschland gibt es keine Trinkwasserfluoridierung, deshalb können Informationen aus anderen Ländern mit Trinkwasserfluoridierung eventuell für Verwirrung sorgen.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Beim örtlichen Wasserwerk kann der
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Fluoridgehalt des Trinkwassers
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            der Gemeinde abgefragt werden. In der Regel finden sich in Deutschland bis auf wenige vulkanische Böden (z. B.: in der Eifel) nur sehr geringe Fluoridmengen (&amp;lt; 0,3 mg/l) im Trinkwasser. Im Landkreis Werra-Meißner liegen die Werte bei "Null". Der Fluoridgehalt des Trinkwassers in Deutschland ist gesetzlich auf maximal 1,5 mg begrenzt.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Beim regelmäßigen Konsum von
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Mineralwasse
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             r
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            kann es sinnvoll sein, den Fluoridgehalt seiner Lieblingssorte zu prüfen. Relevante höhere Fluoridgehalte können bei sogenannten "
            &#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;b&gt;&#xD;
            
              Heilwässern
             &#xD;
          &lt;/b&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
        
            " vorkommen. Heilwässer sind in der Regel für Kinder nicht geeignet.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Schwarzer oder grüner Tee
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            enthalten höhere Mengen an Fluorid, ein Liter Tee enthält durchschnittlich 1-2 mg Fluorid. In Einzelfällen (Tee aus vulkanischen Böden) kann der Gehalt auch höher sein (bis zu 5 mg pro Liter).
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Meerestiere
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            enthalten mehr Fluorid als Landtiere (bis 0,2 mg pro 100g), da Fluorid im Meerwasser in einer Konzentration von 1,2 mg/l vorliegt. Wer täglich Meeresfisch, Aal, Krabben, Algenprodukte und ähnliches in größeren Mengen isst, sollte dies berücksichtigen.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Fluoridiertes Speisesalz
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            : Da die durchschnittliche Fluoridaufnahme aus der Nahrung und Getränken in Deutschland in der Regel geringer sind als die Empfehlungen der DGE, kann mit dem Kauf von fluoridiertem Speisesalz  die lokale Benetzung der Zähne mit dem Spurenelement verbessert werden. Es enthält 250-310 mg Fluorid pro Kilo Salz. Bei der gewerblichen Fertigung von Lebensmitteln ist in Deutschland der Zusatz von Fluorid nicht erlaubt, deshalb nimmt der Verbraucher natürlich nur Fluorid aus selbst gesalzenen Lebensmitteln zu sich, falls er fluoridiertes Speisesalz kauft.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Fluoridierte Zahnpflegeprodukte zum täglichen Gebrauch
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            :  Außer bei Kleinkindern, die möglicherweise Zahnpasta "essen",  werden diese Produkte normalerweise nur oberflächlich angewendet und ca. 90% davon wieder ausgespuckt. Wenn ein Erwachsener zum Beispiel eine doppelt erbsengroße Menge Zahnpasta (ca. 0,5 g) mit einem maximalen Fluoridgehalt von 0,15% in den Mund nimmt, wird er von den darin enthaltenen 0,75 mg Fluorid vermutlich 90% ausspucken und demnach 0,075 mg verschlucken. Bei zweimaligem Zähne bürsten am Tag würde so eine Fluoridaufnahme von ca. 0,5 mg am Tag resultieren. Das entspricht etwa einem viertel bis halben Liter schwarzem Tee.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Bitte beachten Sie die geringen empfohlenen Fluoridaufnahmemenge für Säuglinge und Kleinkinder, die bedingt durch ihr geringes Körpergewicht die Verwendung altersgerechter Zahnpflegeprodukte erforderlich machen. Lesen Sie das Kapitel "Welche Zahnpasta?" auf unserer Hauptseite!
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Selbstverständlich sind fluoridierte Mundspüllösungen kein Getränk. Auch höher konzentrierte Fluoridgele sollten niemals verschluckt werden.
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Grundsätzlich entfalten alle diese Produkte ihre Wirkung durch den lokalen Kontakt des Fluorides mit der Zahnoberfläche (sog. "topische Anwendung")
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            . Eine systemische Aufnahme durch Verschlucken  ist sinnlos und wird auch nicht angestrebt. Aus dem selben Grund wird heute auch von der Einnahme fluoridhaltiger Tabletten ("D-Fluoretten")  für Kinder abgeraten. Der lokale Effekt von Zahnpasta oder Speisesalz ist wirksamer.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Beispielhafte Kalkulation der  täglichen Fluoridaufnahme in mg für mich selbst:
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Trinkwasser 2 Liter                   0,0          (Trinkwasser Witzenhausen: kein Fluorid enthalten)
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Schwarztee 1 Liter                    2,0
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Nahrung ca.                                   0,25
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Fluoridiertes Salz 1,5g            0,375
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Zähne putzen 3x Erbse           0,38         (Ich verwende nur eine erbsengroße Menge Zahnpasta, putze aber 3 x)
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Gesamt ca.                                    
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             3,005 mg Fluorid pro Tag,
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
                       etwas weniger als die empfohlene Menge von 3,8 mg pro Tag
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/Screenshot+2023-09-25+09.55.31.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zusamenfassend kann gesagt werden: "Otto Normalverbraucher"  nimmt, wenn er kein gewohnheitsmäßiger Schwarzteetrinker oder Fischesser ist, tendentiell etwas zu wenig Fluorid auf. Fluoridiertes Speisesalz für den Haushalt kann die Defizite etwas ausgleichen. Menschen mit Schilddrüsenunterfunktion sollten auf eine ausreichende Jodversorgung achten (jodiertes Speisesalz). Es gibt für sie wie auch für alle andern Menschen keinerlei Einschränkungen beim sinnvollen Gebrauch fluoridierter Mundhygieneprodukte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bleiben Sie gesund!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihre Praxis für Zahnerhaltung Dr. Gudrun Flechsig und Dr. Tilman Flechsig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Informative Seiten zum Thema Fluorid bzw. Schilddrüsenerkrankungen:
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           https://mobil.bfr.bund.de/cm/343/durchschnittlicher_fluoridgehalt_in_trinkwasser_ist_in_deutschland_niedrig.pdf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          https://www.zfz-stuttgart.de/wp-content/uploads/2021/01/Fluoride-2020.pdf
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          https://mobil.bfr.bund.de/cm/343/hoechstmengen_fuer_bor_und_fluorid_in_natuerlichen_mineralwaessern_sollten_sich_an_trinkwasserregelungen_orientieren.pdf
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           https://www.bfr.bund.de/cm/343/verwendung_fluoridierter_lebensmittel_und_die_auswirkung_von_fluorid_auf_die_gesundheit.pdf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/fluorid/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           https://zap-baum.de/stoffwechsel-und-toxizitaet-von-fluorid/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           file:///C:/Users/praxis/Downloads/Analysenauszug_Witzenhausen.pdf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           https://de.wikipedia.org/wiki/Natrium-Iodid-Symporter
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           https://www.endokrinologie.net/krankheiten-schilddruese-unterfunktion.php
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neuer Text
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/119345.jpeg" length="69604" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 26 Sep 2023 13:38:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.zahnarzt-flechsig.de/schilddruesenunterfunktion-und-fluorid</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Überschätzen wir unsere Fähigkeiten beim Zähneputzen?</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/ueberschaetzen-sie-ihre-faehigkeiten-beim-zaehneputzen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Neue Studien der Universität Gießen geben Antworten
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie kann ich meine Mundhygiene verbessern?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sehen Sie sich das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kapitel "Wie Zähne putzen?"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            auf dieser Homepage an. Analysieren Sie ihre bisherige Putztechnik in Bezug auf:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die bisherige Systematik
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die jeweilige Technik für die gleichnamigen Flächen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die verwendeten Hilfsmittel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die technische Ausführung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Seit längerem ist bekannt, dass die meisten Menschen beim Zähne putzen fest "einprogrammierte", häufig vor Jahrzehnten erlernte Bewegungen abrufen und diese in z. T.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           chaotischen Abfolgen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            durchführen, wobei
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           häufige Wiederholungen und systematische Auslassungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            vorkommen. Das hat den Nachteil, dass saubere Flächen mehrfach nachgeputzt werden und noch ausgelassene Bereiche immer wieder übergangen werden. Wenn Erwachsene neue Bewegungen erlernen, fallen Sie häufig nach zwei bis drei Wochen wieder in diese alten Bewegungsmuster zurück.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aus diesem Grund ist es für eine dauerhafte Verbesserung der Mundhygiene sinnvoll zunächst einmal eine Systematik der Putzvorgänge zu planen. Wir empfehlen wie im  Kapitel "Wie Zähne putzen?"beschrieben nach der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            KIAZZ-Reihenfolge
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           vorzugehen. Ohne ein geplantes, bewusst gemachtes System können die automatisierten unbewusst ablaufenden Bewegungsabläufe der bisherigen Putztechnik nicht dauerhaft verändert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In besonderen Fällen kann es sinnvoll sein, auch die verwendeten Hilgfsmittel umzustellen. Beispielhaft sei hier die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Solo-Technik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            unter Verwendung einer Einbüschelbürste genannt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elektrische Zahnbürsten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            können eine wertvolle Unterstützung sein, können aber Fehler in der Systematik und Technik des Zähneputzens nicht kompensieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Typische Fehler, die wir täglich sehen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Die
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kauflächen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             der Zähne  werden relativ lange monoton gebürstet, teilweise werden die Bewegungen in Teilbereichen mehrfach wiederholt, anstatt sich dem nächsten Flächenbereichen zu widmen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Die
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Innenflächen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             der Zähne werden entweder ganz oder teilweise vergessen. Zudem ist die korrekte Durchführung der Bass-Technik hier schwieriger. Hinter den Frontzähnen, insbesondere im Unterkiefer,  wird die Bürste nicht korrekt vertikal ausgerichtet. Die Verwendung von  zu großen Bürstenköpfen mit fehlender Angulierung erschwert das Ereichen des Zahnfleischsaumes auf der Innenseite der Zähne.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Die
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Außenflächen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             der Zähne werden nicht kreisend-wischend (Bass-Technik) bearbeitet, sondern horizontal mit viel Kraft (aus dem Arm heraus) "geschrubbt". Hierduch wird das Zahnfleisch unnötig geschädigt. Auch ist die Reinigleistung bei dieser Technik mangelhaft. Der Bereich des Zahnfleischsaumes wird häufig nicht ereicht.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Die
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zahnzwischenräume
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             werden tagelang komplett vergessen. Zahnseide wird falsch benutzt (tiefes Sägen statt "den Gürtel auf und ab wandern lassen", siehe "Zahnseide &amp;amp; Co." auf der Hauptseite der Homepage). Große Zahnzwischenräume werden nicht mit Interdentalbürsten gereinigt, obwohl dies die effektivste Methode wäre.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Die
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zungenoberfläche
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             wird oft komplett vergessen, auch wenn sie deutliche Zeichen von starker Verhornung (z.B. bei Rauchern) und auffallende Beläge aufweist.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Die
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zahnpasta
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             ist fluoridfrei, wodurch Ihr ein wesentlicher Schutzfaktor fehlt.  Nach hastigem Zähne putzen wird die Zahnpasta intensiv ausgespült und kann so nicht ausreichend einwirken.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Statt die Zähne zu putzen, wird auf die reinigende Wirkkung von Lutschbonbons, Mundspüllösungen oder Kaugummi vertraut.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo bekomme ich ein individuelles qualifiziertes Mundhygienetraining?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Idealerweise im Rahmen einer Prophylaxesitzung bei der Dentalhygienikerin Ihres Zahnarztes. Hier können bakterielle Beläge sichtbar gemacht werden, das Putzverhalten analysiert und gezielt verbessert werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bringen Sie zu solch einem Termin auf jeden Fall Ihre bisher verwendeten Hilfsmittel (Lieblingszahnbürste etc.) mit, damit eine realistische Beurteilung möglich wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Sitzungen sind nicht kostenfrei, da der Bereich der Erwachsenenprophylaxe nicht zum Leistungskatalog der gesetztlichen Krankenkassen gehört. Sie müssen bei einer Zeitstunde mit Kosten von 80-100.-€ rechnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eventuell gibt Ihnen die Krankenkasse auf freiwilliger Basis einen Zuschuss zu diesen Kosten. Dies müssen Sie allerdings selber am besten vorab erfragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn es gelingt, in diesem Rahmen die Mundhygiene dauerhaft zu verbessern, ist es definitiv eine der besten "Investitionen" Ihres Lebens, dessen bin ich mir sicher!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Sinne - bleiben Sie gesund!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier finden SIe die Studien der Universität Gießen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zdenka Eidenhardt, Alexander Ritsert, Sadhvi Shankar‑Subramanian, Stefanie Ebel, Jutta Margraf‑Stiksrud, Renate Deinzer: Tooth brushing performance in adolescents as compared to the best‑practice demonstrated in group prophylaxis programs: an observational study. BMC Oral Health (2021) 21:359
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.1186/s12903-021-01692-z" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.1186/s12903-021-01692-z
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Renate Deinzer, Sadhvi Shankar‑Subramanian, Alexander Ritsert, Stefanie Ebel, Bernd Wöstmann, Jutta Margraf‑Stiksrud, Zdenka Eidenhardt: Good role models? Tooth brushing capabilities of parents: a video observation study. BMC Oral Health (2021) 21:469
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.1186/s12903-021-01823-6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.1186/s12903-021-01823-6
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eidenhardt, Z., Busse, S., Margraf-Stiksrud, J. et al. Patients’ awareness regarding the quality of their oral hygiene: development and validation of a new measurement instrument. BMC Oral Health22, 629 (2022). https://doi.org/10.1186/s12903-022-02659-4
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weik, U., Shankar-Subramanian, S., Sämann, T. et al. “You should brush your teeth better”: a randomized controlled trial comparing best-possible versus as-usual toothbrushing. BMC Oral Health23, 456 (2023). https://doi.org/10.1186/s12903-023-03127-3
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 12 Sep 2023 10:20:19 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mundspülungen: Wann, wie, warum?</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/mundspuelungen-wann-wie-warum</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieso werden Mundspülungen überhaupt angewandt oder empfohlen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit der "Erfindung" des Odol-Konzentrats werden Mundwässer oder Mundspüllösungen angewandt, um den Atem zu erfrischen, die Gesundheit der Mundschleimhaut zu fördern und Bakterien abzutöten.  Später kamen als Funktionen noch der Schutz vor Karies und der Schutz vor Erosionen (Schäden durch Säuren aus der Nahrung) hinzu. Mundspülungen werden grundsätzlich nach einer Einwirkzeit von 30-60 Sekunden ausgespuckt  und niemals getrunken. Deshalb sind sie für kleine Kinder nicht geeignet. Die Mundspülung wird bei geschlossenem Mund und zusammengebissenen Zähnen aktiv zwischen den Zähnen hindurchgepresst, um die Zahnzwischenräume zu erreichen. Auch ein Gurgeln mit nach hinten gelegten Kopf für die Benetzung des hinteren Rachenbereiches kann sinnvoll sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grundsätzlich finden sich die meisten Inhaltsstoffe, die Mundspülungen wirksam machen, auch in Zahnpasten. Deshalb stellt sich die Frage, ob die Anwendung von Mundspülungen überhaupt sinnvoll ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorteil einer Zahnpasta
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist, dass sie durch Ihre Putzkörper und Detergentien in der Lage ist, die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           mechanische Reinigung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            der Zähne durch die Zahnbürste effektiv zu verbessern und somit weitere Wirkstoffe direkt auf die so gereinigten Zahn - und Zahnfleischoberflächen zu bringen. Eine Mundspüllösung reinigt nicht die Zähne, sondern muss gegebenenfalls die bakteriellen Zahnbeläge durchdringen, um an die Zahnoberfläche zu gelangen. Odol
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;sup&gt;&#xD;
      
           ®
          &#xD;
    &lt;/sup&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            war zu einer Zeit erfolgreich, als die Mehrheit der Bevölkerung keine regelmäßige und effektive Mundhygiene betrieb, ja oft nicht einmal eine Zahnbürste besaß.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorteil einer Mundspülung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist, das sie leichter anzuwenden ist und auch in Bereiche vorzudringen vermag (Zungenrücken, Zahnzwischenräume, Rachenmandeln etc.), die einer mechanischen Reinigung nicht oder nur schwer zugänglich sind. Bei bakteriell bedingtem Mundgeruch könne spezielle Zinkverbindungen (Zinklactat) Abhilfe schaffen. Mundspülungen sind auch für Menschen sinnvoll, die aufgrund einer körperlichen Einschränkung (z.B.: einer Schulterverletzung) oder besonderen Lebensumständen (z.B.: Operation im Mund, Bettlägerigkeit, Reise) zeitweilig keine optimale Mundhygiene durchführen können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In  besonderen Fällen (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bulimie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            = regelmäßiges Erbrechen) kann es sinnvoll sein, die Zähne nicht sofort nach dem Erbrechen zu putzen, sondern lediglich eine remineralisierende Mundspüllösung mit einer Fluoridverbindung zu verwenden. Da der saure Magensaft die Oberflächen der Zähne "aufweicht", ist ein nachfolgendes Zähneputzen möglichst für die nächsten 2-3 Stunden zu vermeiden. Hier kann eine remineralisierende Mundspülung sinnvoll sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Regel werden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           tägliche Mundspülungen heutzutage nur als Zusatzmaßnahme
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            nach dem Zähneputzen und der mechanischen Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen empfohlen. Studien zeigen, dass Mundspüllösungen, die nach dem Zähne bürsten und der Anwendung von Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten eingesetzt werden, die Bakterienbeläge im Zahnzwischenraum  nochmals deutlich reduzieren können. Es gilt: Anwendung nach Zahnbürste und Zahnseide, nicht statt Zahnbürste und Zahnseide!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die meisten Mundspüllösungen enthalten heutzutage
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           keinen Alkohol
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mehr. Dennoch sollten Sie immer überprüfen, ob dies auch der Fall ist. Mundspülungen, die regelmäßig angewendet werden sollen oder für Kinder bzw. "trockene Alkoholiker" geeignet sein sollen, müssen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            alkoholfrei
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sein. Zudem erhöht der regelmäßige Schleimhautkontakt mit Alkohol die Gefahr von Krebserkrankungen des Mundes.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist der Unterschied zwischen einem Mundwasserkonzentrat und einer Mundspüllösung?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Gegensatz zu den gebrauchsfertigen Mundspülungen sind Mundwasserkonzentrate
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lösungen zum selber anmischen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Das ermöglicht eine praktische Verpackung sowie die Mitnahme auf Reisen in kleinen Fläschchen.  Allerdings begrenzt es die Auswahl der Inhaltsstoffe stark, da keine Kontrolle über die Konzentration der gebrauchsfertigen Lösung gegeben ist, sondern nur Empfehlungen des Herstellers existieren, die der Anwender (hoffentlich) exakt befolgt. Über- oder Unterdosierungen sind möglich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mundwasserkonzentrate dürfen aus diesem Grund nach dem Medizinrecht viele Wirkstoffe nicht enthalten. Sie enthalten zum Beispiel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           niemals Fluoride
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , da hierfür eine exakte Obergrenze festgelegt ist. Sie enthalten auch nie das hochwirksame Chlorhexidin.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es gibt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            keine wissenschaftlichen Studien
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zur Wirksamkeit dieser "traditionellen" Mundwässer gegen Karies oder Parodontitis. Aus diesem Grunde empfehlen wir sie auch nicht für diese Zwecke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer nach dem gründlichen Zähneputzen noch zusätzlich gerne ein solches Mundwasser "zur Erfrischung" benutzen möchte, kann das natürlich tun. Bekannte Präparate sind:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Odol
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;sup&gt;&#xD;
      
           ®
          &#xD;
    &lt;/sup&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            =&amp;gt; Zinkchlorid, ätherische Öle
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mallebrin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;sup&gt;&#xD;
      
           ®
          &#xD;
    &lt;/sup&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           =&amp;gt; Aluminiumchlorid
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ein Mundwasser zur reinen "Erfrischung" oder Verdeckung eines unangenehmen Geruchs (z.B: Knoblau
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ch) genutzt werden soll, ist  ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zuckerfreies Zahnpflegekaugummi
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            meiner Meinung nach sinnvoller. Neben den erfrischenden Aromen haben Zahnpfegekaugummis auch einen Zusatznutzen durch die mechanische Reinigung des Gummis und eine Speichel anregende Wirkung durch die Stimulation der Speicheldrüsen beim Kauen.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nicht verwechselt werden sollten die Mundwasserkonzentrate mit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mund- und Rachentherapeutika gegen Entzündungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , die für die
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            kurzfristige
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anwendung gedacht sind. Sie haben nichts mit Mundhygiene zu tun und unterstützen diese auch nicht. Achtung: Lösungen mit Pflanzenauszügen enthalten oft viel Alkohol! Beispiele sind:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Salviathymol
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;sup&gt;&#xD;
      
           ®
          &#xD;
    &lt;/sup&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            =&amp;gt; 31% Alkohol, ätherische Öle (Salbei, Eucalyptus, Pfefferminz, Levomenthol u. a.)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kamillosan
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;sup&gt;&#xD;
      
           ®
          &#xD;
    &lt;/sup&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            =&amp;gt; 42,8% Alkohol, Kamillenblütenauszug
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tantum Verde
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;sup&gt;&#xD;
      
           ®
          &#xD;
    &lt;/sup&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            =&amp;gt; 10% Alkohol, Benzdiaminhydrochlorid
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pyralvex Lösung mit Pinsel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;sup&gt;&#xD;
      
           ®
          &#xD;
    &lt;/sup&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            =&amp;gt; 59,5% Alkohol, Rhababerwurzelextrakt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche verschiedenen Arten von Mundspülungen gibt es?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grundsätzlich können Mundspülungen nach Ihren Inhaltsstoffen und der empfohlenen Anwendungsart in folgende Gruppen unterteilt werden:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Stark
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             desinfizierende Mundspülungen auf Chlorhexidinbasis zur
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            kurzzeitigen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Anwendung
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
          
             Der Klassiker unter diesen Spüllösungen ist
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Chlorhexamed forte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            ®
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             . Der Hauptwirkstoff  ist 
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            0,2%tiges Chlorhexidin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            CHX
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            )
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Dieser Wirkstoff hat eine starke antiseptische, d.h. bakterientötende Wirkung. Bei zweimaliger täglicher Anwendung von 10 ml dieser Lösung für 1 Minute können so schädliche Bakterien im Mund effektiv ausgeschaltet werden. Die Wirksamkeit ist in vielen wissenschaftlichen Studien belegt worden. Die Anwendung dieser "
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            chemischen Zahnbürste
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            " ist allerdings mit zwei Nebenwirkungen verbunden: Zum einen bemerken viele Menschen einen anhaltenden bitteren Nachgeschmack bzw. eine Beeinträchtigung des Geschackssinns, zum anderen führt das Präparat bei längerer Anwendung zu bräunlichen Verfärbungen auf dem Zungenrücken und den Zähnen. Nach Absetzen des Präparates verschwinden die Zungenverfärbungen von allein, die Verfärbungen auf den Zähnen können aber hartnäckig sein und eine professionelle Zahnreinigung erforderlich machen.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Aus diesem Grund wird die Anwendung 0,2%tiger Chlorhexidin-Spüllösungen nur bei einer medizinischen Indikation und für einen begrenzten Zeitraum, z. B.: nach einer Operation, empfohlen.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Ähnliche Präparate sind
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Hexetidin
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            ®,
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
              
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Corsodyl
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            ®
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             ,
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dynexidin forte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            ®
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             oder
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             meridol med CHX
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            ®
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Zum Teil sind diese Präparate auch als Sprühlösung erhältlich, um den hinteren Rachenbereich besser zu erreichen, was bei Erkrankungen dieses Bereiches sinnvoll sein kann.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Inaktivierung von Chlorhexidin (CHX) durch Natriumlaurylsulfat* (NLS) aus Zahnpasten
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
          
             Ein bisher noch nicht abschließend geklärtes Problem bei der Verwendung CHX-haltiger Mundspülungen ist eine
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mögliche Inaktivierung von CHX durch Inhaltsstoffe der Zahnpasta
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             . Chlorhexidin ist ein positiv geladenes Atom. Wenn vor der Anwendung der Mundspülung eine Zahnpasta mit einem negativ geladenen Schaumbildner (häufig: Natriumlaurylsulfat, engl.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sodiumlaurylsulfate
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ) verwendet wurde, könnten beide Stoffe miteinander reagieren und somit die Wirkung des desinfizierenden Chlorhexidins herabsetzen. Aus diesem Grunde empfehlen wir Menschen, die nach einer Operation eine Chlorhexidin-Spülung verwenden sollen, in dieser Zeit eine Zahnpasta ohne Natriumlaurylsulfat zu verwenden. Dazu gehören Zahnpasten, die Aminfluorid oder Betain als Schaumbildner enthalten.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Beispiel hierfür sind z. B.:  Elmex
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            ®
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , Aronal
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            ®
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , Meridol
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            ®
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , Curaprox Enzycal
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            ®
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , Curaprox Perioplus Support
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            ®
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , Sensodyne Fluorid
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            ®
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , Gum Hydral
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            ®
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            *Beachten Sie, dass in der Inhaltsangabe auf Zahnpastatuben die englische Bezeichnung Sodiumlaurylsulfat (SLS) statt Natriumlaurylsulfat verwendet wird!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Moderat desinfizierende Mundspülungen auf Chlorhexidinbasis zur
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             dauerhaften
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anwendung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Um die Nachtteile der Geschmacksirritation und Zahnverfärbung zu umgehen, wurden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             S
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             püllösungen mit einer geringeren Konzentration von  Chlorhexidin erprobt, die zur dauerhaften Anwendung geeignet sind. Bekannte Vertreter sind
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Chlorhexamed tägliche Mundspülung mit 0,06% CHX
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            ®"
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             oder
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gum Paroex
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            ®
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "mit 0,06% CHX.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Auch in Kombinartionspräparaten (s. u.) ist häufig Chlorhexidin in niedriger Dosierung enthalten.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Moderat antibakterielle Mundspüllösungen auf der Basis von Fluoridverbindungen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
          
             Diese Präparate sind zur Daueranwendung bestimmt und sollen neben der Bakterien reduzierenden Wirkung auch kariesreduzierend und remineralisierend wirken. Der "Klassiker" unter diesen Präparaten ist die
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meridol Mundspüllösung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            ®
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             . Ihre beiden aktiven Inhaltsstoffe sind
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aminfluorid
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zinnfluorid
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Beide Wirkstoffe liefern nicht nur Fluorid für die Remineralisationsförderung, sondern haben auch eine antibakterielle Wirkung. Sinnvoll ist diese Kombination bei erhöhter Kariesgefahr in den Zahnzwischenräumen und bei erschwerter oder eingeschränkter Mundhygiene.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Moderat antibakterielle Mundspüllösungen auf Basis ätherischer Öle
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Diese Präparate sind zur Daueranwendung mit dem Ziel einer
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Keimreduzierung bei chronischen Zahnbetterkrankungen (Parodontitis) oder Karies vorgesehen.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Der Klassiker unter diesen Präparaten ist
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Listerine Cool Mint
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            ®
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .   Diese Präparate sind unbedenklich in der Daueranwendung, zum Teil wissenschaftlich gut dokumentiert und wirken deutlich desinfizierend. Die Lösung ist gebrauchsfertig und darf nicht weiter verdünnt werden, damit sie ihre Wirksamkeit behält. Diese Präparate schmecken extrem scharf und sind für Kinder deshalb nicht geeignet. Während die Originalpräparate noch Alkohol enthielten, sind inzwischen fast nur noch alkoholfreie Produkte im Handel. Inzwischen bringt die Firma eine Vielzahl von verschiedenen Produkten und Geschmackssorten auf den Markt, weshalb der Kunde die Liste der Inhaltsstoffe jeweils prüfen sollte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
          
             Ein weiteres Produkt, das als Spray angeboten wird, ist
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Repha-Os®
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Es enthält neben  ätherische Ölen und pflanzlichen Extrakten allerdings Alkohol.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kombinationspräparate mit mehreren Wirkstoffen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Inzwischen bringen die Hersteller auch komplex zusammengesetzte Präparate auf den Markt. Dabei ist nicht immer klar, ob Marketing-Gesichtspunkte oder echte wissenschaftliche Erkenntnisse hinter der Zusammensetzung des Präparates stehen. In der Regel werden desinfizierende und remineralisierende Wirkstoffe mit ätherischen Ölen kombiniert. Der Kunde sollte prüfen, welche Inhaltsstoffe für ihn sinnvoll sein können. Beispielhaft genannt werden sollen hier:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
          
             Curaprox PERIOPLUS+ Balance®
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            =&amp;gt; 0,05% Chlorhexidin, Citrox (antibakterielles Bioflovonoid)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             ,
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Natriumfluorid
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
          
             Curaprox PERIOPLUS+ Regenerate®
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            =&amp;gt; 0,09% Chlorhexidin, Citrox (antibakterielles Bioflovonoid)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             ,
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hyaluronsäure
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Lacalut aktiv
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            ®
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            =&amp;gt; Olafluor, Zinksulfat, Chlorhexidin
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kamistad Mundspülung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            ®
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            =&amp;gt; Kamillenextrakt, Chlorhexidin
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            LISTERINE
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            ®
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             TOTAL CARE ZAHNFLEISCH-SCHUTZ
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             =&amp;gt; ätherische Öle, Fluorid, Zink
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grundsätzlich lautet unsere Empfehlung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hochkonzentrierte chlorhexidinhaltige Mundspülungen und alkoholhaltige Lösungen sind nicht zur Daueranwendung, sondern kurzzeitig zur Behandlung einer konkreten Erkrankung oder bei verunmöglichter Mundhygiene sinnvoll. Im Zweifelsfall sollte die Behandlung mit dem Arzt /Zahnarzt abgesprochen werden.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Moderat antibakterielle Mundspülungen sind bei eingeschränkter Mundhygiene oder erhöhter Anfälligkeit für Zahnbetterkrankungen und Karies sinnvoll. Sie sind aber immer nur das "I-Tüpfelchen" nach erfolgreicher mechanischer Entfernung der bakteriellen Beläge im Mund.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Idealerweise sollte die Kombination der Mundhygienemaßnahmen im Rahmen einer Prophylaxesitzung mit einer Expert*in abgesprochen und eingeübt werden. Erst dann entfalten die Mundspülungen ihre volle Wirkung.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Insbesondere die Kombination mit der verwendeten Zahnpasta sollte überlegt werden. Addieren sich die gewünschten Wirkungen wirklich?
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verfärben sich die Zähne durch Mundspüllösungen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele Mundspüllösungen enthalten aus optischen Gründen Farbstoffe. Diese sind aber unbedenklich und verursachen keine Verfärbungen der Zähne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei Mundspüllösungen, die die Wirkstoffe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Chlorhexidin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            oder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zinnfluorid
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            enthalten, kann es je nach Zusammensetzung des Speichels und der Ernährung zu Zahnverfärbungen (Auflagerungen von Farbpartikeln aus der Nahrung) kommen. Während diese bei Zinnverbindungen eher einem grauen Schleier ähneln, sind die CHX-bedingten Vervärbungen eher schwarzbraune Linien. Alle diese Verfärbungen sind  grundsätzlich harmlos und können  im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung wieder entfernt werden. Um solche Verfärbungen auf ein Minimum zu begrenzen, ist folgendes zu beachten:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Chlorhexidinhaltige Spüllösungen mit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           hoher
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wirkstoffkombination ( =&amp;gt;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           0,2%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ) sollten nur vorübergehend zur Bakterienbekämpfung eingesetzt werden. Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn die Mundhygiene nach Operationen eingeschränkt ist oder ein akuter Infekt vorliegt. Auch ist eine Vorbehandlung von chronisch entzündetem Zahnfleisch in den Tagen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           vor
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            einer professionellen Zahnreinigung mit diesen Präparaten sinnvoll.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Handelsnamen solcher Spülungen sind z.B.: Chlorhexamed forte® , Hexoral®
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Update 02-2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine aktuelle Studie des "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fraunhofer-Institutes für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            " hat die Entstehung der Verfärbungen durch das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zusammenspiel von Chlorhexidin (CHX) und verschiedenen Getränken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            untersucht. Der Mechanismus der Verfärbung ist zweistufig: Zunächst benetzt CHX die Zahnoberfläche und bleibt dort haften (gewünschter Langzeit-Effekt), dann reagieren verschiedene Farbstoffe aus der Nahrung (hier Getränke) mit dem CHX zu einem festen Farbkomplex. Die stärksten Verfärbungen entstehen durch schwarzen Tee und Rotwein, gefolgt von Ingwer-Zitronen-Tee und Kaffee sowie von Tee mit Milch und Lagerbier. Die Empfehlung lautet, während einer Akutbehandlung mit CHX (maximal 2 Wochen) auf diese Getränke möglichst zu verzichten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier der Link zur Pressenmitteilung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           https://www.imws.fraunhofer.de/de/kompetenzfelder/medizin-umwelt/highlights/zahnverfaerbungen-bei-chlorhexidinbehandlungen-im-zusammenhang-m.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verändern Mundspüllösungen nicht die natürliche Zusammensetzung der Mundflora?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unsere "natürliche Mundflora" ist das Ergebnis vielfältiger Einflüsse wie der Ernährung, der Mundhygiene, dem körperlichen Allgemeinzustand sowie der körpereigenen Immunabwehr. Sie ist bei jedem Individuum etwas anders zusammengesetzt und spiegelt diese Einflüsse wieder. Ändern wir unsere Ernährung, so verändert sich auch unsere jeweilige Mundflora.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine gute Mundhygiene reduziert definitiv die Menge an schnell wachsenden Streptokokkenarten, eine zuckerfreie Ernährung die Anzahl der Säure liebenden Lactobazillen. Es gibt also keine stabil zusammengesetzte bei allen Menschen gleiche "natürliche Mundflora".
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stark
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            desinfizierende Mundspülungen auf Chlorhexidinbasis
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           verändern die Mundflora definitiv - sie eliminieren sie nämlich komplett für einen kurzen Zeitraum (ca. 12 Stunden)! Da diese Spüllösungen ausgespuckt werden, beeinflussen sie aber nur in geringem Maße unser Verdauungssystem. Und  keine Sorge, die natürlichen Bakterien kommen "ruck-zuck"  aus der Umwelt alle wieder zurück in den Mund, ein Kuss genügt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schwieriger ist die Einschätzung der Auswirkung einer Daueranwendung von Mundspüllösungen. Ähnlich dem regelmäßigen Rasen mähen reduzieren sie möglicherweise nicht nur die Gesamtmenge an Bakterien, sondern auch deren spezifische Zusammensetzung. Deshalb sollten die Präparate auch nur angewendet werden, wenn die jeweilige spezifische Zusammensetzung (z.B.: eine hohe Zahl an Karies verursachenden Streptokokken) der Bakterien  in einem Mund eine schädliche Auswirkung auf den Organismus hat. Wenn also eine hohe "Zuckerlast" der Ernährung auf eine mangelhafte Mundhygiene trifft, so entsteht "natürlich" eine spezifische Bakterienzusammensetzung, die aus Zucker Milchsäure produziert und somit Karies verursacht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sinnvoll ist auf jeden Fall die "Lenkung" der Bakterienzusammensetzung im Mund durch eine gesundheitsfördernde Lebensweise und durch eine optimierte Mundhygiene. In den meisten Fällen wird die regelmäßige Anwendung einer Mundspüllösung dann unnötig sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 07 Sep 2023 14:48:37 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Sinnvoller Umgang mit Süßungsmitteln</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/sinnvoller-umgang-mit-suessungsmitteln</link>
      <description>Verschiedene Stoffgruppen zum Süßen von Lebensmitteln werden vorgestellt und unter gesundheitlichen Aspekten eingeordnet.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im alltäglichen Sprachgebrauch wird das Wort "
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Zucker
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          " synonym für "Rübenzucker" bzw. "Haushaltszucker oder Industriezucker (= Saccharose )" verwandt. In "Zuckerraffinerien" wird dieser aus Zuckerrüben in Reinform gewonnen. Die so gewonnene Saccharose ist ein sogenannter Zweifachzucker aus den Einfachzuckern Glucose und Fructose.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der Chemie ist der Begriff "Zucker" ein Oberbegriff für energiereiche Verbindungen aus der Synthese von Pflanzen.  Auch die Einfachzucker
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Glucos
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           e
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          (Traubenzucker),
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Fructose
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          (Fruchtzucker) und
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Lactose
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          (Milchzucker) gehören zu den Zuckern. Für die Zahnheilkunde ist bedeutsam, dass die Kariesbakterien im Mund alle diese Einfach- und Zweifachzucker zu Säure verstoffwechseln, was nachfolgend eine Auflösung des Mineralmantels der Zähne, also Karies führen kann.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zucker ist lecker. Zu viel Zucker kann aber auch Erkrankungen wie Übergewicht, Diabetes, Verschlusskrankheiten (Herzinfarkt, Thrombosen etc.) und natürlich auch Karies verursachen.  Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           nicht mehr als 5% des täglichen Energiebedarfes
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          durch Zucker zu decken. Dieser Wert wird in Deutschland heutzutage allerdings um das Doppelte überschritten. Ein Grund hierfür sind hohe Zuckeranteile in verarbeiteten Lebensmitteln (Fertiggerichte, Konserven u. ä.), auch "
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            versteckte Zucker
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          " genannt. Deshalb werden schon seit Jahrzehnten Ersatzstoffe gesucht, die gesünder, kalorienärmer und zahnschonender sind. Allerdings sind die meisten dieser Süßungsmittel deutlich teurer als Haushaltszucker, der mit unter 3.-€ für ein Kilo unschlagbar günstig ist.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Zuckeralternativen
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          lassen sich in drei große Gruppen einteilen:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            1)   Zuckerhaltige Nahrungsmittel ohne die lebensmittelrechtliche Bezeichnung „Zucker“
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dabei handelt es sich in der Regel um wenig verarbeitete zuckerhaltige  Lebensmittel, die wie der klassische Zucker zum Süßen eingesetzt werden können.  Sie haben ähnlich viele Kalorien, verursachen die selben Krankheiten und führen ebenfalls zu Karies. Sie sind eventuell gesünder, weil sie noch wertvolle Begleitstoffe, Vitamine oder Mineralien im Vergleich zu reinem "Industriezucker" enthalten.  Bekannte Beispiele sind:
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Agavendicksaft (Fructose) , Kokosblütenzucker (Fructose) , Honig (Fructose/Saccharose. = „Invertzucker“) , Melasse (Saccharose.) , Birnendicksaft (Fructose) , Ahornsirup (Saccharose), Dattelsüße (Fructose)
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aus zahnärztlicher Sicht bieten diese Nahrungsmittel, die einfach nur aus
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           naturbelassenen Einfach- oder Zweifach-Zuckern
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          bestehen, 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           keine Vorteile
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          gegenüber gewöhnlichem Zucker, weil die Mundbakterien diese Kohlehydrate in gleicher Weise verstoffwechseln können und somit die gleiche Kariesgefahr besteht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein weit verbreiteter Irrtum ist auch, Fruchtzucker (Fructose) sei vitaminhaltig oder besonders gesund. Das ist nicht der Fall! Übrigens: Haushaltszucker besteht wie oben bereits erwähnt zu einem Teil aus Fruchtzucker ...
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Honig
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          besteht aus zum größten Teil aus Fructose (Fruchtzucker), Glukose (Traubenzucker) und Wasser. Weitere Bestandteile sind Mineralien, Enzyme, Vitamine und Aminosäuren. Diese Bestandteile werden für positive gesundheitliche Wirkungen verantwortlich gemacht. Ernährungsphysiologisch dominiert aber der Hauptbestandteil: Zucker.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aus zahnmedizinischer Sicht ist Honig
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           genauso stark kariesfördernd wie Haushaltszucker
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          . Er hat beim Süßen von Speisen allerdings einen Vorteil: Sein starker Eigengeschmack führt eher dazu, dass man weniger nimmt.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Sonderfall ist
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Isomaltose (auch Isomaltulose, Handelsname Palatinose)
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          , ein Zweifachzucker, der wie Saccharose aus Glucose und Fructose besteht. Beide Einfachzucker sind chemisch anders aneinander gebunden, was zwei interessante Effekte hat: Isomaltose ist zum einen
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           nicht kariogen
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          , weil die Mundbakterien ihn nicht verstoffwechseln können, zum anderen wird dieser Zucker vom Körper langsamer aufgenommen als Haushaltszucker, weshalb er eine
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           weniger starke Insulinausschüttung
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          auslöst. Hierdurch wird die berühmte Hungerattacke durch die massive Insulinauschüttung nach klassischem Zuckergenuss vermieden. Isomaltose eignet sich zum Kochen und Backen, hat insgesamt aber die gleiche Kalorienmenge wie Haushaltszucker. Preislich ist Isomaltose deutlich teurer als Haushaltszucker.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Unser Fazit: Sehr empfehlenswert!
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein weiterer besonderer Zucker ist
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Yacon-Sirup
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          , ein sog.
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Oligofructan
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          . Es handelt sich um einen Mehrfachzucker aus Gruppe der Polyfructane, der ein  natürlicher Pflanzenbestandteil (z. B.: Yacon-Planze) ist. Er ist aus einer Kette von
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          3-10  Fructoseeinheiten und einem endständigen Glucoserest aufgebaut. Es findet keine Resorption im Darm und  keine enzymatische Spaltung durch Verdauungsenzyme statt. Somit hat dieser Zucker keinen Einfluss auf den Blutzucker. Er ist auch  zahnfreundlich, weil ihn Mundbakterien nicht verstoffwechseln können.  Da er im Dickdarm durch Bakterien abgebaut  wird, kann er in größeren Mengen zu Blähungen führen. Yacon-Sirup schmeckt süßlich (30-50% der Süße von Haushaltszucker) und ist ein zugelassener Zuckeraustauschstoff.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Unser Fazit: Empfehlenswert, allerdings sehr teuer.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            2) Zuckeraustauschstoffe =&amp;gt; Alditole bzw. Zuckeralkohole
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese Stoffe haben trotz ihres Namens nichts mit Spirituosen (Ethanol) zu tun, sondern sind Reduktionsprodukte von Zuckern, die süß schmecken, aber durch ihre chemische Struktur dem Körper weniger Energie liefern. Sie kommen natürlich in verschiedenen Pflanzen vor, werden aber inzwischen industriell hergestellt. Sie werden insulinunabhängig verstoffwechselt und sind deshalb für Diabetes gefährdete Menschen interessant. Zuckeraustauschstoffe schmecken sehr zuckerähnlich, liefern Masse, Konsistenz und weniger Kalorien als Haushaltszucker. In großen Mengen konsumiert wirken sie abführend, weil sie im Darm nur langsam aufgenommen werden und Wasser binden. Aus zahnmedizinischer Sicht ist bedeutsam, das die Mundbakterien diese Stoffe nicht abbauen können und somit
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            keine Kariesgefahr
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          besteht. Viele zuckerfreie Bonbons enthalten Zuckeralkohole.  In der EU sind 8 Zuckeralkohole als Lebensmittelzusatz zugelassen:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Sorbit
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         (E 420), auch "Eschenzucker"
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mannit (E 421)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Isomalt (E 953)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Polyglycitolsirup (E 964)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Maltit (E 965)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lactit (E 966)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Xylit
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         (E 967), auch  "Birkenzucker" genannt
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Erythrit
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         (E 968) Dieser Stoff wird weiter unten gesondert besprochen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Xylit, der klassische Karieshemmer im Kaugummi
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Seit langem wird Xylit, das natürlich in Birken vorkommt und deshalb auch "Birkenzucker" genannt wird, als zuckerfreie Alternative verwendet. Es hat 100% der Süßkraft von Zucker und 60% seiner Kalorien, kostet etwa vier mal so viel und eignet sich zum Backen und Kochen, weil es bis 200° hitzestabil ist. Allerdings wirkt es
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           schon ab 20-30g abführend
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          , weshalb es sich am ehesten für
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            kleinvolumigen Zuckerersatz
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          eignet. Es wird von Mundbakterien nicht verstoffwechselt und ist zahnschonend. Studien der Universität Turku zeigten zudem eine bakterienhemmende und damit antikariogene Wirkung, wenn es z. B. als Zuckeraustauschstoff in Kaugummis eingesetzt wird.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Achtung: Xylit ist tödlich für Hunde! 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Unser Fazit: Xylit ist ein idealer Zuckerersatz für kleine süße "Zwischenmahlzeiten" wie Bonbons oder Kaugummi.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Erythrit, der gefallene Star unter den Zuckeraustauschstoffen
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bis zum Jahr 2023 war der Zuckeralkohol Erythrit der "Star" unter den Zuckeraustauschstoffen, da er im Körper überhaupt nicht verstoffwechselt wird und somit überhaupt keine Kalorien hat. Was läge da näher, als alle Speisen und Getränke für Diabetiker komplett mit Erythrit zu süßen? Auch die Mundbakterien können Erythrit nicht verstoffwechseln und müssen hungern. Es gibt keine Insulinstimulation im Körper und es wirkt weniger abführend als der bekannte Zuckeraustauschstoff Xylit. Da Erythrit auch hitzestabil ist, eignet es sich auch zum Backen und Kochen.  Allerdings kann die Backhefe Erythrit auch nicht verstoffwechseln, die Hefe geht nicht auf.  Trotz des 4 x höheren Preises als Haushaltszucker findet Erythrit großen Absatz und wird für Menschen mit Gewichtsproblemen, Gefäßerkrankungen und Diabetes empfohlen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Jahr 2023 wurden nun Langzeitstudien und tierexperimentelle Studien veröffentlicht, die auf ein
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             erhöhtes Risiko für Gefäßverschlusskrankheiten
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          (Schlaganfall, Herzinfarkt, Thrombosen) bei Menschen hinweisen, die regelmäßig Erythrit zu sich nehmen. Dies ist besonders fatal, weil dieser Zuckeraustauschstoff ja gerade für Menschen geeignet zu sein schien, die ein höheres Risiko für genau diese Erkrankungen haben. Da Erythrit im Körper nicht abgebaut wird, reichert es sich in höheren Konzentrationen im Blut an, bis es unverändert über die Nieren ausgeschieden wird. Diese
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Erythritfracht
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          im Blut scheint dessen Gerinnungseigenschaften zu beeinflussen. 
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Die Original-Veröffentlichung können Sie unter folgendem Link nachlesen:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           https://www.nature.com/articles/s41591-023-02223-9.epdf?sharing_token=P7SxTuQuWsi2Cxx2rg9a79RgN0jAjWel9jnR3ZoTv0MTnVt_Yzm2YDkmKtSZJOysYZlROr0ymfAdj9yPHH8bMS0DH8RbmAR5D3e48osgPeaBswHzT8dtDWzyQsRvQmrxd5HAOyFcczQI0K4og0NabKspksNKx55r97P3BoBGVicA_QZZaR1JKGC5OeANVyurNp-dYxkW-6lWvyOTNwXZ6Q%3D%3D&amp;amp;tracking_referrer=www.br.de
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Fazit: Für Menschen mit einem  erhöhten Risiko für Gefäßverschlusskrankheiten gilt ab sofort: Hände weg vom Erytrit, bis genauere Erkenntnisse vorliegen.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            3) Süßstoffe =&amp;gt; Zuckerfreie süß schmeckende Verbindungen
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Zu dieser Gruppe gehören sehr unterschiedliche chemische Verbindungen, deren Süßkraft deutlich  höher ist als beim Zucker. Aus diesem Grunde liefern sie einerseits kein Volumen (beim Backen) und haben keine bindende bzw. klebende Wirkung.  Sie haben fast keine Kalorien und werden unterschiedlich verstoffwechselt. Der Geschmack ist nicht immer exakt zuckerähnlich, deshalb werden zum Teil Mischungen unterschiedlicher Süßstoffe verwendet, um bei hoher Süßkraft einen seltsamen Geschmack zu vermeiden.  Über gesundheitliche Risiken beim Verzehr von Süßstoffen wird seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Die WHO empfiehlt, dass Süßstoffe nicht genutzt werden sollten, um eine Gewichtskontrolle zu erreichen oder das Risiko nichtübertragbarer Erkrankungen (Diabetes, Herzinfarkt etc.) zu reduzieren. Es handelt sich hierbei um eine sogenannte ,bedingte Empfehlung' (
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           conditional recommendation
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          ), also eine zurückhaltend ausgesprochene Empfehlung“. Harte Fakten, die auf gesundheitliche Gefahren bei "normalem Konsum" hinweisen, liegen nicht vor.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine negative Beeinflussung der Darmflora durch Süßstoffe wird für möglich gehalten (dies gilt allerdings auch für Zucker). Als Faustregel für unbedenklichen Konsum gilt:
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Wenn Sie die Menge an Süßstoff zu sich nehmen, die in Ihrer Süßkraft einer unbedenklichen Menge an Haushaltszucker entspricht, sind Sie auf der sicheren Seite.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Ein Glas Limonade mit Zucker oder mit Süßstoff am Tag ist also gleichermaßen unbedenklich. Es ist aber nicht sinnvoll oder ratsam, literweise sogenannte "
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Light
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          "-Limonaden zu sich zu nehmen, bloß weil sie keine Kalorien enthalten.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           In der EU sind 11 Süßstoffe zugelassen und tragen deshalb eine "E"-Kennnummer:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Acesulfam K (E 950):
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Aspartam
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      
           (E 951)
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Cyclamat (E 952)
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Saccharin (E 954)
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Sucralose
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          (E 955)
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Thaumatin (E 957)
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Neohesperidin DC (E 959)
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Steviolglycoside
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          (E 960)
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Neotam (E 961)
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Acesulfam-Aspartamsalz (E 962)
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Advantam (E 969)
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Süßstoff
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Aspartam
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          (E 951) setzt beim Abbau im Körper die Aminosäure Phenylalanin frei. Menschen mit der Erbkrankheit "
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Phenylketonurie
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          " dürfen diesen Süßstoff nicht zu sich nehmen. Aus diesem Grunde steht der Warnhinweis "
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Enthält eine Phenylalaninquelle!
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          " auf Lebensmitteln, die mit Aspartam gesüßt sind.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Jahr
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           2023
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          hat die Weltgesundheitsorganisation (
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           WHO
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          ) Aspartam aufgrund tierexperimenteller Studien in die IARC-Gruppe 2b als "
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             möglicherweise krebserregend
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          " eingestuft. Mit großen Mengen Aspartam gefütterte Ratten zeigten ein höheres Auftreten von Tumorerkrankungen. Die WHO hält aber 40 mg/kg Körpergewicht Aspartam am Tag für unbedenklich. Diesen Wert würde ein 70 kg schwerer Mensch erst überschreiten, wenn er mehr als neun handelsübliche Dosen eines Aspartam-gesüßten Diätgetränkes täglich zu sich nimmt. Denken Sie an die oben genannte Faustregel für unbedenklichen Konsum von Zucker oder Süßungsmitteln.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Hilfe, ich habe schon seit Jahren Aspartam zu mir genommen! Bekomme ich jetzt Krebs?
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          "
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Keine Panik
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          . Zunächst git es die Aussage der WHO zu verstehen. Die IARC-Klassifikation hat 4 Stufen:
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          1 = krebserregend, 2a = wahrscheinlich krebserregend, 2b = möglicherweise krebserregend, 3 = nicht einstufbar oder&amp;#11;      wahrscheinlich nicht&amp;#11;  krebsauslösend
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Klassifikation ermöglich die Einordnung von Verdachtsfällen und soll die wissenschaftliche Untersuchung von eventuellen Zusammenhängen fördern.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In die
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Klasse 1
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          (121 Substanzen bzw. Faktoren) gehören u. a. Tabakrauch, verarbeitetes Fleisch, alkoholische Getränke, Dieselabgase und Sonnenlicht. In der
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Klasse 2a
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          (93 Substanzen) finden sich u. a. Acrylamid (Bratenkruste), rotes Fleisch, heiße Getränke &amp;gt; 65°, Nachtarbeit und Glyphosat. In der
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Klasse 2b
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          (320 Substanzen) sind u. a. Mobilfunk, Titandioxid und nun auch Asparatam aufgeführt. Es wird unmöglich sein, allen Substanzen oder Einflussfaktoren aus diesen drei Gruppen komplett auszuweichen (Beispiel Straßenverkehr, Mobilfunk) . Harte medizinische Fakten existieren nur für Substanzen der Gruppe 1 und 2a. 
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aspartam ist häufig in
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Kombination mit anderen Süßstoffen
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          (=&amp;gt; Geschmacksoptimierung) in zuckerfreien Bonbons enthalten. Zum Beispiel finden sich in den bekannten zuckerfreien Ricola-Bonbons (meine Lieblingsmarke) Aspartam, Sucralose und Acesulfam-K. Der Verzehr weniger Stück am Tag ist vollkommen unbedenklich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der beliebten Coca-Cola Zero ist die Süßstoffkombination Cyclamat, Acesulfam K und Aspartam. Ein Glas dieses Getränkes am Tag wird Ihnen genausowenig schaden wie der Konsum eines Glases "klassischer" Cola. Falsch wäre es jedoch, seinen Flüssigkeitsbedarf am Tag (2-3 Liter) komplett mit gesüßten zuckerfreien Getränken zu decken. Die WHO empfiehlt, haupsächlich  Leitungs- oder Mineralwasserzu trinken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Fazit: In vernünftigen Mengen ist Aspartam immer noch als unbedenklich anzusehen.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Stevia, die natürliche Alternative
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In den letzten Jahren erfreuen sich Stevioglycoside (E960) einer wachsenden Beliebtheit. "Stevia" wird als natürlich beworben, allerdings im Rahmen der Herstellung aufwändig chemisch bearbeitet. Die Süßkraft entspricht der 300fachen von Haushaltszucker. Der Geschmack wird  mit zunehmender Konzentration unangenehm. Wegen der hohen Süßkraft liefert Stevia kein Volumen. Da kein Stoffwechsel im Mund stattfindet, ist Stevia  zahnschonend und aus zahnmedizinischer Sicht eine sinnvolle Alternative.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Stevia führt zu keiner Insulinstimulation und kann für Diabetiker sinnvoll sein, wirkt nicht abführend und ist für das Backen und Kochen geeignet, da es bis 200°C hitzestabil ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Fazit: Wer geschmacklich mit Stevia zufrieden ist, findet hier eine gute Alternative zu anderen Süßstoffen.
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Problematisch: Süßstoff Sucralose (E 955) im Liquid von E-Zigaretten (Verdampfern)
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          E-Zigaretten (sog. Verdampfer) liegen bei jungen Menschen gerade voll im Trend. Fruchtig-süße Aromen sollen insbesondere Jugendliche zum Konsum verlocken. Dabei setzen die Hersteller auf den geschmacksverstärkenden Effekt des Süßstoffes
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Sucralose
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          , der einen lang anhaltendem süßem Nachgeschmack liefert und so ein Genussverstärker ist.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Sucralose ist 600 x süßer als Zucker und  zahnschonend. Problematisch ist, dass beim
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Erhitzen von Sucralose über 120°
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Celsius Schadstoffe entstehen können, die Verdampfer aber die Trägerstoffe des Liquids auf höhere Temperaturen bringen müssen, damit überhaupt Dampf entsteht  (Siedepunkt Trägerstoff Glycerol (E 422) =&amp;gt; 290°, Trägerstoff Propylenglycol (E  1520) =&amp;gt; 188°). Durch die höheren Temperaturen  können aus der Sucralose
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           chlorierte organische Verbindungen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          entstehen, die möglicherweise einen negativen Einfluss auf die Gesundheit haben. Es liegen noch keine gesicherten Langzeitdaten zur Schädlichkeit von verdampften Süßstoffen vor.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Fazit: Mit Sucralose "gesüßte" Liquids sind möglicherweise gesundheitlich problematisch. 
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Untersuchungen zeigen zudem, dass E-Zigarretten weniger eine "Ausstiegsdroge" von ehemaligen Zigarettenrauchern, sondern eher eine  "Einstiegsdroge" für Jugendliche sind, die später zu klassischen Zigaretten wechseln. Auch aus dieser Sicht sind E-Zigaretten kein unbedenkliches Genussmittel.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 16 Aug 2023 15:22:07 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Update 2023: Zeitschrift Öko-Test prüft Kinderzahnpasta</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/zeitschrift-oeko-test-prueft-kinderzahnpasta</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         5 Kinderzahnpasten enthalten noch Titandioxid, eine Blei
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/IMG_6339.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Unverantwortlich: Immer noch Titandioxid in Kinderzahnpasta
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          " - so lautet der etwas reißerische Titel der online-Veröffentlichung der Zeitschrift Öko-Test zu ihrem aktuellen Testbericht über die Inhaltsstoffe von Kinderzahnpasten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zu lesen unter:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           https://www.oekotest.de/freizeit-technik/Unverantwortlich-Immer-noch-Titandioxid-in-Kinderzahnpasta_13489_1.html
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch besteht  hier wirklich die reale Gefahr einer drohenden Erbgutschädigung für unsere Kinder durch Zahnpasta? 
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Über
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Inhaltsstoffe von Zahnpasten
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          lässt sich lange diskutieren. Insbesondere bei Zahnpasten für Kinder ist der Verbraucher heute sehr kritisch und hinterfragt ihren Nutzen bzw. wägt ein schädliches Potential dagegen ab.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Grundsätzlich gilt
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          :
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          =&amp;gt; Kinderzähne sollten ab dem ersten Zahn von den Eltern 2 x täglich von allen Seiten sauber geputzt werden.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          =&amp;gt; Die Schutzwirkung fluoridierter Zahnpasta ist höher als die Kombination von Fluoridtabletten und fluoridfreier  
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                 Zahnpasta und diese höher als die alleinige Anwendung von fluoridfreier Zahnpasta.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          =&amp;gt; Die Fluoridkonzentration, die die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendzahnheilkunde empfiehlt, sind:
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             0-2 Jahre:  "Erbse" mit 500 ppm Fluorid  oder   "Reiskorn" mit 1000 ppm Fluorid
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             3-6 Jahre:  "Erbse" mit 1000 ppm Fluorid
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             ab 7 Jahre" "Erbse" in der Erwachsennenkonzentration von 1450 ppm Fluorid
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lesen Sie hierzu auch unseren Betrag "
           &#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Zeitschrift Öko-Test testet Kinderzahnpasten
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
      
           " aus dem Jahr 2021.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          =&amp;gt; Das Schadenspotential bei sinnvoller Anwendung (kleine Menge) eines handelsüblichen Produktes dürfte äußerst gering sein. Bedenken Sie immer, dass Speisereste und aggressive Bakterien das Zahnfleisch ebenso "chemisch" reizen und schädliche Auswirkungen (Entzündungen, Karies, Schmerzen, eingeschränkte Nahrungsaufnahme etc.) verursachen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          =&amp;gt; Derzeit werden folgende Inhaltsstoffe von Kinderzahnpasten kritisch diskutiert:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          +
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           SLS-Schaumbildner
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          (= Natriumlaurylsulfat) kann in höheren Dosierungen die Schleimhaut reizen, es gibt mit den Betainen weniger aggressive Alternativen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          +
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           PEG
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          (Polyethylenglycol) und seine Derivate sind Feuchthaltemittel, die die Konsistenz der Zahnpasta optimieren. Das sie die Schleimhaut durchlässiger für Giftstoffe machen und das dies messbare Folgen hat, ist allerdings nicht so eindeutig.  Ich kenne hierzu keine Studie.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          +
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Triclosan
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          ist ein keimtötender Zusatz, der nur in sehr speziellen Fällen sinnvoll wäre und sich in keiner mir bekannten Kinderzahnpasta mehr befindet.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          +
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Bleichmittel
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          zur Zahnaufhellung haben in Kinderzahnpasten nichts verloren und sind dort auch nicht enthalten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          +
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Kunststoff-Mikrokügelchen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          sind als "schonender" Abriebstoff inzwischen von unbedenklichen Silika-Putzkörpern abgelöst worden und nicht mehr in Kinderzahnpasten zu finden.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          +
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Titandioxid
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          ist im Zusammenhang mit einer EU-Verordnung zu Feinstäuben oder Nanopartikeln in der Nahrung in den Focus geraten. Lesen Sie hierzu unseren Blog "
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Titandioxid in Zahnpasten
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          ". Derzeit würde ich Titandioxid mit einer Partikelgröße von größer als
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           1 µm
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          als unbedenklich, aber auch unnötig bezeichnen. Auf keinen Fall kann aus den derzeit vorliegenden wissenschaftlichen Daten geschlossen werden, dass durch diesen Farbstoff in Zahnpasten die Krebsgefahr steigen würde. Es ist also
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           kein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Skandal, wenn immer noch Titandioxid in Erwachsenen- oder Kinderzahnpasten zu finden ist, sondern eher unnötig. "Größere Mengen" an Zahnpasta sollten Kinder niemals verschlucken können, da es Aufgabe der Eltern ist, die entsprechende Menge zu portionieren. Wir brauchen die "schöne" weiße Färbung der Zahnpasta nicht wirklich; ob sie diese als Kunde bevorzugen, können Sie am obrigen Bild selber testen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          +
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Blei
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          ist weder im Lebensmittelbereich noch im Bereich der Kosmetik (zu dem die Zahnpasten gehören) zugelassen. Es ist eine giftige Verunreinigung und kein zugelassener Inhaltsstoff.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Aktuell:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          Die
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Zeitschrift Ökotest
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          hat nun 24 Baby- und Kinderzahncremes geprüft. Vier erhielten die Bestnote, in fünf Pasten steckt der von der Zeitschrift als bedenklich eingestufte umstrittene Stoff Titandioxid, in einer Blei.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Unter den 24 getesteten Zahnpasten sind sieben zertifizierte Naturkosmetikprodukte und sieben Pasten ohne Fluorid. Zu den Test-Gewinnern mit der Bestnote „sehr gut“ gehört das Kids Zahngel mit Erdbeer-Himbeer-Geschmack von Bevola Naturals, erhältlich bei Kaufland. Mit 1,73 Euro pro 50 Milliliter bewegt es sich preislich im Mittelfeld, gilt aber auch als Naturkosmetikprodukt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Insgesamt fünf Produkte fallen mit „
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           ungenügend
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          “ durch, weil sie den von Ökotest als gesundheitsschädlich eingestuften Zusatzstoff
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Titandioxid ( auf der Packung Kürzel "CI 77891")
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          enthalten.   Die Autoren schließen aus der Tatsache, dass die EU Titandioxid seit 2 Jahren als Lebensmittelzusatz verboten hat (dort heißt es
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           E171
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          ), dass eine Gefahr für Kinder besteht.  Die Begründung der Autoren ist, dass die Kinder größere Mengen an Zahnpasta schlucken würden. Das wird hoffentlich durch die sinnvolle Dosierung durch die Eltern begrenzt.  Dass Titandioxid direkt das Erbgut schädigt, ist eine sehr steile These der Autoren, die wissenschaftlich nicht belegt ist. Versuche an Mäusen, die über einen längeren Zeitraum mit Titandioxid in
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nanopartikelgröße
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          gefüttert wurden, zeigten, dass diese Mäuse Entzündungen im Darm entwickelten. Hierdurch kann theoretisch wie bei jeder chronischen Darmentzündung die Krebsgefahr steigen. Es gibt aber keine derartigen Beobachtungen an Menschen und deshalb nur die Empfehlung, dass Menschen mit bereits bestehenden chronischen Darmentzündungen diesen Stoff meiden sollen. Die Ableitung "Titandioxid = Nanopartikel = Darmentzündung = Krebs" ist eine absurde Vereinfachung, die suggeriert, dass Titandioxid die "intrinsische" Eigenschaft hat, Krebs zu erzeugen. Wenn das so wäre, würde niemand mehr diese Zeilen lesen können, wenn wir die Allgegenwart dieses Stoffes  in Farben / Lacken / Tabletten / Lebensmitteln / Kaugummi / Sonnencreme / Papier und vielem mehr bedenken.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Blend-a-Med Blendi Gel mit Erdbeergeschmack, Odol- Med 3 „Erste Zähne“, Odol-Med 3 Milchzahn „Milde Minze“, Putzi Kinderzahngel und Today Dent Kids Milchzähne fallen durch.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Die
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Ben &amp;amp; Anna Zahnpasta Strawberry Fluoride For Kids
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         , die mit 3,50 Euro pro 50 Milliliter ein teures Produkt und in der Kategorie „zertifizierte Naturkosmetik“ einsortiert ist, erhält „ungenügend“, weil
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Blei
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         gefunden wurde.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit „
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           gut
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          “ sind die Eurodont Kinder Zahncreme mit Bubblegum Geschmack von Aldi, die One Drop Only Kinder-Zahnpasta mit Himbeer-Geschmack und die Sensident Kids Zahncreme, Himbeer-Geschmack von Müller bewertet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Produkte von Elmex, Karex, NUK und Signal liegen im Mittelfeld. Ab sechs Jahren können sich Kinder laut Autoren mit einer Universalzahncreme ohne Zinkzusatz oder mit einer milder schmeckenden Junior Zahncreme die Zähne putzen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aktuell hat Ökotest im Labor untersucht, ob der Fluoridgehalt der Produkte tatsächlich im deklarierten Bereich liegt – was bei allen der Fall ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Mein Fazit
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          : Titandioxid in (Kinder-)Zahnpasten ist unnötig und kann ohne Probleme weggelassen werden. Er ist deklarationspflichtig und wird auf der Packung angegeben. Schauen Sie auf die Packung und suchen Sie die Bezeichnung
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           CI 77891,
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          wenn Sie den Inhaltsstoff vermeiden wollen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Beschränkungen für Titandioxid im Lebensmittelbereich (hier geht es um ganz andere Mengen des Stoffes) sind eine Vorsichtsmaßnahme der EU und nicht als "Beweis" für eine Gefährlichkeit des Farbstoffes in kleinsten Mengen zu interpretieren. Die Zeitschrift Öko-Test hat leider keine Untersuchungen zur Gesamtmenge und Partikelgröße des Titandioxids in Zahnpasten vorgenommen (Stichwort mikro oder nano?).
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Achten Sie bitte weiterhin auf die Zahngesundheit Ihrer Kinder und verwenden Sie eine fluoridhaltige Zahncreme.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 02 Feb 2023 15:01:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.zahnarzt-flechsig.de/zeitschrift-oeko-test-prueft-kinderzahnpasta</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/ZahnpastaBild1-79f214c9.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zahngesundheit im Kindergarten</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/zahngesundheit-im-kindergarten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Was macht ein Zahnarzt im Kindergarten?
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Unsere Praxis betreut seit Jahren mehrere Kindergärten in Witzenhausen und Umgebung. Unser Ziel ist es, die Kindergärten bei der kindlichen
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Gesundheitserziehung
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          zu unterstützen.  Dabei spielen das gesunde gemeinsame Frühstück, der zuckerfreie Vormittag und das gemeinsame Zähneputzen nach dem Essen eine wichtige Rolle.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Kindergartenalter lernen Kinder besonders gut in der Gruppe und orientieren sich an älteren Kindern und den Erzieherinnen. Das gibt die Möglichkeit, "
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Selbstverständlichkeiten
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          " zu erlernen und einzuüben, bis sie ein festes Ritual geworden sind. 
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist immer wieder toll zu sehen, wie Kindergartenkinder, die vom Spielen in das Gebäude hineinkommen, ihre Schuhe an die richtige Stelle stellen, ihre Jacke aufhängen und sich die Hände waschen. Alles passiert ganz selbstverständlich und reibungslos.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und genau so kann der Kindergarten einen wertvollen Beitrag für die lebenslange Zahngesundheit ihres Kindes leisten. Kinder, die kariesfreie Milchzähne haben, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch lebenslang eine gute Mundgesundheit haben. Unser Maskottchen, die Zahnputzhexe Irma, unterstützt uns dabei.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir besuchen die Kinder in ihren Gruppen im Kindergarten, nehmen an Elternabenden teil, beraten die ErzieherInnen und zeigen den Kindern an "Besuchstagen" unsere Praxis.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Wer ist Irma?
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Irma ist das "offizielle" Maskottchen des hessischen Arbeitskreises für Kinder- und Jugendzahnheilkunde (LAGH). Die Figur der kleinen Hexe Irma stammt aus dem Kinderbuch "Irma hat so große Füße".  Irma hat grüne Haare und vorstehende Zähne. Die Geschichte handelt von einer kleinen Hexe, die ein Problem hat: Ihre Füße sind zu groß und wachsen immer weiter, wenn sie zaubert. Die anderen Hexen lachen sie deshalb aus. Als sie das Kind Lore trifft, lernt sie das Zähneputzen kennen und stellt erfreut fest, das ihre Füße nicht weiter wachsen, wenn sie selber Zähne putzt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Irma ist im Original nicht besonders hübsch. Auch ist die Figur einer "Hexe" nicht automatisch ein Sympathieträger. Es ist also sehr hilfreich, wenn die Geschichte den Kindern im Kindergarten vorgelesen wird und diese sich so der Figur annähern können. Sehr schön ist, das Lore als Lehrerin für die kleine Hexe auftritt und "Vorbild" sein kann.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gibt viele Ausmalvorlagen für Irma, die sie mit Zahnbürste, Zahnpasta und natürlich auch mit großen Füßen zeigen. Dazu gibt es Aufkleber, Tatoos und Informationsblätter mit ihr.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Was ist das Zahnputzlied?
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Zahnbürste, tanz in meinem Mund
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          " ist das offizielle Zahnputzlied der LAGH. Sie können es sich auf Youtube anhören:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           https://www.youtube.com/watch?v=iR_mX5D_120
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Strophen des Liedes folgen der KAI-plus Systematik und helfen bei der Verankerung der Abläufe im Gedächtnis.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Was sind die Grundbotschaften für Eltern und Kinder?
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zähne wollen gerne festes, knackiges Essen kauen und möchten gerne sauber geputzt werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zähne putzen macht Spaß und geht mit einem Lied noch besser.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gesundes Frühstück ist zuckerfrei und kauaktiv, das "Schnucken" findet erst am Nachmittag statt.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Zahnarzt hilft, das die Zähne gesund bleiben.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fünf Sterne für Zahngesundheit - eine wissenschaftlich abgesicherte Strategie für Mundgesundheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eltern putzen morgens nach dem Frühstück die Kinderzähne nach
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
          
             Das Frühstück kann selbstverständlich zuckerhaltige Lebensmittel beinhalten: Marmelade, Honig oder zuckerhaltiger Joghurt sind ok!
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
          
             Nach dem Frühstück sollen die Kinder die Zähne zunächst selbstständig, aber unter Aufsicht putzen.
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
          
             Es sollte immer eine
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            fluoridhaltige
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Zahnpasta verwendet werden.
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zuckerfreier Vormittag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
          
             Während des Vormittags bis zum Mittagessen sollten die Kinder nur Wasser oder zuckerfreien Tee trinken und ein kauaktiv-frisches zweites Frühstück essen.
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
          
             In der Kita sollten die Kinder in der Grupe  Zähne putzen üben (= KAI plus Systematik üben) und dabei eine fluoridhaltige Zahnpasta verwenden.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Achtung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : Die Erzieherinnen können aus Zeitgründen nicht bei allen Kindern alle Zähne nachbürsten!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zuckerhaltige Lebensmittel/Getränke weniger häufig, dafür bewusst
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Ein süßer Nachtisch und Naschen am Nachmittag/ Abend – mit Genuss und ohne schlechtes Gewissen!
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Lieber einmal etwas Süßes genießen als ständig naschen.   
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eltern putzen abends vor dem Zubettgehen die Kinderzähne nach
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch abends sollen zunächst die Kinder unter Anleitung (eventuell mit Liedbegleitung)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            selber putzen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Danach putzen die Eltern die Zähne nach und wiederholen dabei die KAI-Systematik.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zweimal jährlich zur zahnärztlichen Kontrolle
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Hier können individuelle Pflegetipps gegeben werden und eine Intensivfluoridierung von Problemstellen vorgenommen werden. Kariesfreie Grübchen von bleibenden Zähnen werden versiegelt und so optimal  geschützt.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn diese Punkte beachtet werden, hat Ihr Kind die Chance, mit einem komplett kariesfreien Gebiss in Erwachsenenleben zu starten. Vielleicht sehen wir uns bald einmal bei einem Elternabend und können diese Punkte in Ruhe besprechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihr Praxisteam
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dr. Gudrun Flechsig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dr. Tilman Flechsig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 30 Nov 2022 16:43:17 GMT</pubDate>
      <author>183:821636431 (Tilman Flechsig)</author>
      <guid>https://www.zahnarzt-flechsig.de/zahngesundheit-im-kindergarten</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Karies durch E-Zigaretten?</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/e-zigaretten-die-unschaedliche-alternative</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/108291.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In den letzten Jahren erfreuen sich E-Zigaretten von Verdampfer-Typ (Vaporiser) zunehmender Beliebtheit.  Bei diesen Produkten wird durch eine kleine Heizspirale eine Flüssigkeit zu feinem Dampf (= Aerosol) vernebelt, der eingeatmet wird und tief in die Lunge gelangt.  Da keinerlei Verbrennung von Pflanzenteilen erfolgt, werden auch keine schädlichen Verbrennungsprodukte, die für die meisten negativen gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchens verantwortlich gemacht werden, erzeugt. Es wird daher vermutet, das das "
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Dampfen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          " weitaus weniger gesundheitsschädlich ist als das "
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Rauchen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          ".
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Liquid der E-Zigarette enthält neben den Trägerstoffen Glycerin und Propylenglykol (PEG) verschiedene Aromen und in der Regel auch Nikotin in verschiedenen Konzentrationen. Derzeit laufen verschiedenen Studien, die die gesundheitlichen Folgen des "Dampfens" untersuchen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zwei grundsätzliche Problematiken bleiben allerdings bestehen:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Die angebliche "Unschädlichkeit" des Dampfens könnte zu einer höheren Zahl von
            &#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;b&gt;&#xD;
            
              Erstkonsumenten
             &#xD;
          &lt;/b&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
        
            führen. Es gibt Anzeichen dafür, das viele von ihnen später auch klassische Zigaretten konsumieren.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Die meisten Liquids enthalten
            &#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;b&gt;&#xD;
            
              Nikotin
             &#xD;
          &lt;/b&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
        
            . Auch wenn es weniger gesundheitsschädlich als die Verbrennungsprodukte des Tabaks ist, so ist Nikotin doch stark
            &#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;b&gt;&#xD;
            
              suchterzeugend
             &#xD;
          &lt;/b&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
        
            . Jede Sucht ist aus medizinischer Sicht eine Schädigung, da sie eine Einschränkung der freien Entfaltung der Persönlichkeit darstellt.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aus zahnmedizinischer ist ist der Einfluss des "Dampfens" auf das Zahnfleisch, die Entwicklung schädlicher Bakterienansammlungen und die Speichelproduktion von Interesse. Eine aktuelle Studie der amerikanischen Tufts University School of Dental Medicine hat  jetzt ergeben, dass Patienten, die  E-Zigaretten verwenden, anfälliger für Karies sind. Für diese Studie wurden Daten von mehr als 13.000 Patienten, die von 2019 bis 2022 in den Zahnkliniken von Tufts behandelt wurden, analysiert. Dies ist die erste Untersuchung, die speziell den Zusammenhang zwischen dem Konsum von E-Zigaretten mit einem erhöhten Risiko für Karies untersucht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei der Auswertung der Daten wurden 79 Prozent der Vaping-Patienten als Patienten mit hohem Kariesrisiko eingestuft, verglichen mit nur etwa 60 Prozent der Kontrollgruppe. Ein Grund, warum die Verwendung von E-Zigaretten zu einem hohen Kariesrisiko beiträgt, ist laut den Forschern, dass das Aerosol an den Zähnen haften bleibt, wodurch Ablagerungen entstehen. Es hat sich gezeigt, dass Vaping-Aerosole das orale Mikrobiom verändern und es gastfreundlicher für Karies verursachende Bakterien machen. Es wurde auch beobachtet, dass besonders Karies in Bereichen auftritt, in denen es normalerweise nicht auftritt – wie zum Beispiel an den Unterkanten von Vorderzähnen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Forscher empfehlen daher , dass Patienten, die E-Zigaretten verwenden, für ein „strengeres Kariesbehandlungsprotokoll“ in Betracht gezogen werden sollten. Außerdem sollte fluoridhaltige Zahnpasta und Fluoridspülung von den Zahnärzten vewendet werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Mein Fazit:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            E-Zigaretten können hilfreich für den Ausstieg aus den klassischen Rauchen sein.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Auf keinen Fall sollten Nichtraucher E-Zigaretten als unproblematisches Genussmittel sehen.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Nikotin ist und bleibt ein Suchtgift, egal in welcher Form es konsumiert wird.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            "Dampfer" sollten auf eine gründliche Mundhygiene achten und fluoridhaltige Mundpflegeprodukte nutzen.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 30 Nov 2022 16:11:39 GMT</pubDate>
      <author>183:821636431 (Tilman Flechsig)</author>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Röntgen - wann, warum und wie?</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/roentgen-wann-warum-und-wie</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Was sind Röntgenstrahlen?
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Physikbuch sagt: "
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Röntgenstrahlen sind unsichtbare, energiereiche elektromagnetische Wellen im Spektrum oberhalb des ultravioletten Lichtes, die Materie durchdringen können.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          "
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für die medizinische Nutzung ist bedeutsam, das der zu untersuchende Körper weder alle Strahlen hindurch lässt (=&amp;gt; das Bild wäre dann komplett schwarz), noch das er alle Strahlen aufnimmt (=&amp;gt; das Bild wäre dann komplett weiß).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sicher haben Sie schon eine Vermutung, welcher Gegenstand auf der Abbildung rechts geröntgt wurde. Die dickeren metallischen Anteile des Kugelschreibers haben die Strahlen geschluckt (weiße Bildanteile), der dünne Aluminiumkonus der Stiftspitze hinterlässt ein hellgraues Abbild und die Kunststoffanteile hinterlassen nur einen hauchfeinen Schleier, weil Sie von den Strahlen fast ohne Absorption durchdrungen werden.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der Zahnmedizin verwenden wir speziell auf die Verhältnisse im Kiefer abgestimmte Frequenzen von Röntgenstrahlen, die die für den Zahnarzt wichtigen Strukturen wie Knochen, Zahnschmelz und Dentin gut abbilden, das Weichgewebe jedoch durchqueren und somit nicht abbilden.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist ein wenig seltsam sich vorzustellen, das etwas den Körper durchdringen kann, ohne ihn zu berühren, aber so ist es: Energiereiche Stahlen kurzer Wellenlänge treffen den winzigen Atomkern bzw. die in der großen Elektronenhülle herumsausenden Elektronen überhaupt nicht. Vieleicht nannte Konrad Röntgen deshalb die von ihm  1895 in Würzburg entdeckten Strahlen  "
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            X-Strahlen
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          ".
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/_8511f.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sind Röntgenstrahlen schädlich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Immer dann, wenn Röntgenstrahlen im Gewebe "stecken bleiben" (= absorbiert werden), übertragen sie Ihre Energie auf die getroffenen Atome und können hier zu Ladungsverschiebungen führen. Diese
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ionisation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            kann eine chemische Reaktion (Radikalbildung) auslösen, die meistens harmlos ist, im ungünstigsten Fall aber schädlich für den Körper sein kann. Das ist der Fall, wenn ein wichtiges
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Biomolekül
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schaden nimmt, das Erbinformationen trägt: Die menschliche
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           DNA
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Unser Körper verfügt allerdings aber über gute Reparatur- und Schutzmechanismen, denn wir leben seit Jahrtausenden mit nicht unerheblichen natürlichen Strahlenquellen. Grundsätzlich sollten so wenige Strahlen wie möglich im Gewebe stecken bleiben und gefährdete Strukturen (Fortpflanzungsorgane) geschont werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der große Vorteil der Zahnmedizin gegenüber anderen Fachrichtungen der Medizin ist, dass Zahnärzte sich beim Röntgen eigentlich nur für das Hartgewebe interessieren, also Zähne und Knochen (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hartgewebsröntgen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ). Das Weichgewebe wollen wir auf dem Bild gar nicht sehen. Deshalb wird die "weiche" Strahlung, die im Weichgewebe stecken bleiben würde, von vornherein heraus gefiltert. Dazu wird ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aluminiumfilter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            in den Strahlengang eingebaut, in dem die potentiell schädliche "weiche" Strahlung fast vollständig absorbiert wird.  Übrig bleibt mittelharte Strahlung, die im Hartgewebe stecken bleibt (im Kristall kann sie keinen Schaden anrichten) und harte Strahlung, die den Körper durchdringt, ohne absorbiert zu werden: Sie geht praktisch ohne Berührung hindurch und schwärzt den Hintergrund, damit die Mineralstrukturen deutlicher sichtbar werden. Röntgenaufnahme in der Zahnmedizin haben deshalb eine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           geringe effektive Dosis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das ist ein Grund dafür, warum Zahnärzte zwar
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           39%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            aller Röntgenaufnahmen in der Medizin machen,  dabei aber nur ein Anteil von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           0,3%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
              an der Strahlenbelastung des Gewebes durch Röntgenaufnahmen insgesamt entsteht (Stand 2018). Weitere Gründe hierfür sind:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           =&amp;gt; Viele unserer Aufnahmen sind sehr klein
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                  (3 x 4 cm Standartfilm).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           =&amp;gt; Wir röntgen wenig strahlensensible Bereiche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            =&amp;gt; Wir verwenden Strahlenfeldbegrenzer und Röntgenschutzschilde oder -schürzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           =&amp;gt; Wir röntgen digital.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/IMG_9949.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Resümee für das zahnärztliche Röntgen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           rechtfertigende Indikation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            " einer Röntgenaufnahme muss der Nutzen für den Menschen höher als ein möglicher Schaden sein. Der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nutzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist dann gegeben, wenn die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diagnose
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            nur mit einem Röntgenbild möglich ist und der Befund die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Therapie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            entscheidend mitbestimmt. Das ist in der Zahnheilkunde sehr oft der Fall, insbesondere wenn es um Vorgänge im Knochen oder den unzugänglichen Zahnzwischenräumen geht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Demgegenüber steht eine Strahlenbelastung mit einem sehr geringen Risiko. Die Strahlendosis durch das zahnärztliche Röntgen beträgt bei einem Einzelbild ca.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3 µSv
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , das entspricht ungefähr dem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           vierhundertstel der natürlichen Jahresdosis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (ca. 1,2 mSv) an natürlicher Hintergrundstrahlung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jeder Tag auf Erden oder jede Flugstunde (ca. 5 µSv) oberhalb 10.000 m Flughöhe verursachen eine höhere Strahlenbelastung für den Körper als ein Zahnfilm!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ganz extrem ist die Strahlenbelastung von Rauchern. Da Tabakplanzen radioaktives Polonium enthalten und dieses mit dem Rauch in die Lunge aufgenommen wird, hat ein starker Raucher eine hohe Strahlenbelastung: Bei 20 Zigaretten am Tag entspricht sie mit 107 mSv ungefähr der Belastung von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           35.000
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zahnfilmen. Zusätzlich kommen noch die Auswirkungen derschädlichen Verbrennungsprodukte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So wenig wie möglich und soviel wie nötig röntgen. Nur so ist eine moderne Zahnheilkunde möglich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bleiben Sie gesund!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihre Zahnarztpraxis
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Dr. Gudrun Flechsig und Dr. Tilman Flechsig
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/____121.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie verbessern Röntgenstrahlen die Diagnose?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Bild links zeigt die Röntgenaufnahme einiger Seitenzähne einer jungen Patientin. Sie klagt über gelegentliche ziehende Schmerzen bei süßen Speisen in diesem Bereich. Im Mund fällt ein Zahn auf, der eine verdächtige Verfärbung im Zahnzwischenraum aufweist, allerdings auch sonst einen verfärbten Zahnschmelz hat. Mit der Sonde kann ich kein Loch ertasten, da die Zähne an dieser Stelle zu dicht aneinander stehen. Wenn ich warten würde, bis die Karies erst voran geschritten und "eindeutig" sichtbar ist, verschlechtert sich die Situation der Patienten. Wenn ich bohre, obwohl es nur eine harmlose Schmelzverfärbung ist, beschädige ich unnötig den Zahn. Ich brauche also mehr Informationen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; Karies oder nicht?  Bohren oder belassen? &amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Röntgenbild zeigt eindeutig:  Es liegt eine Karies vor, die vom Zwischenraum des sechsten Backenzahnes ausgehend das Zahnbein unterhöhlt. Haben Sie sie auch gesehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/_851110+-+Kopie.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das selbe Bild wie oben links. Durch Veränderung des Kontrastes kann bei digitalen Röntgenbildern die Diagnostik verbessert werden. Die Karies (siehe Pfeil) ist nun noch deutlicher zu sehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/Screenshot+2021-11-14+18.40.19.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz für das Jahr 2018: Häufigkeit und effektive Dosis medizinischer Röntgenaufnahmen nach Fachbereichen geordnet
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           https://www.bfs.de/DE/themen/ion/anwendung-medizin/diagnostik/roentgen/haeufigkeit-exposition.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Digitales Röntgen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unsere Praxis hat im Jahr
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2013
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            komplett auf das digitale Röntgen umgestellt. Diese Technik führt zu einer
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Reduzierung der Strahlendosis von 50-70%
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           gegenüber dem konventionellen Film-Röntgen, weil die neuen Sensoren sehr empfindlich sind und die Belichtungszeiten für die Bilder entsprechend verkürzt werden können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unsere Geräte werden im Rahmen der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Qualitätssicherung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            jeden Monat auf konstante Leistung und Qualität der Aufnahmen geprüft. Alle 5 Jahre überprüft zudem ein Sachverständiger des TÜV die Geräte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           digitale Bildauswertung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bringt weitere Vorteile: Wir können Bilder vergrößern, verschiedene Filter zur Diagnostik einsetzen, digitale Vermessungen vornehmen und unsere Bilder in exzellenter Qualität digital an Kollegen schicken, die diese Bilder dann in gleicher Weise analysieren können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/_619517.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meßaufnahme für eine Implantation - nur mit Röntgen möglich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/_748714.jpg" alt="asdf"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kontrolle einer Wurzelfüllung - nur mit Röntgen möglich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für weitere Informationen zum Thema Strahlenschutz können Sie die Homepage des Bundesamtes für Strahlenschutz aufrufen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           https://www.bfs.de/DE/home/home_node.html;jsessionid=6C26C2070C1CC6B1499020657FB223E7.1_cid374
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 15 Nov 2021 11:56:24 GMT</pubDate>
      <author>183:821636431 (Tilman Flechsig)</author>
      <guid>https://www.zahnarzt-flechsig.de/roentgen-wann-warum-und-wie</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/Dropbox.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/Dropbox.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Knochenaufbau  aus eigenen Zähnen</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/knochenaufbau-aus-eigenen-zaehnen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Eine neue Methode des Knochenaufbaus vermeidet die Anwendung körperfremder Materialien
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es klingt ein wenig verrückt. Man kann aus gezogenen Zähnen neues Knochenmaterial aufbauen? Und wozu sollte man das tun?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch wenn wir heutzutage sehr viel für den Erhalt von Zähnen tun können, müssen in Einzelfällen immer noch Zähne entfernt werden. Die Gründe hierfür können ein starker Zerstörungsgrad, eine zu geringe Verankerung des Zahnes im Knochen oder eine nicht beherrschbare Infektion im Kieferknochen sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Durch den Verlust des Zahnes wandelt sich der Kieferknochen um. Nach der oberflächlichen Heilung wird das knöcherne Zahnfach vom Körper rasch abgebaut. Knochen ist für den Körper ein "teures" Gewebe, und ohne die funktionelle Kaubelastung durch einen Zahn gibt es für den Körper keinen Grund mehr, das knöcherne Zahnfach zu erhalten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Allein im ersten Jahr nach der Zahnentfernung gehen 50% des umgebenden Knochens verloren!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist insbesondere dann von Nachteil, wenn geplant ist, später ein Implantat für den Ersatz des Zahnes zu setzen. Ohne kiefererhaltende Maßnahmen reicht oftmals der nach der Heilung verbliebene Knochen nicht mehr aus, ein hinreichend großes Implantat einzusetzen bzw. dieses auch ideal zu positionieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aus diesem Grund werden seit vielen Jahren
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Knochenersatzmaterialien
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            aus tierischem, pflanzlichen oder mineralischen Ursprung  verwendet, um die Schrumpfung des Kieferknochens aufzuhalten und dadurch die ursprünglichen Dimensionen zu bewahren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allen diesen Materialien fehlt aber die "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           osteoinduktive Potenz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ", d. h. die Fähigkeit, dem Gewebe artspezifische Informationen zu liefern, die knochenbildende Zellen zur Produktion von Knochen anregen. Diese Information liefern nur spezifische Eiweißstoffe ("bone morphogenic proteins"), die natürlicherweise im Knochenmineral eingelagert sind und die z. B. bei einem Knochenbruch durch "Knochenknabberzellen" (sog. Osteoklasten) freigelegt und knochenaufbauenden Zellen (sog. Osteoblasten) präsentiert werden. Erst durch diesen Vorgang wird die Knochenbildung in der Wunde optimal stimuliert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aus diesem Grund war jahrelang der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Goldstandard zum Ersatz von Knochen - körpereigener Knochen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser musste in verschiedenen Spenderregionen "gewonnen" werden, was für den Patienten oftmals eine weitere Operation bedeutete. Allerdings war schon länger bekannt, dass das Zahnbein (Dentin) eine fast identische Mineralzusammensetzung und die gleichen Eiweißstoffe wie Knochen besitzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Verschiedene Forschergruppen haben untersucht, wie
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            körpereigenes Zahnmaterial als bioaktives Material zum Erhalt bzw. zum Aufbau von Knochen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          verwendet werden kann. Insbesondere die Verwendung gezogener patienteneigener Zähne weckte im letzten Jahrzehnt das Interesse der Fachwelt. Dabei kamen zum Beispiel scheibenförmige Dentinstücke oder auch längliche Wurzelsegmente als "Knochenwandersatz"  zum Einsatz.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen anderen Weg ging die Arbeitsgruppe von
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Prof. Bindermann
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           in Tel Aviv / Israel. Er arbeitete mit "
           &#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Dentinchips
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      
           ". Diese bestehen aus zerkleinertem Zahnmaterial, mit dem Kieferdefekte quasi "aufgeschottert" wurden. Dabei stellte sich heraus, dass zu große Fragmente vom Körper abgestoßen werden, wo hingegen zu kleine Fragmente zu schnell vom Körper resorbiert werden. Es muss deshalb ein spezieller Mahl und Filterprozess verwendet werden, der eine Korngröße von 0,3-1,2 mm erzeugt. Das geschieht mit einer entsprechenden Mahl- und Filtermaschine. Außerdem muss die mineralische Oberfläche durch Zugabe von verdünnter Natronlauge und einer nachfolgenden Neutralisation mit einer Pufferlösung chemisch vorbehandelt werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Seit drei Jahren arbeitet auch unsere Praxis erfolgreich mit dieser Methode die Prof. Bindermann im Jahr 2013 erstmals vorgestellt hat.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das partikelförmige Material fungiert bei der Heilung der Extraktionswunde als
           &#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Platzhalter und Leitschiene für den neu einwachsenden Geflechtknochen
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      
           , der zunächst die Spalträume zwischen den Zahnpartikeln füllt, bevor diese später vollständig ersetzt werden. Aus diesem Grund dürfen die "Dentinchips" auch nicht zu fein sein; der Körper braucht eine poröse Struktur als Gerüst und keinen "dichten Beton", der die einwachsenden Gewebestrukturen behindern würde.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Laufe der Zeit werden die Dentinchips und der neu entstandene Geflechtknochen im Rahmen der funktionellen "Remodellation" durch
           &#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             reifen Lamellenknochen
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      
           ersetzt - es entsteht also 100% vitaler, normal strukturierter und normal belastbarer Knochen ohne Reste eines Fremdmaterials.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wichtig: Es können
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             nur eigene Zähne
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            verwendet werden - fremde Zähne könnten sich in ihren Eiweißkomponenten von den körpereigenen unterscheiden!
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kosten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            für dieses innovative biologische Verfahren liegen mit ca.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           200.- €
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            klar unter denen von "zugekauften" Knochenersatzmaterialien.  Sie bezahlen lediglich die sterile Mahl- und Sieb-vorichtung (Einmalprodukt!) und die notwendigen Reaktionslösungen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Zahn schenken Sie sich selbst!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Verfahren ist schonend und erfordert keinen zweiten Eingriff. Materialien tierischen Ursprungs werden vermieden. Die Aufbereitung  findet direkt nach der Zahnentfernung in unserem Labor statt. Nach ca. 25 Minuten kann das Knochenfach aufgefüllt werden. Der Bereich muss für zwei Wochen geschont und auf der anderen Seite gekaut werden. Es sollte zwei Tage nicht geraucht werden. Alles weitere können wir den Selbstheilungskräften unsres Körpers überlassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fazit: Ein Patienten schonendes, kostengünstiges Verfahren, das die biologischen Heilungsprozesse des Körpers nutzt und hilft, die Dimensionen des Knochenfaches zu erhalten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bleiben Sie gesund - Ihre Praxis für Zahnerhaltung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dr. Gudrun Flechsig und Dr. Tilman Flechsig
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 03 Nov 2021 17:09:31 GMT</pubDate>
      <author>183:821636431 (Tilman Flechsig)</author>
      <guid>https://www.zahnarzt-flechsig.de/knochenaufbau-aus-eigenen-zaehnen</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/Champions_Smart_Grinder_008_die_Partikel_im_Dappenglas.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/Champions_Smart_Grinder_008_die_Partikel_im_Dappenglas.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Praxistest Schallzahnbürste Curaden "Hydrosonic pro"</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/praxistest-schallbuerste-curaden-hydrosonic</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Die neue Bürste der Schweizer Firma Curaprox
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/Hydrosonic.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Curaprox hat seine neuste Schallzahnbürste vorgestellt. Sie entspricht vom Grundprinzip her den Produkten der Mitbewerber wie Philips oder Oral-B. Die Bürste ist hochwertig verarbeitet und liegt mit knapp 200.-€ im oberen Preissegment. Mitgeliefert wird ein Travel-Case, in dem Platz für zwei Bürstenköpfe ist, und ein Begleitheft, in dem die Benutzung der Bürste anschaulich erklärt wird. Einige Details der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Hydrosonic pro"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sind jedoch anders als bei den Mitbewerbern und durchaus bemerkenswert:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           +
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Handgriff
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            verfügt wie die Handbürsten der Firma Curaprox über
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           45°- abgewinkelte Führungsflächen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , die eine gute Orientierung für das Ansetzen der Bürste am Zahnfleischrand im korrekten 45°-Winkel bieten (sog. Bass-Technik).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            +
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          Die Bürste verfügt über
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           sieben Intensitätsstufen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          , die durch längeres Drücken des Startknopfes verstellt werden. Nach der ersten Stufe "Start" mit geringer Intensität und
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           22.000
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Bewegungen pro Minute folgen mit zunehmender Intensität drei "
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Clean
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          "-Stufen mit
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           32.000
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Bewegungen pro Minute, gefolgt von drei Stufen "
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Smile
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          " mit
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           42.000
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Bewegungen pro Minute. Eine LED-Anzeige auf der Vorderseite des Gerätes zeigt einen entsprechenden "Leistungsbalken" an. Ein Zeitsignal (kurze Unterbrechung) erfolgt alle 30 Sekunden, ein längeres nach zwei Minuten. Nach vier Minuten schaltet sich die Bürste automatisch aus.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            +
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          Das Halselement ist sehr schlank und ergonomisch vorteilhaft um 10° nach "innen" gewinkelt, was die Erreichbarkeit der Zahnflächen und insbesondere der Zahnhälse im Innenbereich und weiter hinten verbessert.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            +
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          Die Bürstenköpfe "
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Power
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          " und "
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Sensitive
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          " sind kürzer als die der Mitbewerber und und tropfenförmig. Die randständigen Borsten des Kopfes sind leicht erhöht, so das ein löffelartiges Borstenfeld entsteht, das sich der konvexen Oberfläche des Zahnes gut anschmiegt. Für Menschen mit freiliegenden Zahnhälsen oder dünnerem Zahnfleischtyp ist unbedingt die Verwendung des weicheren "Sensitive"-Kopfes anzuraten. Wie bei den Mitbewerbern ist die Rückseite der Köpfe mit einer Gummierung versehen, die harte Vibrationen bei unbeabsichtigtem Kontakt mit den Zähnen der Gegenseite puffert.  Die Intensitätsstufe für die Reinigung der Zähne kann mit diesen Köpfen frei gewählt werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            +
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          Einzigartig ist der mitgelieferte
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           "Single"-Bürstenkopf
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          , der bisher noch von keinem andern Anbieter von Schallbürsten angeboten wird. Mit diesem Kopf kann die "Solo-Technik"  auch schallgestützt betrieben werden. Mit diesem Kopf können Problemstellen hochpräzise gereinigt werden. Der "Single-Bürstenkopf" sollte nach Herstellerangabe mit der geringsten Intensitätsstufe (also 1) betrieben werden.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           +
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Curen(R)-Borsten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            der Bürstenköpfe bestehen nicht wie bei üblichen Zahnbürsten aus Nylon (= Polyamid 6.6), sondern aus Polyester. Polyester ist etwas härter als Nylon, aber auch etwas flexibler. Das die Borsten dennoch sehr weich sind, liegt an ihrem dünneren Durchmesser. Dieses Prinzip nutzt Curaden auch bei seiner klassischen Handbürste, der cs5460. Eine große Zahl dünner Borsten pro Fläche reinigt den Zahn besser als wenige dicke Borsten.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           +
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das mitgelieferte Ladegerät wird über einen USB-Anschluss betrieben.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und in der Praxis?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grundsätzlich ist eine gute Reinigung der Zähne auch mit einer Handzahnbürste möglich. Schallzahnbürsten oder auch rotierend-oszillierende Bürsten sind Produkte, die die tägliche Reinigung der Zähne erleichtern und zum besseren Putzen animieren sollen (siehe unsere Rubrik: "Elektrische Zahnbürsten" auf dieser Homepage). Eine gute Putzsystematik ist Voraussetzung für ein gutes Ergebnis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Begleitheft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist sehr informativ und sollte vor der Benutzung der Bürste gelesen werden. Ich fand die Informationen nützlich und fachlich korrekt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir persönlich haben die kleinen, tropfenförmigen Bürstenköpfe sehr gefallen. Die Beweglichkeit im Mund ist groß und die Positionierung des Bürstenkopfes wird durch die 45°-Führungsflächen der Handgriffes und die 10°-Neigung des Bürstenhalses optimal unterstützt. Gerade die Innenflächen im Ober- und Unterkiefer, die von vielen Menschen vernachlässigt werden, können hiermit sehr gut erreicht werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wahl der Intensitätsstufe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            steht dem Benutzer frei. Allerdings ist das Weiterschalten durch das längere Drücken des Power-Knopfes nicht sehr komfortabel. Insbesondere wenn ich zunächst mit dem "Sensitive"-Kopf auf mittlerer Stufe die Kau- und Seitenflächen vorreinige und dann mit dem "Single"-Bürstenkopf die Nischen und Zahnfleischsäume abfahre. In diesem Fall muss ich mich erst von Stufe 4 über die 7 bis wieder zur 1 oder 2 durchwählen, was ein wenig dauert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Power-Bürstenkopf ist mir etwas zu hart und erzeugt beim Putzen ab Stufe 4 ein für mich eher unangenehmes Kratzgefühl. Soviel Power muss nicht sein! Der Sensitive-Kopf reinigt meiner Meinung nach auf Stufe 3 bis 4 völlig ausreichend und schont dünnes Zahnfleisch besser. Im Bereich der Kauflächen können generell auch höhere Intensitäten benutzt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der absolute Knaller ist aber der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Single-Bürstenkopf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , den ich auf Stufe 1 bis 2 betrieben habe. Obwohl auch dieser eine Gummierung auf der Rückseite hat, kommt es ab und zu schon einmal zu harten Vibrationen durch Kontakt der Seitenfläche mit den Zähnen. Hier ist etwas Übung gefragt. Das Reinigungsergebnis im Bereich des Zahnfleischsaumes ist großartig!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie schon im Blog "Die beste Handbürsten der Welt" beschrieben, ist die Einzelzahn-Bürsttechnik (oder Solo-Technik) die überlegendste Form der Zahnpflege. Die Schallaktivierung des Kopfes kann den Reinigungseffekt nochmals verbessern, da die ermüdenden kleinen Wisch- oder Rüttelbewegungen entfallen und zusätzlich ein hydrodynamischer Effekt eintritt: Das Speichel-Zahnpasta-Gemisch wirbelt und reinigt auch jenseits des Bewegungsradius der Borsten, die Reinigung im Zahnzwischenraumbereich wird im Vergleich zur Handbürste nochmals verbessert. Einen solchen Kopf bietet derzeit noch kein Mitbewerber an.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ärgerlich bei allen Schallzahnbürsten ist, dass sich grundsätzlich weder die Ladestationen noch die Bürstenköpfe der verschiedenen Hersteller austauschen lassen. Ob es hierfür wirklich technische oder juristische Gründe (z. B.: Produkthaftung) gibt, weiß ich nicht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Preis
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            für die Bürstenköpfe ist in der Regel sehr hoch. Mit über 24.-€ (bei Amazon) für zwei Köpfe liegt auch der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Preis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           für die Hydrosonic-Ersatzköpfe im obersten Segment, vergleichbar mit den Köpfen des  neuesten Modells von Oral-B (iO-Bürste).  Das sollte beim Kauf bedacht werden, denn allgemein wird ein Wechsel der Bürstenköpfe nach drei bis vier Monaten empfohlen. Eine sechsköpfige Familie kommt da finanziell schnell an ihre Grenzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teuer aber gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer eine hochwertige Schallzahnbürste mit sehr grazilen Bürstenköpfen für die effektive Reinigung von Problembereichen und Nischen sucht und weder die Anfangsinvestition noch die Kosten für die Ersatzköpfe scheut, ist mit der Hydrosonic pro bestens bedient.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer dann auch noch bereit ist, auch beim Bürsten mit "Maschine" etwas mehr Zeit zu investieren, findet in dem "Single"-Kopf eine einzigartige Möglichkeit, den Zahnfleischsaum zu reinigen. Menschen mit Zahnfleischproblemen kann ich diesen Kopf und damit auch die "Hydrosonic"-Bürste von Curaden absolut empfehlen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/IMG_7946.jpeg" length="263262" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 26 Aug 2021 17:34:15 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.zahnarzt-flechsig.de/praxistest-schallbuerste-curaden-hydrosonic</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/IMG_7946.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die beste Hand-Zahnbürste der Welt</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/die-beste-hand-zahnbuerste-der-welt</link>
      <description>Die Möglichkeiten und Vorteile der Putztechnik mit einer "Einbüschelbürste" gegenüber konventionellen Zahmbürsten werden erläutert.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          "
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Einer der größten Irrtümer ist es, mehrere Zähne auf einmal bürsten zu können.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          "
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Prof. Dr. Jiri Sedelmayer, 1946-2019
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Paradox der klassischen Zahnbürste
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/IMG_6841-ed90a610.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Versuche einiger Hersteller, auch mit großen, effizienten Bürsten ein gutes Putzergebnis ohne Beschädigung von Zähnen und Zahnfleisch zu erzielen, haben zur Entwicklung einer Vielzahl von bizarren Borstenfeldern geführt: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gekreuzte Borsten, Wellenschliff, eine Kombination langer und kurzer Borsten, eine Kombination weicher und harter Borsten, ein Bürstenhals mit Stoßdämpfer, Gumminoppen zur Zahnfleischmassage - der Fantasie scheinen keine Grenzen gesetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Leider ist es bisher noch nicht gelungen, einen Bürstenkopf zu entwickeln, der unabhängig von der Putztechnik ein überlegenes Putzergebnis garantiert. Es existieren keine wissenschaftlichen Studien, die den Vorteil dieser speziellen "Designs" belegen würden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Design der Zahnbürsten scheint oft mehr davon geprägt zu sein, den Kunden optisch zu beeindrucken, als eine sinnvolle und wissenschaftlich nachprüfbare Funktion zu erfüllen. Die meisten handelsüblichen Bürsten sind deutlich zu groß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sollten deshalb lieber die bewährten Prinzipien des Schuhe-Putzens nutzen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Jeder Zahn sollte
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            einzeln
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             geputzt werden.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Der Bürstenkopf hierfür muss
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            kleiner als ein Zahn
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             sein.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Bürstenstiel muss so konstruiert sein, dass der Bürstenkopf leicht an alle Zahnflächen (auch die Innenseiten!)  heran geführt werden kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Die Bürste insgesamt muss
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            grazil
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             sein, um sich relativ frei bewegen können, damit das Borstenfeld die Zahnoberfläche mit kreisenden oder wischenden Bewegungen abfahren kann.
              &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Lösung des Problems: Die Einzelzahnbürste
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie erlerne ich die Zahnputztechnik mit einer Einzelzahnbürste?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu guter Letzt...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Erlernen einer neuen Zahnputztechnik fällt uns naturgemäß schwer, da wir alle unsere Alltagsroutinen entwickelt haben. Warum ist es dennoch einen Versuch wert, noch einmal etwas Neues zum Thema Mundhygiene zu erlernen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Reinigungsergebnisse verbessern sich dramatisch. Insbesondere Menschen mit Zahnbetterkrankungen (Parodontitis), aber auch kariesgefährdete Menschen  profitieren enorm von dieser Technik.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die einmalige tägliche Anwendung, egal zu welcher Uhrzeit, genügt. Nach einer Übungsperiode vor dem Badezimmerspiegel kann man auch "blind" vor dem Fernseher oder während anderer Beschäftigungen putzen. Die Mundhöhle ist die sensibelste Körperregion, unser Tastgefühl kann die Bewegungen der Bürste perfekt steuern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Mundgefühl durch die spürbar größere Sauberkeit der Zähne ist so angenehm, dass man es schon bald nicht mehr missen mag. Wer der Unterschied genau erfahren will, macht den Halbseitentest: Eine Seite des Mundes wird in der Einzelzahntechnik, die andere konventionell geputzt. Ich bin sehr sicher, dass Sie den Unterschied mit der Zunge spüren können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich würde mich sehr freuen, wenn noch mehr Menschen die beste Hand-Zahnbürste der Welt kennen lernen würden und Freude an ihr haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bleiben Sie gesund!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/IMG_6833.jpeg" length="525939" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 09 Jun 2021 17:29:17 GMT</pubDate>
      <author>183:821636431 (Tilman Flechsig)</author>
      <guid>https://www.zahnarzt-flechsig.de/die-beste-hand-zahnbuerste-der-welt</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Titandioxid in Zahnpasten</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/titandioxid-in-zahnpasten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Hat die neue Einstufung von Titandioxid in Lebensmitteln durch die europäische Lebensmittelagentur Auswirkungen auf unsere Empfehlungen zu Zahnpasten?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/IMG_6339.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Links: Zahnpasta mit Titandioxid eingefärbt     Rechts: Zahnpasta ohne Titandioxid
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Titandioxid
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          (TiO
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           2
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          ) ist, wie der Name schon sagt,  das Oxid des Elementes Titan, das als Weißpigment seit langem in Farben und Lacken Verwendung findet. Wer sich schon einmal in der Ölmalerei versucht hat, kennt es auch als "Titanweiß" und schätzt sein optisches Deckvermögen . Titandioxid ist ein "Allrounder" und aus der industriellen Wirtschaft kaum wegzudenken. Der Verband der chemischen Industrie verteidigt den Werkstoff nachdrücklich in einer Stellungnahme aus dem Jahr 2016:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            https://www.vci.de/langfassungen/langfassungen-pdf/2016-07-04-vci-stellungnahme-titandioxid.pdf
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Lebensmittelbereich
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          wird es unter dem Kürzel
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            E171
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          als Lebensmittelzusatzstoff  verwendet, um glänzende, helle und ansprechend wirkende Oberflächen, zum Beispiel bei Kaugummi zu erzeugen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Zahnpasten
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          , die keine Lebensmittel, sondern Kosmetika sind, wird es unter der Bezeichnung
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            CI 77891
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          zugesetzt (CI steht  für den europäischen Color Index für Kosmetika). Auch hier ist die Funktion der Titandioxids, eine gleichmäßig weiß glänzende Oberfläche zu erzeugen. Wie auf dem obigen Bild verbinden wir damit den Eindruck von Sauberkeit, Reinheit und Wertigkeit. Eine medizinische Funktion hat es nicht und wäre deshalb auch grundsätzlich entbehrlich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Europäische Lebensmittelagentur
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           EFSA
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          hat am 6. Mai ihre Sicherheitsbewertung für den Lebensmittelzusatzstoff Titandioxid (E171) auf Ersuchen der Europäischen Kommission im März 2020 aktualisiert. Im Rahmen der Risikobewertung betrachtet die EFSA Titandioxid als Lebensmittelzusatz nicht mehr als völlig unbedenklich. Die Studienlage ist allerdings nicht eindeutig. Die zugrunde liegenden Tierversuche sind nicht ohne weiteres auf Menschen übertragbar. Die Europäische Kommission muss nun entscheiden, ob E171 in Lebensmitteln verboten wird.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Informationen zu dieser Risikobewertung finden sie unter:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            https://www.efsa.europa.eu/de/news/titanium-dioxide-e171-no-longer-considered-safe-when-used-food-additive#h%C3%A4ufig-gestellte-fragen-%E2%80%93-sicherheitsbewertung-von-titandioxid-e171-durch-die-efsa-2021
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Seit der Veröffentlichung der EFSA verunsichern Überschriften wie "
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Krebsverdacht in Arznei und Zahncreme
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          " (HNA 18.05.2021, S. 12) in der Presse die Öffentlichkeit und suggerieren, das ein Zusammenhang zwischen Krebsentstehung und dem Gebrauch von Zahnpasta wissenschaftlich erwiesen oder wahrscheinlich sei. Ein gutes Beispiel für "Framing" in der Publizistik, aber definitiv unwahr. Tatsächlich geht es um den vorbeugenden Gesundheitsschutz bei Inhaltsstoffen für Lebensmittel.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Was hat das Ganze nun mit Zahnpasten zu tun?
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im juristischen Sinne zunächst erst einmal nichts, da Zahnpasten Kosmetika und keine Lebensmittel sind. Die Entscheidung der europäischen Lebensmittelagentur hat keine Auswirkungen auf Zahnpasten,
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch sollte das Thema nicht mit der Problematik des Einatmens von "lungengängigen Feinstäuben" bzw. Nanopartikeln in der Luft verwechselt werden. Das verschiedenste Staubpartikel bei regelmäßiger Inhalation das Lungengewebe schädigen können, ist hinlänglich bekannt, aber nicht mit dem Verschlucken kleiner Teilchen gleichzusetzen. Als "lungengängig" werden alle Partikel bezeichnet, die kleiner als 2,5 µm sind. Die meisten Publikationen zum Thema "Nanopartikel" beziehen sich auf diese Problematik und haben mit Zahnpasta nicht zu tun. Allgemeine Informationen zu Nanoteilchen finden Sie unter:
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        
            https://www.nanowissen.bayern.de/nanowissen/nano_was_ist_das/index.htm
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ob Partikel, die in den
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Darm
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          gelangen, vom Körper auch resorbiert werden und dann gegebenenfalls Schaden anrichten können, hängt von vielen Faktoren ab. Für größere, durch die Verdauung nicht abbaubare Partikel wird in der Regel angenommen, das sie den Darm als Ballast durchqueren und unverändert bzw. ohne Interaktion mit dem Körper ausgeschieden werden. Problematische Eigenschaften werden aber Partikeln mit einer Größe von
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           1-100
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           nm
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          zugesprochen, den so genannte "Nanopartikeln".  Diese können aufgrund ihrer Größe (bzw. "Kleinheit") die Darmwand durchqueren, sich in verschiedenen Strukturen anreichern und den Körper schädigen. Titandioxid kann in den verschiedensten Produkten als Nanopartikel, aber auch in deutlich größeren Partikeln als Farbpigment enthalten sein.  Welche Größenordnung die Titandioxidzusätze in handelsüblichen Zahnpasten haben, kann ich derzeit nicht für einzelne Marken beantworten. Allerdings verweisen die Hersteller auf die Tatsache, das in Zahnpasta größere Pigmente eine bessere Farbwirkung haben und zudem auch günstiger sind. Die Firma Dentinox (Nenedent-Kinderzahncreme) gibt in einer Stellungnahme zur Titanoxidproblematik einen
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Tio2-Gehalt von
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            0,5%
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          und eine
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Größe von
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            &amp;gt;1 µm
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          an, verwendet also
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            keine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          TiO2-Nanopartikel. Die Kosmetik-Kette DM gibt an, das die
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           kalkulierte Aufnahme von 0,002 mg/kg Körpergewicht/T
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          ag durch Zahncreme aufgenommene Menge im Vergleich zur täglichen Gesamtexposition von rund 1 mg/kg Körpergewicht/Tag "vernachlässigbar gering" sei. Sie
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            macht nur den 500sten Teil der Gesamtbelastung an TiO2 aus
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          .
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der Praxis müssen wir davon ausgehen, das von einer erbsengroßen Menge Zahnpasta (etwa 0,25 g) maximal 10-20% verschluckt werden. Der Gehalt an TiO2 in der Zahnpasta dürfte im Bereich von maximal einem Prozent liegen. Ich empfehle aus Gründen des Kariesschutzes, nach dem Zähne bürsten nicht auszuspülen, sondern nur auszuspucken und den Zahnpastaschaum auf den Zähnen zu belassen. Auch bei mehrfacher täglicher Anwendung der Zahnpasta können so kaum relevante Mengen an Titandioxid in den Darm gelangen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Jahre 2017 veröffentlichte die
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Universität Zürich
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          eine Studie, die zeigte, dass sehr kleine Titandioxidpartikel von
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            1-100 Nanometern (! nano, nicht mikro!)
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          von menschlichen Fresszellen (Makrophagen in Zellkulturen) aufgenommen und angereichert werden. In Tierversuchen mit "darmkranken" Mäusen verschlimmerte Titandioxid in der Nahrung die Entzündung im Darm. Die Forscher schlussfolgerten, dass Patienten mit chronischen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn Lebensmittel, Medikamente und auch Zahnpasta mit Zusätzen von Titandioxid vermeiden sollten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse finden Sie unter:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             https://www.media.uzh.ch/de/medienmitteilungen/2017/Titandioxid-Nanopartikel-Darmentzuendungen.htm
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Ich empfehle daher
            &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             nur
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        
            Patienten mit chronischen Darmerkrankungen, möglichst auf Zahnpasten mit dem Zusatz von Titandioxid (CI 77891) zu verzichten.
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Was kann der Käufer von Zahnpasta tun, wenn er vorsichtshalber dennoch Titandioxid vermeiden möchte?
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die schlechte Nachricht vorweg:
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Fast alle "weißen" Zahnpasten enthalten Titandioxid.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Ich persönlich werde meine Favoriten weiter verwenden, weil ich mir mit ihnen die Zähne putzen und sie nicht in größeren Mengen essen will. Wer Bedenken hat, kann
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            nach dem Zähne putzen den Mund ausspülen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          , nimmt dafür aber gewisse Einbußen beim Kariesschutz in Kauf. Die zukünftige Entwicklung der Zahnpasten wird möglicherweise in Richtung TiO2-freier Produkte gehen, die im Bereich der Zahnpasten für Kinder schon erhältlich sind (s. u.).
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da Titandioxid weiß reflektiert, werden vermutlich
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            andersfarbige  bzw. eher transparente Produkte
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          diesen Zusatz nicht enthalten. Allerdings enthalten diese Produkte dann eventuell andere Farbstoffe. Beispiel: Die blaue
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            meridol
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          -Zahnpasta enthält kein TiO2, dafür aber Kupferphthalocyanin (CI 74160), die rote parodontax-Zahnpasta enthält Eisenoxidrot (CI 77491).
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zahnpasten, die weder Farbstoffe noch Titandioxid enthalten, sind optisch etwas gewöhnungsbedürftig, da sie durchscheinend transparent erscheinen.  Beispiele sind 
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            meridol Pur 0%
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          oder 
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Colgate smile for good
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          . Beide Zahnpasten schmecken meiner Meinung nach für allerdings für jüngere Kinder zu scharf, hier sollten spezielle Zahnpasten für diese Altersgruppen verwendet werden.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Übersetzung der auf der Zahnpastatube aufgedruckten Inhaltsstoffe finden Sie in der INCI-Datenbank unter:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           https://www.haut.de/
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Lesen Sie die europaweit einheitlich festgelegte Inhaltsliste (International Nomenclature of Cosmetic Ingredients,
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            INCI-Liste
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          ) genau durch und achten Sie auf das Kürzel
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           CI 77891 = Titandioxid
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          .  Sie listet alle Inhaltsstoffe in der Reihenfolge ihres Anteils am Produkt auf, gibt aber nicht die genaue Rezeptur wieder. Alles was hinter dem Fluoridanteil steht (max. 0,145%), ist nur in geringer Menge enthalten. Wenn der Anteil am Produkt unter 1% beträgt, dürfen diese Bestandteile allerdings untereinander in beliebiger Reihenfolge stehen.
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Beispiel:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Bei der Zahnpasta "elmex Kariesschutz professional" steht CI 77891 = Titandioxid an letzter Stelle, es kann also ein geringer Anteil von unter einem Prozent vermutet werden.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Folgende Produkte aus dem Hause GABA enthalten
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           kein Titandioxid
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          :
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            elmex Baby
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            elmex Kinder
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            elmex Junior
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            meridol Zahnfleischschutz
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            meridol Parodont Expert
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            meridol PUR
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Käufer kann auf
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Produkte von Naturkosmetik-Herstellern
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          ausweichen: Diese 
verzichten in der Regel auf Titandioxid-Zusätze. Wichtig ist es aber unserer Meinung nach, nur fluoridhaltige Produkte zu verwenden, da Kariesschutz durch Fluorid unverzichtbar ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Denttabs-Zahnputztabletten
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          enthalten keine Farbstoffe.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die neue Formulierung der
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Aminomed-Kamillenblüten-Zahncreme
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          aus dem Haus Dr. R. Liebe enthält jetzt kein Titandioxid mehr.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Update 03-2022: Die neue Pearls &amp;amp; Dents-Zahnpasta (ebenfalls Firma Dr. R. Liebe) ist jetzt auch titandioxidfrei.
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die neue Zahnpasta "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           smile for good
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " von Colgate hat sich der Reduktion von Inhaltsstoffen und der Beschränkung auf das Wesentliche verschrieben. Auch sie enthält kein Titandioxid mehr. Deshalb hat sie eine transparante, nur leicht weißliche Farbe (siehe Bild unten), die durch die enthaltenen Kieselgelpartikel (Putzkörper) entsteht.  Da alles Notwendige einschließlich eines Fluoridgehaltes von 1450 ppm Natriumfluorid enthalten ist, kann ich diese Zahnpasta empfehlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/IMG_6336.JPG" alt="smile for good"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mein Fazit:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine "krebsauslösende" Wirkung beim Verschlucken geringer Mengen handelsüblicher Zahnpasta ist derzeit als unwahrscheinlich anzunehmen. Bitte pflegen Sie Ihre Zähne weiterhin mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta Ihrer Wahl!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn eine mengenmäßig relevante Aufnahme von Titandioxid vermieden werden soll, scheint es mir stattdessen viel sinnvoller zu sein, bei Lebensmitteln auf industrielle "Titanoxid-Blender" zu verzichten. Nur chronisch darmerkrankte Menschen sollten aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes auch in Zahnpasten auf Titandioxid verzichten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bleiben Sie gesund!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/IMG_5626.jpeg" length="295863" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 19 May 2021 16:22:32 GMT</pubDate>
      <author>183:821636431 (Tilman Flechsig)</author>
      <guid>https://www.zahnarzt-flechsig.de/titandioxid-in-zahnpasten</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/IMG_5626.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/IMG_5626.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zeitschrift Öko-Test testet Kinderzahnpasten</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/kinderzahnpsten-im-test</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         35 Kinderzahnpasten, die Hälfte mit Bestnote
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/erbse%26reiskorn-1240a172.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Märzheft 2021 untersuchte die Zeitschrift ÖKO-TESTKinderzahnpasta für Kinder bis 6 Jahre.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jeder Milchzahn, der aus der Schleimhaut herausschaut, sollte zwei Mal am Tag geputzt werden. Dabei müssen die Eltern selbstverständlich bei Kindern in diesem Alter nachputzen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für Kinder gibt es speziell angepasste Zahnpasten, die sich durch einen milden Geschmack, eine für Kinder angepasste Fluoridkonzentration und schonende Putzkörper auszeichnen  sowie auf problematische Inhaltsstoffe verzichten sollten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Erwachsene können prinzipiell soviel Zahnpasta verwenden, wie sie möchten. Sinnvoll ist natürlich nur eine begrenzte eine Menge von der Größe einer doppelten Erbse. Es ist auch kein Problem, wenn Erwachsene Zahnpasta verschlucken.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Für kleine Kinder (0-6 Jahre) gelten aufgrund der Tatsache, dass sie Zahnpasta oft komplett verschlucken und die Zahnkeime empfindlich auf Überdosierungen von Fluorid reagieren, exakte Dosierungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde. Bitte überlassen Sie Kindern unter 6 Jahren keine Zahnpasta zur Eigendosierung, sondern teilen Sie die Menge zu.  Sowie Kinder das Ausspucken beherrschen, können sie dieselbe Zahnpasta und dieselben Portionen wie Erwachsene verwenden.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die konkreten Empfehlungen lauten:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            0-2 Jahre:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            "Erbse" mit 500 ppm Fluorid 
            &#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             oder
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
        
               "Reiskorn" mit 1000 ppm Fluorid
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           3-6 Jahre:
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            "Erbse" mit 1000 ppm Fluorid (siehe Abbildung oben)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Kinder die älter als 6 Jahre bzw. das Ausspucken sicher beherrschen, können die selbe Zahnpasta wie Erwachsenen mit einer Konzentration von 1000 bis 1450 ppm Fluoridverwenden.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fluoridfreie Zahnpasta empfehlen wir nur für Kinder, die im ersten Lebensjahr kombinierte Vitamin D-Fluoridtabletten bekommen (sog. "D-Fluoretten). Auf all diesen Produkten sollte der Hinweis "Enthält kein Fluorid" lesbar sein.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Zu den Testergebnissen:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Beim Test fiel auf, dass die Beschriftung auf vielen Tuben noch nicht die aktuellen, in diesem Text oben genannten Empfehlungen tzur Fluoridprohylaxe wiedergeben. Bei fluoridfreien Pasten fehlt oft der Hinweis, das kein Fluorid enthalten ist.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Trotz der Mängel in den Bereichen Dosierung/Kennzeichnung/Fluorid fiel das Gesamtergebnis bei den meisten getesteten Produkten positiv aus. So erhielten 15 Kinderzahncremes die Note „sehr gut“, 10 wurden mit „gut“ bewertet. Unter den Gewinnern fanden sich auch Discounter-Zahncremes.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Unter den mit
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            "sehr gut"
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          gesteteten Produkten sind:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Nenedent Erstes Zähnchen Baby-Zahncreme mit Fingerling
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Nenedent Kinderzahncreme homöopathieverträglich mit Fluorid
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Nenedent Kinderzahncreme mit Fluorid, Himbeer-Erdbeer
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Putzi Die Zahncreme für Kinder, Calciium
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Putzi Die Zahncreme für Kinder, Erdbeergeschmack
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Elmex Baby-Zahnpasta
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Elmex Kinder-Zahnpasta
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Eurodont Baby Zahncreme mit Himbeergeschmack (Aldi)
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Eurodont Kinder Zahncreme, Bubblegum (Aldi)
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Dentalux Zahngel for Kids Bubblegum (Lidl)
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Prokudent Kids Zahngel Erdbeergeschmack (Rossmann)
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          ÖKO-TEST rät von drei Produkten ab:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Blend-A-Med Blendi Gel Erdbeergeschmack (PEG/PEG-Derivate)
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Oral B Baby Zuckerfrei Fluorid Zahncreme (Natriumlaurylsulfat, (PEG/PEG-Derivate)
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Oral B Kids Zuckerfrei Fluorid Zahncreme Frozen II (Natriumlaurylsulfat, (PEG/PEG-Derivate)
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Grund der Abwertung ist, das Natriumlaurylsulfatdie Schleimhäute reizen kann und PEG-Derivate  die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen können. Wenn diese Inhaltsstoffe bei Erwachsenen weniger bedenklich sind, sollten sie bei kleinen Kindern auf jeden Fall vermieden werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Zucker
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          war in einem der getesteten Produkte (
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Tabaluga Zahngel für Kinder mit Erdbeergeschmack
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          ),
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Maltodextrin
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          ebenfalls in einem Produkt (
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Logodent Happy Kids Erdbeer-Zahngel
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          ) enthalten. Beides erhöht die Kariesgefahr, weil ja Bakterien gerade aus Zucker die Karies verursachende Säure produzieren. Zucker hat in inr Zahnpasta wirklich nichts verloren.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der gesamte Kinderzahnpasta-Test ist hier im Detail nachzulesen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           https://www.oekotest.de/kinder-familie/Kinderzahnpasta-Test-Gute-Pasten-auf-Anhieb-fuer-Eltern-nicht-leicht-erkennbar_11725_1.html
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 06 Apr 2021 15:59:32 GMT</pubDate>
      <author>183:821636431 (Tilman Flechsig)</author>
      <guid>https://www.zahnarzt-flechsig.de/kinderzahnpsten-im-test</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title>Zeitschrift Öko-Test testet Universalzahnpasten</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/zeitschrift-oeko-test-testet-kinderzahnpasten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
           38 mal Bestnote, auch für viele Discounter-Zahnpasten
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/IMG_5626.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im aktuellen
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Heft April 2021 der Zeitschrift Öko-Test
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          wurden Universalzahnpasten getestet. Das sind Standard-Zahnpasten, die für die Verwendung durch Otto Normalverbraucher und Kind Normalverbraucher ab 6 Jahren vorgesehen sind. Es ist für Verbraucher durchaus sinnvoll, sich mit Inhaltsstoffen von Zahnpasten zu befassen. Unter der Rubrik "Welche Zahnpasta?" finden sie auf dieser Homepage erste Informationen zu diesem Thema.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Testkriterien der Zeitschrift Öko-Test
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          beziehen sich schwerpunktmäßig auf die Vermeidung der Verwendung von Stoffen, die für die Gesundheit als auch die Umwelt belastend sein können oder die nicht als hinreichend sicher angesehen werden. Auch die Inhaltsstoffe der Verpackung werden einbezogen, zum Beispiel ob diese unnötig ist oder aus schlecht zu entsorgenden Materialien besteht.  Auch dies führt zu einer Abwertung des jeweiligen Produktes. Es muss jedoch bedacht werden, dass die Prüfkriterien von Öko-Test nicht Bestandteil staatlicher Regeln oder das Ergebnis eines wissenschaftlichen Konsenses sind, sondern die "private" Meinung der Autoren, die auf deren Recherchen fußt.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch testet die Zeitschrift nicht die Leistung der Produkte im Sinne eines Warentestes. Aus der ökologischen Unbedenklichkeit kann nicht auf eine gute oder schlechte Leistungsfähigkeit des Produktes geschlossen werden.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Testkriterien für die Universal-Erwachsenenzahnpasta waren:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          - Ein
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            ausreichender Gehalt an Fluorid
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          von 1000-1500 ppm (parts per million).
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Mein Kommentar: Der Fluoridgehalt ist das wichtigste Kriterium für die Leistungsfähigkeit einer Zahnpasta. Auf das Fehlen von Fluorid sollte mit einem Warnhinweis auf der Tube hingewiesen werden.
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          - Ein
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Warnhinweis
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          "
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Nicht für Kinder geeignet
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          ", wenn die Zahnpasta als antibakteriellen Zusatz "Zink" enthält, das für Kinder nicht empfohlen wird, da die Höchstgrenzen der täglichen Zinkaufnahme überschritten werden könnten.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          - Abwertung bei Verwendung des Schäummittels
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Natriumlaurylsulfat
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            (NLS)
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
            weil schonendere Tenside möglich sind.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Mein Kommentar: Es gibt  von Seiten der zahnmedizinischen Hochschulen oder staatlicher Behörden derzeit keine derartige Empfehlung für einen generellen Verzicht auf NLS. Ich rate nur Patienten mit Allergie- oder Hautproblemen dazu.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          - Abwertung bei Verwendung des Netzmittels
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Polyethylenglycol (PEG)
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          , weil sie die Haut durchlässiger für Schadstoffe machen können.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Mein Kommentar: Es gibt  von Seiten der zahnmedizinischen Hochschulen oder staatlicher Behörden derzeit keine derartige Empfehlung für einen generellen Verzicht auf Polyethylenglycol. Ich rate nur Patienten mit Allergie- oder Hautproblemen dazu.
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          - Abwertung bei Verwendung 
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            synthetischer Polymere (flüssiges Plastik)
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          , weil sie in der Umwelt wie Mikroplastik wirken und Ihre Wirkung auf Gesundheit und Umwelt nicht ausreichend erforscht ist.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          - Weitere
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Abwertung bei Kartonverpackung und PVC/PVDC/chlorierten Verbindungen in der Tube
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          . Grund für diese Abwertung ist also nicht die Zahnpasta, sondern der problematische Verpackungsstoff. Werden chlorhaltige Kunststoffverbindungen verbrannt, können giftige Dioxine entstehen.  Es gibt umweltschonendere Alternativen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Zahnputztabletten
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          werden anstelle von Zahnpasta verwendet. Sie werden erst gekaut und lösen sich mit dem Speichel zu einem Gemisch auf, mit dem dann geputzt wird. Aufgrund der noch nicht wissenschaftlich belegten Kariesprohylaxe (es fehlen Studien) wurden alle diese Produkte (3 Stück) abgewertet. Am besten schnitten die "Denttabs Zahnputztabletten mint mit Fluorid" ab (Gesamturteil befriedigend).
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Unter den mit
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            "sehr gut"
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          bewerteten Produkten befinden sich Markenklassiker wie "Elmex Kariesschutz", "Parodontax Extra Frisch" oder "Pearls &amp;amp; Dents", aber auch viele Eigenmarken von Discountern wie "Eurodont" (Aldi), "Dentalux" (Lidl), "Diadent" (Netto) oder "Dontodent" (DM).
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dem Kunden bleibt nur, die auf der Zahnpastatube aufgedruckten Angaben zu den Inhaltsstoffen, die so genannte "INCI"-Liste zu lesen oder den Artikel der Öko-Test-Zeitschrift zu studieren.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Abwertung von vielen Zahnpasten aufgrund des Inhaltstoffes
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Natriumlaurylsulfat (NLS)
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          völlig unabhängig von dessen Konzentration, ist etwas kritisch zu sehen. NLS wirkt als Schäummittel wie Seife und ist normalerweise völlig unbedenklich. Seine Wirkung hängt auch von der Konzentration in der Zahnpasta ab. Zwischen 1% und 5% liegen Welten.  Schäumendes Extrembeispiel ist "
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Ajona
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          "-Zahncreme mit 5% NLS. Üblich sind Konzentrationen von 1-2%. Leider macht Öko-Test hieraus nur eine Ja-Nein-Kategorie und hat den jeweiligen exakten Gehalt an NLS nicht festgestellt. Auch wird die Konzentration der milderen Tenside, deren Verwendung  Öko-Test  einfordert, nicht festgestellt.  Wissenschaftliche Erkenntnisse zu dem Schadenspotential der Konzentrationen werden nicht genannt.
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Aus diesem Grund empfehlen wir die vorsorgliche Vermeidung von Natriumlaurylsulfat nur bei Patienten, die unter Hautproblemen, Allergien, Mundtrockenheit oder häufigen Schleimhautläsionen (z. B.: Aphthen) leiden
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          .
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Gleiches gilt für die Verwendung von Polyethylenglycolen (PEG).
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          Beispiele für NLS-freie Zahnpasten finden sie unter der Rubrik "Welche Zahnpasta?" auf dieser Homepage.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Grundsätzlich ist die Beschränkung auf sinnvolle, möglichst ungiftige und für die Umwelt unbedenkliche Inhaltsstoffe in Zahnpasten aber sehr sinnvoll. 
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;b&gt;&#xD;
              
               Bleiben Sie gesund!
              &#xD;
            &lt;/b&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;b&gt;&#xD;
              &lt;br/&gt;&#xD;
            &lt;/b&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;b&gt;&#xD;
              
               Ihre Praxis für Zahnerhaltung
              &#xD;
            &lt;/b&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;b&gt;&#xD;
              &lt;br/&gt;&#xD;
            &lt;/b&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;b&gt;&#xD;
              
               Dr. Gudrun Flechsig  und  Dr. Tilman Flechsig
              &#xD;
            &lt;/b&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
              
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/erbse%26reiskorn.jpeg" length="516258" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 02 Apr 2021 11:46:10 GMT</pubDate>
      <author>183:821636431 (Tilman Flechsig)</author>
      <guid>https://www.zahnarzt-flechsig.de/zeitschrift-oeko-test-testet-kinderzahnpasten</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gefährliche Zahnbürsten -Angriff der Darmbakterien</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/gefaehrliche-zahnbuersten-angriff-der-darmbakterien</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Geht von unseren Zahnbürsten eine Gefahr aus?
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/119793.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Na gut, diese Überschrift ist eine absichtliche Übertreibung. Damit Sie diese Zeilen lesen. Der Profi nennt es "
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Clickbaitin
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            g
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          " (vom englischen
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           bait
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          = Köder) und verdient sein Geld mit den permanenten Werbeeinblendungen am Rand der Seite. Der Artikel wird in der Regel von Sekunde zu Sekunde uninteressanter und erfüllt nicht das, was die Überschrift verspricht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Journalisten lernen an der Universität, dass unser Gehirn auf die Erkennung und Abwehr von Gefahr programmiert ist. Nur wer in der Evolution permanent vorsichtig war, überlebte. Gefahr zu vermeiden war immer wichtiger als positiven Dingen zu folgen. Wer angesichts eines Baumes voller reifer Früchte den lauernden Feind übersah, machte seinen letzten Fehler. Leider haben bestimmte Formen des Journalismus (zum Glück nicht alle) dieses Prinzip zur Grundlage ihres Schreibens gemacht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Worte  "Zahnarzt!" und "Zahn-" sind bei vielen Menschen latent mit Gefahr verbunden und  ein bestehender Alarmknopf im Gehirn. Die negativen Assoziation mit Zahnschmerzen, Angst, hohen Kosten etc. bestehen schon und brauchen nur noch ein kleines Signal, ein "verdächtiges Rascheln im Gebüsch".
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gerne verwenden Journalisten weitere "Anker", d. h. mit Bedeutung und Assoziationen (möglichst negativen) gefüllte Wörter, die sie zur Dramatisierung einsetzen. Wir können uns nicht wehren: Unser Gehirn schlägt Alarm und möchte die Gefahr erkennen und einordnen: Schlange im trockenen Laub? Feuer im Wald? Feind in meinem Rücken?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jeden Tag durchstöbern Journalisten die Informationsflut dieser Welt auf der Suche nach guten Geschichten, notfalls auch nach einem guten Köder, hinter dem keine Geschichte steht. Leider ist oft nicht  ihr Interesse, wertvolle Informationen heraus zu destillieren und Sachaufklärung zu betreiben, sondern Sie über zwei, drei Klicks in das Werbeuniversum ihres Verlages zu locken.  Also:  Vorsicht bei alarmierende Überschriften! Es könnte ein Köder sein.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Und was ist nun mit den Zahnbürsten?
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          2015 und 2021 gab es jeweils eine Flut von Meldungen in online-Medien (u. a. Spiegel-plus) über gefährliche Keime / eklige Darmbakterien auf Zahnbürsten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Seit Jahrzehnten wird die Kontamination von Zahnbürsten mit Bakterien untersucht. Logischerweise müssen diese, da sie ja unsere bakteriellen Biofilme im Mund durchpflügen, voller Keime sein. Auch wurde untersucht, in wie weit Bakterien sich auf der Zahnbürste weiter vermehren können und ob sie quasi eine "Re-Infektion" der Mundhöhle verursachen. Nach dem Motto: "Ich bürste meine Bakterien erst weg und dann wieder drauf..."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heraus kam folgendes: In unserem Mund treiben sich regelmäßig 500-600 Keimarten herum. Eine bunte Mischung, die auch Hautbewohner, Darmbakterien und Küchenkeime enthält. In
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            planktonischer Form
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          , d. h. einzeln und unorganisiert, sind diese Bakterien ungefährlich. Sie werden verschluckt und landen im Magen im einem Salzsäure-Bad, womit ihr Leben in der Regel endet.  Soweit so uninteressant.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bakterien, die sich in einem
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Biofilm
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          , d. h. in einer organisierten Lebensform auf einer Körperoberfläche (z. B. den Zähnen) befinden, entwickeln tatsächlich gemeinsam "Superkräfte" und können Schaden (z. B. Karies) anrichten. Das ist der Grund, warum es sinnvoll ist, diese stabilen Biofilme mechanisch durch das Zähneputzen aufzulösen und die Bakterien wieder in die planktonische Lebensform zu überführen. Soweit altbekannt und nicht aufregend.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das auch eigentlich harmlose Bakterien in besonderen Fällen zu einem Problem werden können, ist lange bekannt. Bei einer besonderen Immunschwäche des Körpers kann auch eine Zahnbürste zum Ausgangspunkt einer sog.
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            opportunistischen Infektio
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            n
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          werden, so wie viele andere Alltagsgegenstände auch. Sie kennen die Bilder von Patienten, die während ihrer Chemotherapie unter einem Plastikzelt leben. Deren Zahnbürsten müssen sterilisiert sein. Aber was ist mit der Zahnbürste, die in meinem Bad steht?
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Schon vor vielen Jahren wurde untersucht, ob sich relevante Bakterienmengen durch Vermehrung im Borstenfeld der Zahnbürste bilden können. Ergebnis: Moderne Bürsten mit hochwertig verarbeiteten Nylonborsten trocknen sehr schnell ab und entziehen so den Bakterien, die auf eine feuchte Umgebung angewiesen sind, die Lebensgrundlage. "Naturbürsten" aus Holz und mit unsauber befestigten Naturborsten schnitten deutlich schlechter ab. Daraus wurden folgende Anwendungstipps abgeleitet:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Verwendung einer hochwertigen Zahnbürste mit Nylonborsten
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Zahnbürste nach der Benutzung unter dem Wasserhahn abspülen
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Zahnbürste auf dem Waschbeckenrand mit dem Bürstenkopf nach unten abklopfen und so vortrocknen
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Zahnbürste mit dem Kopf nach oben in einen Halter oder Becher stellen und vollständig
              &#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              &lt;span&gt;&#xD;
              &lt;/span&gt;&#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
            
              trocknen lassen
              &#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Bei häufigem Zähnebürsten zwei oder drei Bürsten abwechselnd verwenden, damit sie zwischen den Benutzungen
               &#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
            
                   völlig durchtrocknen können
              &#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Zahnbürsten verschiedener  Personen sollten nicht getauscht werden und sich beim Trocknen nicht berühren
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Zahnbürsten von Personen mit ansteckenden Infektionskrankheiten müssen deutlich separat gelagert werden und sollten nach der Erkrankung entsorgt werden
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Zahnbürsten, die verschlissene Borsten oder verkrustete Ablagerungen aufweisen, sollten ausgetauscht werden
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Regelmäßige "Desinfektionen" von Zahnbürsten sind unnötig
              &#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           All das kennen Sie vermutlich seit Jahren. Immer noch langweilig.  Wann kommt den endlich Spannung in die Geschichte?
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Jetzt!  Wir lassen den Profi Frank Thadeusz vom Spiegel sprechen, der um 00.49 Uhr endlich mit seiner Geschichte fertig war:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            &lt;font&gt;&#xD;
              
               "Wir holen uns resistente Bakterien in den Mund – ein Schreckensszenario"
               &#xD;
              &lt;br/&gt;&#xD;
            &lt;/font&gt;&#xD;
            
              Markus Egert ist Professor für Mikrobiologie der Hochschule Furtwangen. Im Interview spricht er über die Gefahr, die von Zahnbürsten ausgeht. Spiegel: "Herr Egert, Mikrobiologen aus den Vereinigten Staaten haben in einer Studie festgestellt, das sich auf Zahnbürsten Mikroben vermehren, die gegen Antibiotika resistent sind. Was steckt hinter dieser beunruhigenden Meldung?
              &#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Weiter geht es im
           &#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Bezahlbereich
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      
           von Spiegel plus. Ihr Alarmsystem sollte jetzt nach Ansicht des Autors hinreichend aktiviert sein. Resistente Bakterien, Schreckensszenario, Gefahr, die von Zahnbürsten ausgeht, dazu noch ein echter Professor als Zeuge. Kaufen Sie schnell!
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    
          Wichtig bei jeder guten Geschichte ist das
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Überaschungsmomen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           t
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          . Das beim Betätigen der Toilettenspülung ein Aerosolnebel voller Darmbakterien entsteht, der sich auf alle Gegenstände im Bad verteilt, klingt wirklich eklig. Seit Corona wissen wir, das es  Aerosole gibt. Und das Bakterien gegen Antibiotika resistent werden können, wissen wir auch. Und jetzt greifen mich auch noch superresistente Klobakterien auf meiner Zahnbürste an! Wobei: Wenn diese Bakterien aus meinen Fäkalien stammen, haben mich die superresistenten Bakterien nicht schon längst besiedelt...?
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           In der
           &#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Druckversion des Interviews
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      
           (Spiegel Nr.7 vom 13.02.2021) zeigt sich, das Prof. Egert von der Hochschule Furtwangen überhaupt keine eigenen Untersuchungen zu dem Thema unternommen hat, sondern sich von einer amerikanischen Studie zu einigen Spekulationen hat inspirieren lassen, die in der amerikanischen Studie nicht vorkommen.  Auf die Frage "Woher kommen die Keime mit den Resistenzen?", antwortet er: "Aus der Luft, aus dem Wasser,
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              womöglich
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           sogar aus dem Abspülwasser der Toilette. Interessant ist, was auf der Zahnbürste dann
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              womöglich
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           passiert..." 
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    
          Warum untersucht Prof. Egert den Sachverhalt nicht selbst und überprüft, ob Antibiotika-resistente Darm- oder Wasserbakterien über den Weg des Aerosols auf der Zahnbürste landen, sich dort vermehren und ihre Resistenzgene an die sich dort befindenden Mundbakterien weitergeben, die beim erneuten Gebrauch der Zahnbürste den Menschen dauerhaft besiedeln? Mit den Ergebnissen in der Hand könnte er die Fachwelt informieren und dann gerne auch die Presse.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Immerhin gibt er noch den Ratschlag, nicht auf das Zähne putzen zu verzichten, sondern die Zahnbürste nach der Benutzung abzuspülen und zu trocknen sowie auf Desinfektionsmaßnahmen zu verzichten. Das allerdings ist nun wirklich nicht neu (s. o.).
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Ein Blick auf
            &#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;b&gt;&#xD;
            
              die dem Artikel zugrunde liegende amerikanische Studie
             &#xD;
          &lt;/b&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
        
            ist ernüchternd:
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Blaustein, R.A., Michelitsch, LM., Glawe, A.J. et al. Toothbrush microbiomes feature a meeting ground for human oral and environmental microbiota. Microbiome 9, 32 (2021). https://doi.org/10.1186/s40168-020-00983-x
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;ul&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          
             Die Studie analysierte den Gesamtpool an Genen, den alle Bakterien zusammen (!) auf verschiedenen Zahnbürsten
              &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
          
                  (34 Stück) hinterließen.  (Dafür müssen diese Keime aber nicht lebendig sein.)
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          
             Die Studie stellte fest, dass sich auf Zahnbürsten Keime aus dem Mund wie auch aus der Umwelt (Wasserhahn,
              &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
          
                  Duschkopf) sammeln.
              &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          
             Die Studie stellte fest, das nicht alle im Mund vertretenen Keime auf den Zahnbürsten gefunden werden konnten. Es
              &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
          
                 fanden sich mehr Resistenzgene (gegen Antibiotika) als in Vergleichsgenpoolen der Mundhöhle.
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          
             Die Studie fand einen hohen Anteil von Resistenzgenen gegen Triclosan. (Triclosan ist ein antibakterieller Hilfsstoff in
              &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
          
                  Kosmetika und Zahnpasten, wird in Deutschland aber kaum noch in Zahnpasten verwendet.)
              &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          
             Die Studie bezeichnet sich selbst als Pilotstudie und stellt die Frage, ob Zahnbürsten ein Ort sein können, an dem
              &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
          
                  Bakterien Resistenzgene austauschen können.  Weitere Forschung zu diesem Thema sei sinnvoll.
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;/ul&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Die Studie ist eine typische
            &#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;b&gt;&#xD;
            
              Pilotstudie
             &#xD;
          &lt;/b&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
        
            , die Fragen stellt und keine Antworten gibt, soweit so gut. Von Toilettenspülungen, Aerosolen oder Darmbakterien ist mit keinem Wort die Rede, und die Frage nach der Weitergabe von Resistenzgenen zwischen verschiedenen Bakterienarten ist auch nicht neu. Es wird auch kein Schreckensszenario angekündigt. Das Fazit dieser Studie ist, das weitere Forschung für sinnvoll gehalten wird.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Professor Egert  hat 2019 ein Buch mit dem Titel "
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Ein Keim kommt selten allein
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            - Wie Mikroben unser Leben bestimmen und wir uns vor ihnen schützen" (ISBN: 978-3548061115)  veröffentlicht. Vielleicht sollen ein paar "knallige" Interviews die Verkaufszahlen ankurbeln?
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Frank Thadeusz vom Spiegel führte schon im Jahre 2017 mit Professor Eggert ein Interview zu Thema Keime im Haushalt. Sie können es kostenfrei unter
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
              
             &#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              https://www.spiegel.de/spiegel/mikrobiologe-markus-egert-ueber-gefaehrliche-keime-im-haushalt-a-1183881.html
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            nachlesen. Hier finden sie auch den sinnvollen Ratschlag, beim Spülen den Toilettendeckel zu schließen und sich danach die Hände zu waschen. Klingt irgendwie nicht sehr brisant.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Das Thema möglicher Corona-Übertragungen durch Aerosole aus der Toilette kochte im September 2020 hoch, es ging um eine chinesische Studie, die in Hochhäusern mit zentralen Lüftungsrohren eine Ausbreitung der Lungenkrankheit auch auf diesem Wege für möglich hielt. Von Zahnbürsten und resistenten Bakterien war bei den chinesischen Forschern nicht die Rede, es ging um das Einatmen von Corona-Viruspartikeln und nicht um Mundhygiene.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;b&gt;&#xD;
            
              Mein Fazit:
             &#xD;
          &lt;/b&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;ul&gt;&#xD;
          &lt;li&gt;&#xD;
            &lt;font&gt;&#xD;
              &lt;b&gt;&#xD;
                
                Es gibt keinen Grund, Zahnbürsten  über das einfache Verfahren der Trocknung hinaus zu desinfizieren.
                 &#xD;
                &lt;br/&gt;&#xD;
              &lt;/b&gt;&#xD;
            &lt;/font&gt;&#xD;
          &lt;/li&gt;&#xD;
          &lt;li&gt;&#xD;
            &lt;font&gt;&#xD;
              &lt;b&gt;&#xD;
                
                Von so getrockneten Zahnbürsten geht keine Gefahr für die Gesundheit von Menschen mit einem intakten Immunsystem aus.
               &#xD;
              &lt;/b&gt;&#xD;
            &lt;/font&gt;&#xD;
          &lt;/li&gt;&#xD;
          &lt;li&gt;&#xD;
            &lt;font&gt;&#xD;
              &lt;b&gt;&#xD;
                
                Grundlagenforscher sollten sich mit Spekulationen zurückhalten, wenn sie selber keine klinischen Studien durchführen und für ihre Thesen auch keine klinischen Studie anderer Wissenschaftler benennen können.
                 &#xD;
                &lt;br/&gt;&#xD;
              &lt;/b&gt;&#xD;
            &lt;/font&gt;&#xD;
          &lt;/li&gt;&#xD;
          &lt;li&gt;&#xD;
            &lt;font&gt;&#xD;
              &lt;b&gt;&#xD;
                
                Einfache Hygieneregeln, die konsequent angewendet werden, sind effektiver als spontane Desinfektionsorgien.
               &#xD;
              &lt;/b&gt;&#xD;
            &lt;/font&gt;&#xD;
          &lt;/li&gt;&#xD;
          &lt;li&gt;&#xD;
            &lt;font&gt;&#xD;
              &lt;b&gt;&#xD;
                
                Die Geschichte vom "Schreckensszenario Zahnbürstenmikrobiom" ist eine eine ärgerliche Mischung aus wissenschaftlicher Spekulation, freier Assoziation und geschickter Kombination im Sinne eines Clickbaiting.
                &#xD;
                &lt;br/&gt;&#xD;
              &lt;/b&gt;&#xD;
            &lt;/font&gt;&#xD;
          &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;/ul&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Übrigens: Autor Frank Thadeusz ist Experte auf vielen Gebieten. Seine letzten Artikel 2021 tragen so schöne Titel wie
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;ul&gt;&#xD;
          &lt;li&gt;&#xD;
            
              Wie Dschingis Khan wirklich starb. Vielleicht.
             &#xD;
          &lt;/li&gt;&#xD;
          &lt;li&gt;&#xD;
            
              Gibt es wirklich Polizeihunde mit Supernasen?
             &#xD;
          &lt;/li&gt;&#xD;
          &lt;li&gt;&#xD;
            
              Neue Erkenntnisse zum Aufstieg der Hanse - Die Mafia des Mittelalters
              &#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;/ul&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Alle Titel bei Spiegel plus. Nur ein Titel ist kostenfrei: Älteste Glühbirne der Welt - Das Lämpchen, das seit 120 Jahren brennt.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Mir ist jedenfalls auch ein Licht aufgegangen. Der Pokal für das bisher schönste Clickbaiting im Bereich Zahnheilkunde 2021 geht an Frank Thadeusz!
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 09 Mar 2021 18:42:28 GMT</pubDate>
      <author>183:821636431 (Tilman Flechsig)</author>
      <guid>https://www.zahnarzt-flechsig.de/gefaehrliche-zahnbuersten-angriff-der-darmbakterien</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Wie gut sind vollautomatische Zahnbürsten?</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/wie-gut-sind-vollautomatische-zahnbuersten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Studie der Universität Innsbruck zeigt die derzeitigen Grenzen der neuen Technologie
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Idee klingt so genial wie einfach: Ein konfektioniertes Mundstück mit Silikonborsten wird in den Mund eingesetzt, ein Ultraschallgenerator setzt diese für 10 Sekunden in Schwingung und schon sind alle Zähne sauber. Das mühsame, minutenlange Bürsten von Hand oder mit einer klassisch-maschinellen Bürste (teilrotierend oder oszillierend) wäre unnötig.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was für dem Normalbürger noch unnötig erscheint, könnte für pflegebedürftige, bettlägerige oder bewegungseingeschränkte Menschen eine grosse Hilfe sein und Angehörige und Pflegende sehr entlasten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nun gibt es eine wissenschaftliche Studie der Universität Innsbruck zur Reinigungswirkung der neuen Technologie. Die vollautomatische Amabrush(R)-Zahnbürste wurde bezüglich ihrer Reinigungswirkung mit einer konventionellen Handzahnbürste verglichen. Das Ergebnis ist ernüchternd.  Es wurde nur ungefähr ein Drittel des Reinigungserfolges erzielt, viele Flächen blieben schmutzig. Ursache ist die mangelnde Anpassung des Gerätes an die individuelle Anatomie und der dadurch fehlende Kontakt der Silikonborsten zur Zahnoberflächen. Derzeit gibt es noch kein derartiges Gerät, das zur Benutzung empfohlen werden könnte.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Firma Amabrush existiert inzwischen nicht mehr, allerdings versuchen sich auch andere Firmen an der Entwicklung vollautomatischer Zahnbürsten. Wir werden die Entwicklung mit Interesse verfolgen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hier zwei Links zur Studie:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          http://zm.epaper-archiv.de/fileadmin/user_upload/tx_gomarchive/epaper/2020/13/15/
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          https://link.springer.com/article/10.1007/s00784-020-03359-5
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Nachtrag 03.12.2021
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Inzwischen wird die Idee von der Firma BLBR GmbH weiterverfolgt. Unter www.uniqe.com ist ein schönes Video zu sehen. Für 179.-€ gibt es die automatische Zahnbürste. Die wissenschaftliche Studie von Prof. Gängler (Univ. Witten-Herdecke) über die Reinigungsleistung der Bürste ist allerdings noch nicht veröffentlicht. 
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bis auf weiteres gilt also immer noch:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Mindestens
             &#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              zwei mal am Tag
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
          
             mit einer fluoridierten Zahnpasta bürsten.
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Mindestens zwei Minuten lang
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
          
             Zähne bürsten, jede weitere Minute bringt bis zu einer Gesamtzeit von 5 Minuten einen Zuwachs an Reinigung.
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Wenig Druck
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
          
             anwenden, am besten auf den Innenflächen der Zähne beginnen (dort kann man nicht so leicht zu viel  Druck  anwenden) und dann mit dem selben geringen Druck auf den Aussenseiten der Zähne fortfahren, die Kauflächen kommen zum Schluss dran.
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Mit der Bürste nicht chaotisch im Mund herumspringen, sondern
             &#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              systematisch
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
          
             an einem Punkt der Innenseite eines Kiefers beginnen (z. B. in der Mitte), dann Zahn für Zahn weiter einzeln bürsten. Um den letzten Zahn wie um eine  Wendemarke eng herumbürsten und auf den Außenseiten Zahn für Zahn bürsten, bis der letzte Zahn der Gegenseite  erreicht ist, dann weiter auf der Innenseite bis zum Startpunkt. Die Kauflächen  erst zum Schluss bürsten und dann mit dem Gegenkiefer fortfahren.
              &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Keine Sägebewegungen, sondern
             &#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              kurze Rüttelbewegungen oder kleine Kreise auf dem Punkt, gefolgt von einer  Wischbewegung von rot nach weiß
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
          
             , d. h. weg vom Zahnfleisch zum Zahn hin.
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Warum nicht beim Fernsehen Zähne bürsten?
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
          
             Einfach eine milde Zahnpasta verwenden und ggf. den Schaum 
              &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
          
              herunterschlucken, das ist vollkommen unbedenklich. Ich bürste gerne während der Spätnachrichten und habe "alle  Zeit der Welt" zum Zähnebürsten, denn die Nachrichten dauern immer länger als 2 Minuten...
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Mit besten Wünschen für Ihre Zahngesundheit - Ihr Praxis für Zahnerhaltung
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Dr. Gudrun Flechsig und Dr. Tilman Flechsig
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 24 Jul 2020 16:20:25 GMT</pubDate>
      <author>183:821636431 (Tilman Flechsig)</author>
      <guid>https://www.zahnarzt-flechsig.de/wie-gut-sind-vollautomatische-zahnbuersten</guid>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Macht Fluorid in der Zahnpasta unsere Kinder dumm?</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/macht-fluorid-unsere-kinder-dumm</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Kurze Antwort: Nein!
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Für die lange Antwort lesen sie die unten stehenden Zeilen oder fragen sie ihren Zahnarzt oder Apotheker.
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/116998.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alle Jahre wieder geistern neueste Studienergebnisse aus der weiten Welt zum Thema "Fluoride" durch die Presse. Leider nicht die langweiligen, die das Bekannte wiederholen: Fluoride in der Zahnpasta vermindern die Kariesrate bei Kindern und Erwachsenen deutlich und ersparen uns Löcher, Schmerzen und Kosten. Das wissen wir längst und sind an weiteren Details meist wenig interessiert.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Viel aufregender sind Meldungen wie die Überschrift dieses Blogs. "
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Sorry
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          " für diesen billigen Trick! Aber was ist an dem Thema dran?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Wirkungen von Fluoriden
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           *
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          bei Aufnahme
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            in
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          den menschlichen Körper haben eine deutliche
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Dosis-Wirkung-Beziehung
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          , d. h. erst bei einer Überdosierung stellen sich negative Wirkungen ein. In geringen Dosen lokal auf die Zahnoberfläche gebracht, hat es eine (zahn-)gesundheitsfördernde Wirkung. Dass  Fluorid nicht zu den "Spurenelementen" wie Eisen, Jod oder Kupfer zählt, hat damit zu tun, dass es nicht lebensnotwendig ist. Niemand stirbt oder wird krank, weil ihm Fluorid fehlt. Auch gibt es völlig kariesfreie Menschen, die keine fluoridierten Zahnpflegeprodukte benutzen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die meisten veröffentlichten Studien stammen aus Ländern mit einer
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Trinkwasserfluoridierung
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          . In diesen Ländern interessiert man sich natürlich für die Frage, welche Konzentration die beste ist und ob unerwünschte Nebenwirkungen zu befürchten wären. Auch sind manche hohen Fluoridkonzentrationen im Trinkwasser oder der Nahrung auf industrielle Verunreinigungen  zurückzuführen, können also auch ein Indikator für Umweltverschmutzung und weitere Umweltgifte sein. In Deutschland wird nirgendwo Fluorid dem Trinkwasser zugesetzt, auch findet sich bis auf wenige vulkanische Gebiete (z. B.: Eifel) fast nirgendwo nennenswerte Mengen "natürliches Fluorid" im Trinkwasser. Trinkwasser wird in Deutschland streng kontrolliert, es besteht also keine Gefahr der Vergiftung, weil ich  zu viel Leitungswasser trinke.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alle Studien zur Trinkwasserfluoridierung sind
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Assoziationsstudien. 
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          Sie fragen: "Wenn ich dies finde, finde ich auch das?" Diese Studien sind leider meist nur für Fachleute zu interpretieren und können Zusammenhänge suggerieren, wo keine sind. Häufig finden sich sogenannte
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Scheinkorrelationen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          . Ein bekanntes Beispiel für eine Scheinkorrelation ist der statistisch belegte Zusammenhang zwischen der Zahl der Storchenbrutpaare und der Geburtenrate in verschiedenen Regionen Europas. Aus dem mathematisch tatsächlich bestehenden Zusammenhang lässt sich nicht folgern, das Störche die Babys...
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           **
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da Zeitungsmeldungen Aufmerksamkeit erzeugen wollen, werden durch
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            redaktionelle Vereinfachungen der Presse
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          oft Aussagen veröffentlicht, die sich in den Originaltexten der Wissenschaftler nicht finden. Manchmal erliegen aber auch Wissenschaftler der Versuchung, einen "echten Knüller" zu produzieren und tricksen ein wenig, um mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen. Der "Zusammenhang" von Fluoridaufnahme und kindlicher Intelligenz ist in diesen Studien entweder nicht vorhanden, sehr schwach ausgeprägt, betrifft  nur Jungen oder tritt erst ab sehr hohen Fluoridkonzentrationen auf. Alle Studien haben das methodische Problem, die exakte Fluoridaufnahme nur schätzen zu können (etwa über den Wohnort) und die Fluoridkonzentration im Körper nicht direkt messen zu können, sondern nur indirekt über  Fluorid im Urin bestimmen zu können, was zu sehr starken Schwankungen und weiteren Einflussfaktoren (Nierenfunktion) führt. Die Ergebnisse der Studien zeigen deshalb auch gewaltige Streuungen der Messwerte, die eine einfache "wenn-dann-Aussage" nicht zulassen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die systemische Fluoridaufnahme eines Durchschnittsdeutschen beträgt etwa
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           0,34 mg
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          am Tag. Dabei stammen etwa 0,1 mg aus fluoridiertem Speisesalz und 0,24 mg aus dem Trinkwasser. Die Menge könnte sich bei starkem Konsum von Mineral- oder Heilwässern mit sehr hoher Fluoridkonzentration noch erhöhen***. Die Ganzkörper-Fluoridaufnahme erfolgt also im Wesentlichen durch die Nahrung und nicht durch Zahnpflegeprodukte.
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Fluoride aus der Zahnpasta werden kaum systemisch aufgenommen, da die Zahnpasta nach der Benutzung ausgespuckt wird.
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          Ein wissenschaftlich begründeter Rat könnte also lauten: Bitte essen Sie Zahncreme nicht in großen Mengen, es hilft Ihren Zähnen nicht, da Fluorid nur lokal an den Zähnen seine schützende Wirkung entfaltet und nicht, wenn es verschluckt wird.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Keine der weltweit 23 Studien aus den Jahren 2012 bis 2019 zum Thema "systemische Fluoridaufnahme und Kindesentwicklung" macht irgend eine Aussage zur Verwendung von fluoridhaltiger Zahnpasta oder spricht hierzu eine Empfehlung aus!
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          Es wurden in diesen Studien auch keine Daten zur Verwendung von Mundhygieneprodukten erhoben. Einen Zusammenhang zwischen Fluoriden in der Zahnpasta und der Intelligenz oder Gesundheit von Kindern hat keiner der beteiligten Forscher vermutet oder beschrieben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es bleibt also festzuhalten:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Der bestimmungsgemäße Gebrauch von fluoridierter Zahnpasta ist sicher!
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Kein Kind wird dümmer (oder kränker), weil es mit fluoridierter Zahnpasta putzt!
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Mit grosser Wahrscheinlichkeit profitiert die Zahngesundheit Ihres Kindes deutlich vom Gebrauch fluoridierter Zahnpasta!
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir wünschen Ihren Zähnen gesunde Nahrung, gute Pflege und eine Prise Fluorid jeden Tag!
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Bleiben Sie gesund!
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Ihr Praxisteam Dr. Gudrun Flechsig und Dr. Tilman Flechsig
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Anhang:
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          *
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Fluor
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          ist ein sehr reaktionsfreudiges Element der Halogengruppe (7. Elementgruppe des Periodensystems), welches in der Natur sofort mit anderen Elementen zu verschiedenen Salzen reagiert, den
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Fluoride
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          n. Der bekannteste Vertreter ist
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Fluorit
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          (CaF2), ein natürliches Mineral. In flüssigen Medien (Wasser, aber auch Zahnpasta) lösen sich diese Salze, durch diese Dissoziation entsteht ein geladenes Atom, das Element tritt nun als
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Fluoridion
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          (F-) auf. 
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          ** Der dem Phänomen zugrunde liegende Zusammenhang ist der Unterschied ländliche Region / städtische Region. In ländlichen Regionen brüten mehr Störche und wohnen mehr kinderreiche Familien.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          *** Eine Liste mit Fluoridgehalten verschiedener Mineralwässer finden Sie unter:
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           https://kinderaerzte-tuttlingen.de/downloads.d/fluoridgehalt-im-mineralwasser.pdf
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Fluoridgehalt von 0 bis 0,69 mg F-  pro Liter (Klasse I bis II) gilt auch für Kinder als unbedenklich und können den Hinweis "zur Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet“ tragen, Mineralwässer von 0,7 bis 1,5 mg pro Liter (Klasse III) müssen in der Fluoridbilanz berücksichtigt werden (dann kein fluoridiertes Speisesalz verwenden) und sind für Säuglinge ungeeignet. Mineralwässer mit einem Fluoridgehalt von über 1,5 mg pro Liter müssen den Fluoridgehalt auf dem Etikett deklarieren und sind für Kinder ungeeignet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für Freunde von
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Youtube und My-Thi Nguyen-Kim
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          das Video zu Fluorid in Zahnpasten:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           https://www.youtube.com/watch?v=yg3b8hcUDQs
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und noch zur "Mexiko-Studie":
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           https://www.youtube.com/watch?v=tAHWL3pgOp8
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Für angehende Wissenschaftler: Eine gute
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Übersicht über die vorhandenen Studien
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         , leider auf Englisch:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sabine Guth, Stephanie Hüser und Angelika Roth
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Toxicity of fluoride: critical evaluation of evidence for human developmental neurotoxicity in epidemiological studies, animal experiments and in vitro analyses
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           https://link.springer.com/article/10.1007/s00204-020-02725-2
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 08 Jul 2020 18:39:34 GMT</pubDate>
      <author>183:821636431 (Tilman Flechsig)</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Prophylaxe schenkt Lebenszeit</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/prophylaxe-schenkt-lebenszeit</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Zusammenhänge zwischen Mundgesundheit und allgemeiner Gesundheit: Wie wir dieses Wissen nutzen können
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/108312.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das eine gute Mundgesundheit und intakte Zähne ein erstrebenswerter Zustand sind, liegt auf der Hand: Ein schönes Lächeln,  eine gute Kaufunktion, ungestörtes Sprechen und die Abwesenheit von Schmerzen und unangenehmem Mundgeruch sind den meisten Menschen sehr wichtig.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das eine gute häusliche Mundhygiene, eine gesunde Ernährung und die moderne Zahnmedizin viel zu diesem erstrebenswerten Zustand beitragen können, wissen die Meisten. Weniger bekannt ist, dass Erkrankungen der Mundhöhle und insbesondere des Zahnhalteapparates mit einer Vielzahl weiterer Erkrankungen jenseits des Mundes verknüpft sind bzw. diese negativ beeinflussen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Wie können Erkrankungen des Mundbereiches die Allgemeingesundheit schädigen?
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          In entzündeten Zahnfleischtaschen tummeln sich Millionen von Bakterien. Einige besonders aggressive Arten (Eiweißfresser) vermehren sich besonders in tiefen Taschen, dringen aktiv ins Weichgewebe ein und lösen im Körper einen Knochenabbau um die Zähne aus. Sie können im Rahmen der entzündlichen Auflösung des Zahnhalteapparates auch in kleine Blutgefäße eindringen und werden von dort in den Körper eingeschwemmt. Eine fortwährende bakterielle Fehlbesiedlung tiefer Zahnfleischtaschen bombardiert den Körper mit
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           aggressiven Bakterien, giftigen Zerfallsprodukten des Abwehrkampfes und entzündungsfördernden Signalstoffen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          , die die Gesundheit auch in weit entfernten Körperteilen gefährden können. Die Mediziner sprechen von einem "
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           modellierenden Risikofaktor
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          ", was bedeutet, das diese Vorgänge die Entstehung und den Verlauf weiterer Krankheiten negativ beeinflussen. Eine ganze Reihe konkreter Zusammenhänge sind inzwischen durch Assoziationsstudien, biologische Kausalitätsketten und Interventionsstudien wissenschaftlich belegt:
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Im Blut von Patienten mit Zahnfleischentzündungen finden sich regelmäßig Bakterien, die zunächst die Zahnfleischtaschen besiedeln, dann in den Blutkreislauf eindringen und somit auch entfernte Regionen des Körpers erreichen. Diese Bakterien werden auch in den entzündeten Bereichen von Blutgefäßen lebend nachgewiesen. Das Eindringen von Bakterien in den Blutkreislauf ("Bakteriämie") schädigt zusammen mit weiteren Faktoren (Ernährung, Rauchen) die empfindlichen Innenwände der Blutgefäße und fördert chronische Gefäßentzündungen, die zu Mangeldurchblutungen und Verschlusskrankheiten (
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Atherosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          ) führen. Eine Parodontitis ist also als unabhängiger Risikofaktor für diese Erkrankungen anzusehen!
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Eine chronische Zahnbettentzündung ist insbesondere für Menschen mit
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Diabetes
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          gefährlich, da sie über die Ausschüttung entzündungsfördender ("proinflammatorischer") Signalstoffe die Insulinresistenz fördert, die korrekte Einstellung des Blutzuckers erschwert und somit diabetische Komplikationen begünstigt. Während einer Zahnbettentzündung sind das
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           C-reaktive Protein
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          (CRP) und verschiedene
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Zytokine
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          im Blut erhöht, der Körper wird permanent in Alarmbereitschaft gehalten, wodurch die "
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Insulinresistenz
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          " gesteigert wird, die den Blutzucker nach oben treibt.  Umgekehrt fanden die Wissenschaftler bei Patienten, deren Zahnfleischentzündung erfolgreich behandelt wurde, eine Senkung des
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           HbA1c
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          -Wertes (Langzeit-Blutzuckerwert).
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Chronische Zahnbetterkrankungen erhöhen das Risiko für
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Komplikationen in der Schwangerschaft
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          .
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In den Blutkreislauf eingedrungene Bakterien  können künstliche Herzklappen, künstliche Gelenke und Gefäßprothesen besiedeln. Dort verursachen sie gefährliche Entzündungen,  die zum
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Verlust von Implantaten
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          führen können.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bakterienansammlungen aus Zahnnischen oder unter Prothesen können über die Luftröhre in die Lunge gelangen und     insbesondere bei älteren und bettlägerigen Menschen tödlich verlaufende
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Lungenentzündungen
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          verursachen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Auch für weitere Erkrankungen wird ein Einfluss der Mundhöhle diskutiert bzw. sind erste Hinweise gefunden worden, hier ist die Datenlage der wissenschaftlichen Studien aber noch zu gering, um gesicherte Aussagen machen zu können. Sicher ist aber: Eine chronische Entzündung im Mund bindet Abwehrkräfte des Körpers und ist sicher nicht förderlich für die allgemeine Gesundheit.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Wie können wir in der Praxis die Gesunderhaltung der Strukturen im Mund und damit auch die Allgemeingesundheit fördern?
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Indem wir die
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            chronische Infektion der Zahnfleischtaschen beende
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            n
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          , ganz klar.  Diesem Zweck dient die sogenannte "Parodontitis-Therapie",  die je nach Anfangsbefund unterschiedlich ausfällt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ganz wichtig: Nach Abschluss der ersten Behandlungsphase muss in regelmäßigen Abständen der Befund nachkontrolliert und die Resttaschen nachgereinigt werden. Leider heilt eine echte Zahnbettentzündung nicht spurlos aus, es kommt zu einer "Defektheilung". Das Knochenniveau ist unregelmäßig und im Weichgewebe verbleiben immer sogenannte
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Resttaschen, die in regelmäßigen Abständen professionell nachgearbeitet werden müssen
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          , weil sie durch die häusliche Mundhygiene nicht erreicht werden können.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dies geschieht im Rahmen der "
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            parodontalen Erhaltungstherapie
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          ", oft auch vereinfacht als "professionelle Zahnreinigung" bezeichnet wird. Dabei werden
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            die Tiefe der Resttaschen und ihr Entzündungsgrad kontrolliert
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            schädliche Bakterienansammlungen (= "Biofilm") sichtbar gemacht
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            der Biofilm vollständig entfernt
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Zahnstein und harte Auflagerungen auf den Wurzeloberflächen ("Konkremente") entfernt
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Verfärbungen entfernt und alte Füllungen und Kronenränder aufgearbeitet und poliert
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            freiliegende Wurzelflächen und Zahnzwischenraumnischen nachfluoridiert
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            der Patient trainiert, mit individuell abgestimmten Hilfsmitteln seine Problemstellen effektiv zu reinigen
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            die individuell geeignetsten Pflegemittel (Zahnpasten, Spezialbürsten etc.) ausgesucht
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Schenkt Prophylaxe Lebenszeit?
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Ja!
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          Schaffen wir gesunde Verhältnisse im Mund, verhindern wir die negativen Einflüsse auf die Entstehung oder den Verlauf ernsthafter Erkrankungen des Körpers und gewinnen so Gesundheit und damit auch Lebenszeit.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als kleines Extra obendrauf gibt es noch Schutz gegen Karies, Vermeidung von teurem Zahnersatz und ein gutes, sauberes Gefühl im Mund dazu.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Bleiben Sie gesund!
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Ihr Praxisteam Dr. Gudrun Flechsig und Dr. Tilman Flechsig
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 09 Jun 2020 17:35:32 GMT</pubDate>
      <author>183:821636431 (Tilman Flechsig)</author>
      <guid>https://www.zahnarzt-flechsig.de/prophylaxe-schenkt-lebenszeit</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Raumluftreinigung durch Plasmageneratoren in der Praxis</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/luftdesinfektion-durch-plasmageneratoren</link>
      <description>Luftdesinfektion durch Plasmageneratoren, Aerosolvermeidung, Patientensicherheit</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Ein weiterer Baustein im Gesamtkonzept Hygiene der Praxis führt zu zusätzlicher Sicherheit für Patienten und Mitarbeitende
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/68b06bf4f9dc4814934bef6ee5a3973a/dms3rep/multi/Plasmagenerator-770df7e4.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In allen Behandlungszimmern unserer Praxis ist nun im Hintergrund ein leises Surren zu hören. Es handelt sich um das Lüftungsgeräusch eines
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Plasmagenerators zur Raumluftreinigung
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          . Dieses nahe am Behandlungsplatz angebrachte Gerät erzeugt Sauerstoffradikale (Hydroxyl-Radikal (-OH)) durch eine Art "Elektrolyse der Luft" im kalten Hochspannungsplasma. Durch die auch als "Waschmittel der Atmosphäre" bezeichneten freigesetzten ladungstragenden 
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            -OH
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          -Moleküle kommt es zu zwei Phänomenen:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
           1)
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Aggregation und Ausfällung
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          kleiner Partikel in der Luft durch Oberflächenionisierung
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
               (gleichnamige Ladungen ziehen sich an, die Partikel verklumpen und fallen aus)
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          2)
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Inaktivierung und Desinfektion
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          von Viren und Bakterien durch Reaktion der Hydroxyl-Ionen mit ihren Hüllen
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
               (die Beschädigung ihrer Hüllen zerstört die Keime)
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Durch beide Vorgänge können infektiöse Partikel durch die kontinuierlich laufenden Geräte schon während der Behandlung und  auch in der Pause zwischen zwei Behandlungen schnell am Ort Ihrer Entstehung beseitigt werden. Damit schützen wir das Behandlungsteam und auch den nächsten Patienten, der in diesem Zimmer behandelt wird.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Warum betreiben wir diesen hohen technischen Aufwand?
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei einigen Behandlungen in der Zahnheilkunde wie zum Beispiel einer Zahnreinigung mit Ultraschallgeräten können sogenannte Aerosole entstehen.
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Aerosole
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          sind kleine Wolken von Schwebteilchen einer Größe von &amp;lt; 5 µm, die sich über längere Zeit in der Luft halten können, also nicht wie Flüssigkeitstropfen der Schwerkraft folgend sofort auf den Boden fallen (wo sie in der Praxis per Wischdesinfektion beseitigt werden). In diesen Schwebteilchen befinden sich nicht nur das Kühlwasser der zahnärztlichen Einheit, sondern auch Bestandteile des Speichels. Das Kühlwasser der zahnärztlichen Einheit wird über eine zentrale Desinfektionsanlage im Keller der Praxis desinfiziert und ist keimfrei. Es ist sogar antibakteriell / antiviral, weil es Chlordioxid enthält und hierdurch Keime inaktiviert. Die Speichelbestandteile in den Aerosoltröpfchen könnten Krankheitskeime enthalten, wenn im Mund eines Erkrankten gearbeitet würde. Es muss aber grundsätzlich unterschieden werden zwischen einem hoch keimhaltigen Aerosol, welches durch das Abhusten von Lungensekret eines Covid-19-Erkrankten entsteht, und einem
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            technisch enstandenen Aerosol, welches durch Aufwirbelung des Kühlwassers bei der zahnärztlichen Behandung entsteht
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          ,   
das vor allem aus - nun ja - Kühlwasser besteht! Der Unterschied in der Keimlast ist beträchtlich! Dennoch könnten sich auch in diesem "technischen Aerosol" in geringer Menge virushaltige Speichelanteile eines unerkannt Erkrankten befinden und nun in der Luft schweben.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Zuge der Covid-19-Pandemie ist die Diskussion entstanden, inwiefern solche mikroskopisch kleinen Teilchen infektiöses Material enthalten können und ob eine
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Infektion über den "Luftweg"
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          (sogenannte
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           aerogene Infektion
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          ) stattfinden kann. Die Studienlage hierzu ist naturgemäß noch recht dürftig, erste Ergebnisse weisen aber darauf hin, das die Keimkonzentration im Infektionsmedium hoch sein muss, um eine Infektion herbeizuführen. Ein Virus allein verursacht noch keine Erkrankung. Hauptwege der Infektion sind die
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Tröpfcheninfektion
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          (beim direkten Gegenüber zweier Menschen) bzw. die
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Schmierinfektion
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          (bei Eintrag von verschmierten Sekreten über die Hände in Mund und Nase) sind. Aerosole scheinen beim Infektionsgeschehen (aufgrund der oft niedrigen Keimkonzentration) keine große Rolle zu spielen. Bedeutung hat das Thema für die zahnärztliche Praxis insofern, als Covid-19-Infizierte am letzten symptomfreien Tag schon hohe Zahlen an Viruspartikeln ausscheiden. Ein scheinbar gesunder Mensch kann also, ohne das er es selber merkt, Viren verbreiten. Hier sei allerdings nochmals angemerkt, das wir in der Praxis keine an Covid-19-Erkrankten behandeln.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Das Hygienekonzept unserer Praxis ist ein Hürdenkonzept
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          . Viele unabhängig hintereinander geschaltete Elemente sollen die Sicherheit maximal erhöhen. Einige Elemente verhindern die Keimausstreuung (Selektion gesunder  Patienten), einige vermindern die Aerosolentstehung (z. B.: Absaugtechnik), und einige beseitigen die Aerosolreste in der Luft (z. B.: Schocklüften nach der Behandlung, Luftreinigung durch Plasmageneratoren). Sie alle erhöhen die Sicherheit, bevor der nächste Patient den Behandlungsraum betritt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Folgende Methoden werden von uns angewandt:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Patientenselektion
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            : Wir behandeln nur Patienten, die keinerlei Symptome einer Erkrankung der Atemwege haben und
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
                nicht in Kontakt zu     Erkrankten stehen. Hierzu werden alle Patienten befragt und deren Termine ggf. abgesagt.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Alle Patienten spülen vor der Behandlung mit einer desinfizierenden Lösung (Chlorhexidindigluconat).
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Das Wasser der Praxis enthält desinfizierendes Chlordioxid über eine
            &#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;b&gt;&#xD;
            
              zentrale Wasserdesinfektionsanlage
             &#xD;
          &lt;/b&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
        
            , das
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
                Kühlwasser ist also antiviral / antibakteriell wirksam.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Wo es möglich ist, verzichten wir auf Techniken, bei denen Aerosole entstehen.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Absaugtechnik
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            : Wir saugen Aerosole am Ort der Entstehung über eine großvolumige Kanüle ab. Hierfür ist eine
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
                 ausgebildete Assistenz im Einsatz.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Nach jeder entsprechenden Behandlung wird das Zimmer gründlich gelüftet (das Rest-Aerosol somit maximal verdünnt).
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            In allen Zimmern laufen wie oben beschrieben sogenannte
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Plasmageneratoren
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              (Geräte zur Raumluftreinigung)
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
                 kontinuierlich während der gesamten Arbeitszeit.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;b&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit -
               &#xD;
              &lt;br/&gt;&#xD;
              
                                                                Ihr Praxisteam Dr. Gudrun Flechsig und Dr. Tilman Flechsig
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/b&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/9796.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 27 Apr 2020 15:09:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.zahnarzt-flechsig.de/luftdesinfektion-durch-plasmageneratoren</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title>Fluoridgehalt von Kinderzahnpasten: Aktuelle Empfehlungen</title>
      <link>https://www.zahnarzt-flechsig.de/fluoridgehalt-von-kinderzahnpasten-aktuelle-empfehlungen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Anpassung der Richtlinie durch die Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGKiZ) im Jahr 2019
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/119337.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Zähne unserer Kinder müssen geputzt werden. Vom ersten Zahn, vom ersten Tag an, das ist klar. Hier sind wir Eltern jeden Tag aufs Neue gefordert.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zahnpasten enthalten neben Putzkörpern, Geschmacksstoffen, Schaumbildnern  und weiteren Hilfsstoffen zur Vorbeugung von Karies auch Fluorid. Aber nicht alle!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Fluorid wirkt im Zahnschmelz als Katalisator, der die Wiedereinlagerung von Mineralien beschleunigt. Leider verbleibt es nur kurze Zeit dort und muss deshalb regelmäßig erneuert werden. Hierzu sind Zahnpasten das ideale Mittel.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die neuesten Forschungsergebnisse weisen darauf hin, das für Kinder der Altergruppe 0-2 Jahre von höher dosierten Zahnpasten (1000 ppm) profitieren, dabei aber die Zahnpastamenge reduziert werden soll. Aus diesem Grunde hat die Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde im Jahr 2019 ihre Empfehlungen aktualisiert.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Viel hilft viel?
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nein. Es macht keinen Sinn, Fluoride zu überdosieren, der Zahnschmelz wird hierdurch nicht härter als bei richtiger Dosierung. Würde ständig zuviel Fluorid zugeführt, kann es zu weißlichen Verfärbungen an den bleibenden Zähnen kommen. Eine akute Vergiftungsgefahr besteht nur, wenn eine ganze Tube Erwachsenenzahnpasta geschluckt wird.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Deshalb:
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Die richtige Menge Zahnpasta mit der richtigen Fluoriddosierung für mein Kind!
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Wie stelle ich fest, ob meine Zahnpasta Fluorid enthält?
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Fluoridgehalt einer Zahnpasta  muss in Deutschland
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            auf der Tube deklariert
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          werden. Die Angabe erfolgt in
          &#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            ppm Fluorid
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          (parts per million, also Teilchen auch eine Million). Oder es steht "ohne Fluorid" auf der Tube. Es gibt verschiedene Fluoridverbindungen, entscheidend ist die Angabe "ppm Fluorid". Beachten Sie beim Kauf: Es gibt von derselben Zahnpastamarke Kinderzahnpasten mit und ohne Fluorid (z. B. nenedent-Zahnpasta).
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Wieviel Fluorid soll denn in der Zahnpasta für Kinder sein?
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für Kinderzahnpasten ist der Fluoridgehalt niedriger eingestellt, auch sind die Tubengrößen kleiner, damit auch beim unbeabsichtigten Verschlucken einer ganzen Tube Zahnpasta keine Vergiftungsgefahr entsteht. Sie sollten Kindern aber keine Zahnpastatuben zur freien Verwendung überlassen, sondern die
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            richtige Menge Zahnpasta
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          für Ihr Kind (reiskorngroß oder erbsgroß, siehe unten) auf dem Bürstenkopf vorportionieren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Fluoridkonzentration richtet sich nach dem Alter bzw. dem Körpergewicht des Kindes, deshalb sind in Sonderfällen Abweichungen sinnvoll. Es ist hierdurch berücksichtigt, das Kinder bis zum 6 Lebensjahr die gesamte Zahnpasta problemlos verschlucken können. Mit dieser Fluoriddosierung können die Kinder problemlos 3 x am Tag Zähne putzen. Wenn Ihr Kind unbedingt häufiger putzen möchte, sollte es dies dann mit einer fluoridfreien Zahnpasta tun.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Für Kinder von
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            0-2 Jahren
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           :          
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             500 ppm Fluorid
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
              erbsgroße Menge         (alte Empfehlung)            
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              oder
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                                                                              
           &#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             1000 ppm Fluorid
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      
             
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            reiskorngroße
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Menge (neueste Empfehlung!)
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Für Kinder von
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             2-6 Jahren
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            :      
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              1000 ppm Fluorid 
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
             
            &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             erbsgroße
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        
            Menge
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Für Kinder über 6 Jahre:           
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              1250-1450 ppm Fluorid
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            erbsgroße Menge
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Also:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ol&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Die richtige Zahnpasta für Ihr Kind auswählen.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Die richtige Menge auf der Bürste vorportionieren.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Das Kind beim Bürsten unterstützen (Zahnputzlied singen, KAI-Technik erklären, loben...).
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Zum Abschluss: alle Zähne ordentlich nachbürsten.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gesunde Zähne - ein Leben lang!
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
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      <pubDate>Wed, 25 Mar 2020 20:59:20 GMT</pubDate>
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